Empfehlungsvorlage - VO/0616/07
Grunddaten
- Betreff:
-
Ratsinformationssystem ALLRIS; weitere Reduzierung des Papierverbrauchs
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Empfehlungsvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
- Finale Freigabe:
- Lennartz, Heinz-Werner
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Bereit
|
|
Haupt- und Finanzausschuss (HF)
|
Entscheidung
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|
|
|
04.12.2007
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Neben
zahlreichen anderen offensichtlichen Vorteilen, bietet das
Ratsinformationssystem ALLRIS auch die Möglichkeit, weitgehend auf
Sitzungsunterlagen in gedruckter Form zu verzichten. Das spart neben Papier
auch erhebliche Kosten für Druck, Porto und Personal. Dabei sei nochmals ausdrücklich
betont, dass diese Kosten nicht auf die Rats- und Ausschussmitglieder und auf
die Fraktionen verlagert werden sollen. Auch sie werden in die Lage versetzt,
den Papierverbrauch stark zu reduzieren, wenn nicht sogar vollständig darauf zu
verzichten.
Sehr
erfreulich ist, dass seit der Einführung von ALLRIS im Mai 2006 bereits
|
20 |
Ratsmitglieder |
von
36 |
|
7 |
Sachkundige
Bürger/innen |
von
13 |
|
1 |
Fraktionsgeschäftsstelle |
von
4 |
auf
Papierlieferungen verzichtet haben. Die sog. sachkundigen Einwohner (mit
beratender Stimme) im BiKSS und im StaWi werden bisher noch alle mit
Sitzungsunterlagen in gedruckter Form beliefert.
Wie
in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 16.10.2007 angekündigt,
möchte die Verwaltung dem Haupt- und Finanzausschuss und dem Rat hiermit
weitere Vorschläge unterbreiten, die das Ziel haben, die Papierlieferungen
weiter einzuschränken, ohne evtl. noch bestehende Probleme der Rats- und
Ausschussmitglieder im Umgang mit ALLRIS unvertretbar zu vernachlässigen.
Vor
der Einführung von ALLRIS haben für Ausschusssitzungen
Ø
die ordentlichen
Mitglieder (Ratsmitglieder, sachk. Bürger und sachk. Einwohner)
Ø
alle
stellvertretenden Mitglieder (persönliche Vertreter)
Ø
und alle übrigen
Ratsmitglieder
die
Sitzungsunterlagen in gedruckter Form erhalten. Das wird auch jetzt noch
praktiziert, soweit nicht auf Papierlieferungen verzichtet wurde. Diese
Regelung hatte früher durchaus seinen Sinn, weil die Stellvertreter und die
nicht im Ausschuss vertretenen Ratsmitglieder sonst keine Möglichkeit hatten,
sich über die behandelten Themen zu informieren.
Die
Verwaltung ist der Meinung, dass man sich heute ernsthaft fragen sollte, ob
Papierlieferungen an stellvertretende Ausschussmitglieder und Ratsmitglieder,
die einem Ausschuss nicht angehören, noch notwendig sind. Die
Sitzungsunterlagen stehen nämlich jetzt jedem und jederzeit in ALLRIS zur
Verfügung. Bei den Ratsmitgliedern gilt das für sämtliche Sitzungsunterlagen,
sowohl öffentlicher als auch nichtöffentlicher Art. Den stellvertretenden
sachkundigen Bürgern stehen die öffentlichen und nichtöffentlichen Inhalte
„ihres“ Ausschusses und außerdem sämtliche öffentlichen Inhalte
aller anderen Ausschüsse und von Ratssitzungen zur Verfügung. Es wird deshalb
vorgeschlagen, bei Ausschusssitzungen künftig den stellvertretenden Mitgliedern
und den Ratsmitgliedern, die dem Ausschuss nicht angehören, keine
Sitzungsunterlagen in gedruckter Form zu übersenden.
Wie
sich eine solche Regelung auswirken würde, kann aus den beiliegenden
Mitgliederlisten der Ausschüsse abgelesen werden. Darin sind
Ø
die ordentlichen
Mitglieder, die derzeit noch mit Papier beliefert werden, und
Ø
die stv.
Mitglieder, die künftig nicht mehr mit Papier beliefert werden,
markiert.
In
der Vergangenheit ist aus mehreren Fraktionen darauf hingewiesen worden, dass
es nach wie vor einige Rats- und Ausschussmitglieder gibt, die sich auch in
Zukunft eine „papierlose“ Vorbereitung auf Sitzungen nicht
vorstellen können. Diesen Rats- und Ausschusskollegen und -kolleginnen
entstehen bei der Nutzung von ALLRIS ohne Papierlieferungen aus dem Rathaus
höhere Papier- und Druckkosten. Diese Bedenken und Wünsche will die Verwaltung
nicht einfach „vom Tisch wischen“. Es ist allerdings rechtlich
nicht möglich, höhere Aufwandsentschädigungen zu zahlen, als in der
Entschädigungsverordnung festgesetzt sind. Die Verwaltung ist auch der Meinung,
dass auf die geschilderten Probleme besser über die Fraktionen eingegangen
werden kann.
Es
bietet sich folgende Lösung an:
Durch
Beschluss des Rates vom 29.01.1999 wurden die Zuwendungen für die laufende
Geschäftsführung der Fraktionen um 10 % gekürzt. Wenn dieser Beschluss
aufgehoben würde, hätten die Fraktionen regelmäßig folgende Mehreinnahmen:
|
CDU-Fraktion |
55,00 € pro Monat |
Siehe Anlage. |
|
SPD-Fraktion |
25,00 € pro Monat |
|
|
FDP-Fraktion |
17,50 € pro Monat |
|
|
Fraktion
GRÜNE |
12,50 € pro Monat |
Für
den städtischen Haushalt ergäbe sich eine jährliche Mehrbelastung von 1.320
€. Das ist relativ, weil Zuwendungen, die nicht verbraucht worden sind,
zurückgezahlt werden müssen. Dies ist in
den vergangenen Jahren mehr oder weniger regelmäßig vorgekommen.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Haupt- und
Finanzausschuss schlägt dem Rat vor, wie folgt zu beschließen:
Ø
Stellvertretende
Ausschussmitglieder und Ratsmitglieder, die dem Ausschuss nicht angehören,
erhalten ab 01.01.2008 keine Sitzungsunterlagen mehr in gedruckter Form.
Ø
Die vom Rat im
Jahr 1999 beschlossene 10 %-ige Kürzung der Zuwendungen an die Fraktionen für
die laufende Geschäftsführung wird ab dem 1. Januar 2008 aufgehoben.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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52,6 kB
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2
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(wie Dokument)
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11,6 kB
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