Mitteilungsvorlage - VO/0657/07
Grunddaten
- Betreff:
-
Mitteilungen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Erste Beigeordnete / Dezernat III
- Beteiligt:
- Erste Beigeordnete / Dezernat III
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr (StUV)
|
Entscheidung
|
|
|
|
12.02.2008
|
Sachverhalt
Denkmalbereichssatzung
für den Ortskern Beeck
Dem
Rheinischen Amt für Denkmalpflege wurde das Beratungsergebnis des Ausschusses
vom 09.10.2007 mitgeteilt. Dieses Amt wird nun die Entwürfe eines Gutachtens sowie
einer Satzung erarbeiten. Vertreter des Dorfausschusses, des Heimatvereins und
der Kath. Kirchengemeinde wurden über das Bestreben, eine
Denkmalbereichssatzung zu erstellen, in einem gemeinsamen Gespräch am 10.12.2007
informiert. Die Absicht wurde von ihnen begrüßt.
Sobald
die Entwürfe (Gutachten und Satzung) vorliegen, wird die Verwaltung erneut mit
den Dorfvertretern in Kontakt treten und die Inhalte mit ihnen erörtern.
Auch dem
Fachausschuss werden die Entwürfe vor der Beteiligung der Öffentlichkeit zur
Beratung vorgelegt.
Denkmalschutz
für den Westwall-Bunker an der Roermonder Bahn / An der Landwehr
Der
Antrag der SPD-Ratsfraktion vom 17.10.2007 (s. Ratssitzung vom 30.10.2007) ist
in Bearbeitung. Die Verwaltung hat das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege
gebeten, eine gutachterliche Stellungnahme zu erstellen. Sobald dieses Gutachten vorliegt, kommt die
Verwaltung auf die Angelegenheit zurück.
Zurzeit befindet sich
ebenfalls das Bebauungsplanverfahren bezüglich des Gewerbegebietes Arsbeck-Nord
in Arbeit. Die Planung einer Unterschutzstellung des Bunkers wird auch in
diesem Verfahren berücksichtigt.
Mautkosten im Bereich der Abfallentsorgung
In
der Sitzung des Ausschusses für Städtebau, Umwelt und Verkehr am 06.11.2007
wurde die Frage nach vorgelegten Mautkostennachweisen gestellt. Nachfolgend
erfolgt eine Aufstellung der Mautkosten 2006:
|
Januar |
168,01 € |
|
Februar |
113,07 € |
|
März |
146,26 € |
|
April |
141,99 € |
|
Mai |
221,29 € |
|
Juni |
122,22 € |
|
Juli |
145,35 € |
|
August |
136,93 € |
|
September |
165,67 € |
|
Oktober |
147,10 € |
|
November |
136,54 € |
|
Dezember |
153,75 € |
|
Insgesamt |
1.798,18 € |
Hieraus
errechnet sich ein monatlicher Durchschnitt von 149,85 €. Gezahlt werden
zurzeit monatlich 145,00 €.
Mietspiegel
Der
derzeit gültige Mietspiegel (16.01.2006 – 15.01.2008) ist in
Zusammenarbeit mit dem Mieterschutzverein e. V. und dem Aachener Haus- und
Grundbesitzerverein e. V. überarbeitet und der Marktentwicklung angepasst
worden. Er liegt als Anlage bei.
Für
den neuen Mietspiegel (16.01.2008 – 15.01.2010) wurden die
Quadratmeterpreise für die Baujahre von 1960 bis 2001 um jeweils 0,10 Euro
angehoben.
Bearbeitung von Bauanträgen
Die
folgende Tabelle veranschaulicht die beim Fachbereich Planen Bauen Wohnen in
den Jahren 2004 bis 2007 eingegangenen Anträge und registrierten Vorgänge.
