Entscheidungsvorlage - VO/0117/19

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Am 02.06.2015 hatte der  Ausschuss für Stadtentwicklung und –planung unter TOP 2 (Antrag der SPD-Fraktion vom 05.02.2015 betreffend "Erstellung eines Masterplans für die Stadtentwicklung von Wegberg" und Antrag der Fraktion Aktiv für Wegberg vom 05.02.2015 betreffend "Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes" ) die Verwaltung beauftragt, mit den örtlichen Gewerbetreibenden Kontakt aufzunehmen und eine konkrete Liste mit Vorschlägen zu erarbeiten, aus der dann politische Vorgaben generiert werden können und diese mittels entsprechender Sitzungsvorlagen in die politischen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung einzubringen.

 

In der bisherigen Übersicht über die offenen Aufträge ist der Auftrag noch mit dem Status „Umsetzung steht aus“ versehen, was so nicht zutreffend aus. Vieles wurde auch schon seinerzeit bei der Vorstellung der Erkenntnisse aus einer Masterarbeit zum Thema „Revitalisierung der Innenstädte kleiner Mittelzentren – Entwicklung von Bewertungsansätzen und Ableitung von Empfehlungen für die Stadt Wegberg“ vorgestellt und thematisiert. Das Thema WLAN wiederum wird aktuell innerhalb des EU- Förderprogramms WiFi4EU umgesetzt.

 

Die Verwaltung steht in Kontakt mit der Werbegemeinschaft und ist Ansprechpartner für die Gewerbetreibenden;  aus den bislang geführten Gesprächen haben sich jedoch keine einzelnen konkreten Vorschläge ergeben, die zu einer Beschlussfassung im Sinne des seinerzeitigen Ausschussbeschlusses vorbereitet werden konnten. Daher schlägt die Verwaltung vor, den ursprünglichen Antrag in einer anderen Form umzusetzen.

 

Zusammenführung mit dem Werkstattprozess Innenstadt

 

Nun hat die am 28.03.2019 sehr gut besuchte Informationsveranstaltung zur Bürgerbeteiligung Innenstadt gezeigt, dass sich auch Gewerbetreibende als wichtige Gruppe der Innenstadtakteure an diesem Abend aktiv eingebracht haben. Die Verwaltung kann sich daher gut vorstellen, dass innerhalb des Werkstattprozesses und auch insbesondere in der Bürgerwerkstatt im September gezielt an Themen gearbeitet wird, die aus Sicht der Gewerbetriebenden angepackt werden müssen. Das Werkstattverfahren bietet dabei den Vorteil, dass hierbei die Diskussion der Themen auch durch weitere Sichtweisen angereichert werden kann.

 

Die Verwaltung schlägt deshalb vor, den ursprünglichen Antrag als umgesetzt zu betrachten und die zugrunde liegende Intention im Kontext der Innenstadtentwicklung weiterzuverfolgen.

Losgelöst davon besteht jederzeit die Möglichkeit, Vorschläge bei der Stadt einzureichen und zu besprechen.

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

 

Die Personalaufwendungen der Quartiersentwicklung sind im Budget I Büro BM - Zentrale Verwaltung - Finanzwirtschaft beim Produkt der 09 02 01 veranschlagt.

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

 

Der Ausschuss Tourismus, Kultur, Sport und Verkehr nimmt zur Kenntnis, dass der Auftrag  vom 02.06.2015 durch Verwaltungshandeln erledigt ist und beauftragt die Verwaltung, die weitere Einbeziehung der Gewerbetreibenden im Zuge des Werkstattprozesses der Innenstadtentwicklung anzustoßen, zu begleiten und hierüber im Ausschuss zu berichten.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechende Ergebnisse, die die Gewerbetriebenden betreffen,  entsprechend aufzubereiten und, soweit es erforderlich ist, sich hieraus ergebende Vorschläge zur Beschlussfassung vorzulegen.

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