Empfehlungsvorlage - VO/0570/07
Grunddaten
- Betreff:
-
Anzahl der Sitzungen des Rates, seiner Ausschüsse und sonstiger Gremien; Antrag der CDU-Fraktion vom 21.08.2007
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Empfehlungsvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
- Finale Freigabe:
- Lennartz, Heinz-Werner
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss (HF)
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Vorberatung
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16.10.2007
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Erledigt
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Rat der Stadt Wegberg
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Entscheidung
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30.10.2007
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die CDU-Fraktion hat mit Schreiben vom
21.08.2007 folgenden Antrag gemäß § 20 der Geschäftsordnung des Rates und
seiner Ausschüsse gestellt:
„Der Rat möge beschließen, die
Anzahl der Sitzungen der Fachausschüsse und des Rates der Stadt sowie der
sonstigen Gremien zu reduzieren.
Begründung:
Die Anzahl der Sitzungen der
Fachausschüsse und des Rates ist zu hoch. Aufgrund der Vielzahl der Sitzungen
und Sondersitzungen werden die verbleibenden Zeitanteile für die Arbeit der
Rats- und Ausschussmitglieder im kommunalpolitischen Raum erheblich
eingeschränkt. Auch im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden ist die
Anzahl der Sitzungen und Sondersitzungen in Wegberg unverhältnismäßig hoch. Die
CDU-Fraktion hat sich auf ihrer Klausurtagung in Luxemburg ausführlich mit der
Thematik beschäftigt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Anzahl der
Sitzungen der Ausschüsse und des Rates zu verringern ist. Dies gilt für alle
Fachausschüsse mit Ausnahme des Rechnungsprüfungsausschusses. Für die
Aufstellung des Sitzungskalenders für das Jahr 2008 beantragt die CDU-Fraktion
von daher, die Sitzungen der Fachausschüsse und des Rates im Vergleich zum
Sitzungskalender 2007 jeweils um eine Sitzung zu reduzieren. Darüber hinaus
sind die Tagesordnungen zu „entfrachten“. In den Fachausschüssen
sind nur noch nach der Zuständigkeitsordnung relevante Tagesordnungspunkte zur
Beratung zu stellen, die einen entscheidungsrelevanten Beschlussgegenstand zum
Inhalt haben. Die Hinzuziehung von Gastreferenten ist bereits bei der Aufstellung
der Tagesordnung mit den jeweiligen Ausschussvorsitzenden abzustimmen.“
Der Rat hat am 18.09.2007 den Antrag zur
weiteren Beratung an den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen. Auf Anregung von
Ratsherrn Kersten soll in diesem Zusammenhang auch geprüft werden, ob auf
Donnerstags-Termine künftig (bis auf Grundstücksausschuss- und
Aufsichtsratssitzungen der S.E.G.) ganz verzichtet werden kann, so dass Rats-
und Ausschusssitzungen dienstags stattfinden.
Die Verwaltung hatte bereits vor der Ratssitzung
mit Betroffenen abgestimmt, dass ab 2008 in der Regel nur der Dienstag
Sitzungstag ist.
Die Verwaltung erkennt auch die Argumente
des Antrages an. Der beiliegende Entwurf des Sitzungskalenders 2008 ist auf der
Grundlage des Antrages aufgebaut worden. Er ist mit den Dezernenten,
Fachbereichsleiter/innen und Ausschussvorsitzenden abgestimmt. Darin sind die
Termine der Rats- und Ausschusssitzungen – im Vergleich zu 2007 – durchweg
um jeweils 1 Sitzung reduziert worden. Es sind allerdings in 2008 voraussichtlich
mindestens zwei Sitzungen des Personalausschusses notwendig, und zwar im
Frühjahr (für eventuelle Beförderungen) und zum Jahresende (für die Vorberatung
des Stellenplanes).
Neben dem Termin Rechnungsprüfungsausschuss
für die Prüfung der Jahresrechnung muss voraussichtlich im Frühjahr eine
weitere Sitzung für die Prüfung der Eröffnungsbilanz vorgesehen werden. Dieser
zweite Termin kann derzeit allerdings noch nicht genau festgelegt werden und ist
deshalb im Entwurf des Sitzungskalenders 2008 noch nicht enthalten.
Die Sitzungen des Ausschusses für
Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung und des Ausschusses für Bildung,
Kultur, Soziales und Sport wurden jeweils im ersten Halbjahr um einen Termin
reduziert. Bei beiden Ausschüssen müssen ggf. Sondersitzungen stattfinden, wenn
das beispielsweise wegen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes (im StaWi)
oder der Kinderbetreuung (im BiKSS) zusätzlich zu den eingeplanten Terminen
notwendig werden sollte.
Im vorliegenden Entwurf des
Sitzungskalenders sind ausschließlich Dienstage als Sitzungstage vorgesehen; er
enthält keine Donnerstagstermine.
Die Verwaltung wird beim Entwurf der
Tagesordnungen darauf achten, dass Berichtspunkte auf das Wesentliche begrenzt
und entscheidungsnotwendige Vorträge von externen Fachleuten vorher mit dem
Ausschussvorsitzenden abgestimmt werden.
Finanz. Auswirkung
Kosten und
Finanzierung:
Weniger
Sitzungstermine werden das Sitzungsgeld für sachkundige Bürger/innen und sachkundige
Einwohner/innen sowie die Kosten für Personal und Bewirtschaftung (z. B.
Heizung, Beleuchtung) reduzieren. Genaue Vergleichszahlen können erst nach
Ablauf des Jahres 2008 vorgelegt werden.
Alternativen:
keine
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Rat bittet die Bürgermeisterin
als Vorsitzende des Rates und des Haupt- und Finanzausschusses sowie die
Vorsitzenden der übrigen Ausschüsse, die Sitzungen künftig - wie dargestellt - zu
reduzieren. Berichtspunkte sollen auf das Wesentliche begrenzt und
entscheidungsnotwendige Vorträge von externen Fachleuten vorher mit dem
Ausschussvorsitzenden abgestimmt werden. Die Sitzungen sollen - bis auf
vertretbare Ausnahmen - grundsätzlich dienstags stattfinden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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21,2 kB
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