|
|
2004 |
2005 |
2006 |
2007 |
|
Bauvoranfragen |
56 |
68 |
47 |
51 |
|
Bauanträge/Neubau |
147 |
199 |
157 |
142 |
|
Bauanträge/Umbau/Anbau |
71 |
74 |
68 |
68 |
|
Nutzungsänderungsanträge |
33 |
43 |
45 |
28 |
|
Bauanträge/Abbruch |
8 |
8 |
10 |
11 |
|
Nachtrags-Bauanträge |
40 |
23 |
38 |
29 |
|
Anträge auf Verlängerung |
19 |
18 |
27 |
32 |
|
Genehmigungsfreistellung |
42 |
49 |
36 |
42 |
|
Teilungsanträge |
39 |
43 |
31 |
36 |
|
Konzessionsanträge |
29 |
26 |
16 |
14 |
|
Ordnungsbehördliche Verfahren |
27 |
37 |
53 |
48 |
|
Ordnungswidrigkeitenverfahren |
40 |
39 |
56 |
43 |
|
Baulastangelegenheiten |
57 |
53 |
71 |
69 |
|
Sonstige
Verfahren (Formlose
Anfrage, Hausnummern-Zuteilungen, Auskünfte aus dem Baulastenverzeichnis) |
113
|
121
|
92 |
128 |
|
Insgesamt |
721 |
801 |
747 |
741 |
Informationsveranstaltung im Rahmen der
Lokalen Agenda 21
Im
Rahmen der Lokalen Agenda 21 bietet die Stadt Wegberg eine weitere
Informationsveranstaltung an. Bei dieser Veranstaltung, die unter dem Motto:
„Altes Haus wird wieder jung“
steht,
soll vermittelt werden, wie man ein älteres Haus optimieren und so den
Energieverbrauch des Haushalts erheblich reduzieren kann. Wenn Dach, Außenwände
und Heizkessel das Haus zur Energieschleuder machen, sollten die Eigentümer
dringend etwas dagegen unternehmen. Die Informationsveranstaltung erläutert die
Grundlagen, wie ein Haus unter energetischen Gesichtspunkten unter
Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeits- und Umweltaspekten sowie der
Energieeinsparverordnung saniert werden kann und wie sich dadurch viel Energie und
Geld sparen lassen.
Die
Veranstaltung findet am
Donnerstag, dem 21. Februar 2008, um 19.00 Uhr in der
Aula
der Edith-Stein-Realschule, Maaseiker Straße 37,
Wegberg.
Referent ist Herr Dipl.-Ing. Michael Berger aus
Heinsberg-Karken.
Erhalt von Bäumen auf öffentlichen
Flächen
Im
Eingangsbereich zur Burg Wegberg stehen 3 alte Eichen, die den Zugang im
Brückenbereich kennzeichnen. Eine dieser Eichen zeigt seit einiger Zeit starke
Ausfallerscheinungen. Die Verwaltung wird in diesem Frühjahr nochmals versuchen,
durch die Entfernung des vorhandenen Todholzes den Zustand zu stabilisieren.
Sollte eine Besserung nicht herbeigeführt werden können, müsste der Baum im
kommenden Winter gefällt werden.
Umbau
und Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschulen Wildenrath und Merbeck zu offenen
Ganztagsschulen; Vergabe der Erd-, Mauer- und Betonarbeiten
Nach
Erstellung der Baugrundgutachten und der statischen Berechnungen und
Bauantragsstellung sind die Leistungsverzeichnisse für die Erd-, Mauer- und
Betonarbeiten in dieser Woche vorgelegt worden. Das öffentliche
Ausschreibungsverfahren ist eingeleitet, die Submission ist am 14.02.2008. Zur
Einhaltung der vorgegebenen Errichtungsfristen soll die Auftragserteilung in
der Ratssitzung am 26.02.2008 erfolgen.
Die Verwaltung beantragt hiermit die Zustimmung.
Projektgruppe
„Verkehrsplanung Innenstadt“
Die Projektgruppe hat sich am 09.10.2007 erstmalig
zusammengesetzt und mögliche Inhalte, Zielsetzungen sowie den Umfang der
künftigen Arbeit diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass es neben einigen
unstreitigen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Leichtigkeit des
Verkehrs (z. B. Wegfall verkehrsbehindernder PKW-Stellplätze, eindeutige und
vereinheitlichte Leitsysteme (Beschilderung), Anlegen fehlender Gehwege
(Fußbachstraße), Maßnahmen zur verkehrssicheren Querung von Fahrbahnen (Querungshilfen,
Fußgängerüberwege) usw.) viele Zielkonflikte gibt.
Dies betrifft beispielhaft das Bestreben nach
Verkehrsberuhigung (weniger Lärm und Abgase, geringere Geschwindigkeit) in Konkurrenz
mit dem Wunsch, die Innenstadt durch verkehrsfreundliche Maßnahmen (schnelles
bequemes Anfahren von Parkplätzen, zügige Durchquerung des Zentrums) zu
beleben.
Für eine Analyse der Verkehrsströme mangelt es an
zeitnahen Daten (Verkehrszählung).
Zur Anbindung externen Sachverstandes – die
Verwaltung hatte bereits zwei Angebot von Ingenieurbüros für Verkehrsplanung
eingeholt – wurde in der ersten Sitzung noch keine Aussage getroffen.
Aus terminlichen Gründen hatten sich die Mitglieder
für ein zweites Treffen auf den 12.02.2008 geeinigt.
Querungshilfe/Fußgängerüberweg
in Klinkum, L 3, im Bereich der Gottfried-Plaum-Straße/Düsterwaldsweg;
Antrag
des Ratsherren Georg Gellissen vom
09.02.2007
In der Angelegenheit wurde der Landesbetrieb
Straßenbau NRW als Träger der Straßenbaulast für die L 3 und die
Kreispolizeibehörde Heinsberg um Stellungnahme gebeten.
