Empfehlungsvorlage - VO/0678/08

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Zur Planung der zentralen Mensa innerhalb des Schul- und Sportzentrums haben die SPD-Fraktion mit Schreiben vom 8. November 2007 und die F.D.P.-Fraktion mit Schreiben vom 13. November 2007 die folgenden Fragen an die Verwaltung gerichtet.

 

Fragen der SPD-Fraktion:

1.      Der Bau sollte um 90 Grad gedreht werden, so dass die Glasflächen in Richtung der Schulen zeigen.

2.      Auf ein I. OG sollte aus Nutz- und Kostengründen verzichtet werden.

3.      Die Mensa sollte für 180 Plätze geplant werden.

4.      Neben der Ausgabe des Mittagstisches sollte auch ein Buffetangebot vorgehalten werden, so dass die Schülerinnen und Schüler auch sog. kleinere Snacks (Salate, Obst, Würstchen, Frikadellen, etc.) erwerben können.

5.      Auf einen Kiosk zu verzichten, halten wir für falsch, da sowohl der künftige Betreiber als auch die Nutzer hierauf großen Wert legen. Frühstücksbrötchen, Schokoriegel, Süßigkeiten, etc. können nach wie vor in den  Schulen verkauft werden – das Angebot kann jeweils angepasst und abgesprochen werden.

6.      Über die Größe der Glasflächen sollten noch im Hinblick auf Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungskosten nachgedacht werden. Lassen sich die Scheiben öffnen? Sind jeweils Ausgänge eingeplant?

7.      In jedem Fall sollte die Mensa auch für Schulveranstaltungen zur Verfügung stehen.

 

Fragen der F.D.P.-Fraktion:

1.      Die Schulleiter wünschen eine Größe von mindestens 150 Plätzen. Wie hoch ist die Kostendifferenz bis auf 180 Plätze (der Entwurf Schrammen ist doch in 60er Einheiten moduliert)?

2.      Wie sieht die Energiebilanz für den Wärmetauscher auf dem Dach bzw. unterirdisch aus?

3.      Falls die Dachvariante ungünstiger erscheint, wie verhält es sich mit dem Energieeintrag der Wintersonne (speziell: Schattierung durch hohe Bausubstanz der Realschule)?

4.      Kann der Schrammen-Entwurf ggf. kostenneutral auf den unterirdischen Wärmetauscher umgestellt werden, ohne die Architektur zu beeinträchtigen?

5.      Hat sich die Verwaltung bereits um mögliche Betreiber bemüht? Wenn ja, welche, wenn nein, warum nicht?

6.      Sind die Kosten für einen geeigneten Küchenplaner bereits in den Planungskosten enthalten?

7.      Welche Auswirkungen hat das „Niemandsland“ Mensa auf die Aufsichtspflicht der angeschlossenen Schulen? Diese Problematik hätten wir gerne unter der Beteiligung der Schulleiter im BiKSS erörtert .

8.      Des Weiteren muss nachgehalten werden, dass die Kapazitäten der Küche (nebst Frischzubereitung) tatsächlich umgesetzt werden. Auch die damit verbundenen und durch die Schulleiter bemängelten Serviceflächen, z. B. für Abraum, dürfen keinesfalls vernachlässigt werden.

9.      Wie lange dauert es, sowohl einen geeigneten Betreiber zu finden als auch den frühest möglichen  Zeitpunkt der Inbetriebnahme in Folge dessen zu erfahren?

10. Wenn der Rat am 18.12.07 die Planung für eine neue Mensa im Schul- und Sportzentrum vergibt, bitten wir um einen zusätzlichen BiKSS-Termin nach Karneval, da laut Sitzungskalender der Ausschuss erst am 20. Mai 2008 tagt. (s. Punkt 7).

 

Mit den Fraktionsvorsitzenden der SPD- und der F.D.P.-Fraktion ist abgestimmt worden, dass die Fragen nach Erteilung des Planungssauftrags, sofern diese nicht von der Verwaltung beantwortet werden können,  von dem beauftragten Planer beantwortet werden.

 

Zu dem Schreiben der SPD-Fraktion nimmt die Verwaltung zu einzelnen Punkten wie folgt Stellung:

 

Zu 4.)

Dies sieht die Verwaltung ebenso. Es wird nicht ausreichend sein, lediglich ein preisgünstiges Stammessen mittags anzubieten. Um das Angebot attraktiv zu gestalten, ist es sicherlich auch erforderlich, auch andere Speisen und Getränke als nur ein Stammessen den Schülerinnen und Schülern zum Erwerb anzubieten.

 

Zu 5.)

Auch diesem Vorschlag stimmt die Verwaltung zu.

 

Zu 7.)

Eine Nutzung der Mensa für schulische Veranstaltungen, wie Theateraufführungen oder Schulkonzerte, wird bei einer Nutzung wie diese durch die Schulleiter erwartet wird, nicht möglich sein. Des Weiteren sind hier auch die hygienischen Vorschriften zu beachten und der möglicherweise noch abzuschließende Pachtvertrag mit einem Betreiber der Mensa.

 

Fragen der F.D.P.-Fraktion:

 

Zu 1.)

Die Kostenschätzung für eine Mensa mit 120  Sitzplätzen lautet auf 900.000,00 €; für 150 Sitzplätze 1,1 Mio. € und für 180 Sitzplätze 1,3 Mio. €. Im Haushalt 2008 sind für den Bau der Mensa 900.000,00 € vorgesehen.

 

Zu 5.)

Die Verwaltung hat bereits mit mehreren Betreibern von Kantinen bzw. Schulmensen Kontakt aufgenommen und Gespräche geführt. Da jedoch noch kein politischer Beschluss vorlag, die Mensa zu errichten und eine Planung ebenfalls noch nicht konkretisiert war, konnten auch keine weiteren vertiefenden Gespräche geführt werden. Sobald die Entwurfsplanungen für die Mensa vorliegen, so der Vorschlag der Verwaltung, soll die Verpachtung der Mensa öffentlich ausgeschrieben werden.

 

Zu 6.)

Es ist nicht daran gedacht, in der Mensa eine Großküche zu errichten, die alle Speisen vor Ort herstellt. Vorgesehen ist eine Aufwärmküche, in der die herangebrachten Produkte lediglich noch erwärmt werden. Selbstverständlich wird der Ablauf der Anlieferung, Aufwärmung und Ausgabe mit Fachleuten abgestimmt.

 

Zu 7.)

Die Verwaltung sieht die zukünftige Mensa und die zuführenden Wege zum Schulzentrum gehörend. Die Aufsichtspflicht liegt selbstverständlich bei den angeschlossenen Schulen.

 

Zu 8.)

Der Planungsauftrag für die Mensa ist erst im Dezember 2007 erteilt worden. Sicherlich erwartet niemand, dass bereits vor Beginn der Planung alle Probleme gelöst sind. Selbstverständlich wird das Problem der Abfallentsorgung bei der Planung beachtet werden.

 

Zu 9.)

Nach der nun erfolgten Beauftragung der Planung an das Architekturbüro Dr. Schrammen erwartet die Verwaltung eine Fertigstellung der Mensa bei einer optimalen Koordination im Frühjahr 2009.

 

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

- keine Vorschläge der Verwaltung -

 

Alternativen:

-          keine Vorschläge der Verwaltung –

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr nimmt die Stellungnahme der Verwaltung und die Ausführungen von Herrn Dr. Schrammen zur Kenntnis.

 

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