Für diesen Bereich wurden bereits in den Vorjahren
(CDU-Fraktion 2000, Ratherr Meyer 2001, SPD-Fraktion 2002) gleichlautende
Anträge gestellt.
Die Erforderlichkeit als rechtliche Voraussetzung
für eine entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung der Stadt wurde bisher
immer verneint.
Zusätzlich
gebe es bauliche Schwierigkeiten wegen fehlender Aufstellflächen für
Querungswillige (Verlegung des Gehweges).
Der Landesbetrieb hatte bereits telefonisch auf den
Inhalt seiner letzten Ablehnung verwiesen. In der Sache gebe es keine neuen
Erkenntnisse, die eine abweichende Entscheidung bedingen würde.
Die Verwaltung hat nochmals um eine schriftliche
Stellungnahme gebeten. Aus organisatorischen Gründen bei der Umstrukturierung
des Landesbetriebes ist es zu Verzögerungen in der Sachbearbeitung gekommen.
Auch die Polizei hält die beantragten Maßnahmen aus
Sicht der Verkehrssicherheit für nicht erforderlich. Die Stellungnahme ist als
Anlage beigefügt.
Neue
Querungshilfe über den Grenzlandring
Seit dem 21.01. steht die neue Querungshilfe über
den Grenzlandring im Bereich der Einmündung
der Gerderhahner Straße, L 364, für den Fußgänger- und Radverkehr zur
Verfügung. Die Querungshilfe Bergstraße/Obere Bergstraße wurde entfernt.
In der ersten Woche hat die Polizei vor Ort alle
Schüler morgens auf die korrekte und verkehrssichere Benutzung der
Querungshilfe (Absteigen vom Fahrrad beim Queren) und der Radwege (ausschließliche
Benutzung des rechten Radweges, falls an der Fahrbahn zwei Radwege angelegt
sind) hingewiesen.
Die Schulen wurden unterrichtet, dass die
Schulwegempfehlung entsprechend angepasst wurde. Die Polizei und das
Straßenverkehrsamt des Kreises hatten bei der Entscheidung zur Verlegung der
Querungshilfe und zur Änderung des Schulweges betont, die neue Regelung müsse
den Schulkindern in besonderer Weise verdeutlich werden.
Von der Gemeinschaftshauptschule wurde
zwischenzeitlich ein Logo zum sicheren Schulweg entworfen, das in
Zusammenarbeit mit den übrigen Schulen mittels Schablone auf den Radweg
aufgebracht werden soll. Der
Landesbetrieb Straßenbau NRW als bauausführende Behörde und Kostenträger hat
zugesagt, die Querungshilfe durch Reflektoren/Farbmarkierungen noch besser
kenntlich zu gestalten. Die Fahrbahnmarkierung zwischen der Tüschenbroicher
Straße und der Gerderhahner Straße wird noch erneuert.
Die Polizei legt besonderen Wert auf eine Beleuchtung
der Querungshilfe. Die Beleuchtung von Landstraßen außerhalb geschlossener
Ortschaften fällt nicht in den Verantwortungsbereich des Landesbetriebes und
wäre von der Stadt zu tragen. Die Verwaltung prüft zurzeit die technischen
Voraussetzungen und die Kosten.
Erleichterung
des Fußverkehrs bei der Querung der Straße Am Bahnhof zwischen den
Verbrauchermärkten
In der
Vergangenheit hat es mehrere Anträge an die Verwaltung gegeben, mit dem
Grundstückseigentümer des Grundstückes Lidl/Edeka (Fa. Schmitz, Viersen)
Kontakt aufzunehmen, um die ca. 50 cm hohe Einfriedungsmauer zu unterbrechen
und einen direkten Zugang zur Straße zu schaffen.
Viele Kunden pendeln zu Fuß zwischen den
Grundstücken Aldi und Lidl/Edeka und klettern dabei über das Mäuerchen. Die
Verwaltung hat bei der Firma Schmitz erneut nachgefragt und die Hilfe der Stadt
angeboten (Bordsteinabsenkung, gegebenenfalls Querungshilfe auf der Fahrbahn).
Die Firma teilte mit, dass kein Interesse bestehe.
Die Firma Lidl als Mieter hatte sich zuvor gegen eine
vereinfachte Wegeverbindung zu Aldi ausgesprochen, da für Lidl wertvoller
Parkraum in Eingangsnähe (2 Stellplätze würden entfallen) verloren ginge.
In einem Telefonat verwies die Firma Schmitz auf die
damals von der Stadt vorgegebene Auflage in der Baugenehmigung zur Einfriedung
des Grundstückes.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
38,4 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
43,7 kB
|
