Empfehlungsvorlage - VO/0678/08
Grunddaten
- Betreff:
-
Schul- und Sportzentrum; hier: Zentrale Mensa
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Empfehlungsvorlage
- Federführend:
- Erste Beigeordnete / Dezernat III
- Finale Freigabe:
- Fabry, Rudolf
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr (StUV)
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Entscheidung
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12.02.2008
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Planung der zentralen Mensa innerhalb des Schul- und Sportzentrums
haben die SPD-Fraktion mit Schreiben vom 8. November 2007 und die
F.D.P.-Fraktion mit Schreiben vom 13. November 2007 die folgenden Fragen an die
Verwaltung gerichtet.
Fragen der SPD-Fraktion:
1.
Der Bau sollte
um 90 Grad gedreht werden, so dass die Glasflächen in Richtung der Schulen
zeigen.
2.
Auf ein I. OG
sollte aus Nutz- und Kostengründen verzichtet werden.
3.
Die Mensa sollte
für 180 Plätze geplant werden.
4. Neben der Ausgabe des Mittagstisches sollte auch ein
Buffetangebot vorgehalten werden, so dass die Schülerinnen und Schüler auch
sog. kleinere Snacks (Salate, Obst, Würstchen, Frikadellen, etc.) erwerben
können.
5. Auf einen Kiosk zu verzichten, halten wir für falsch,
da sowohl der künftige Betreiber als auch die Nutzer hierauf großen Wert legen.
Frühstücksbrötchen, Schokoriegel, Süßigkeiten, etc. können nach wie vor in
den Schulen verkauft werden – das
Angebot kann jeweils angepasst und abgesprochen werden.
6. Über die Größe der Glasflächen sollten noch im
Hinblick auf Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungskosten nachgedacht werden.
Lassen sich die Scheiben öffnen? Sind jeweils Ausgänge eingeplant?
7. In jedem Fall sollte die Mensa auch für
Schulveranstaltungen zur Verfügung stehen.
Fragen der
F.D.P.-Fraktion:
1. Die Schulleiter wünschen eine Größe von mindestens
150 Plätzen. Wie hoch ist die Kostendifferenz bis auf 180 Plätze (der Entwurf
Schrammen ist doch in 60er Einheiten moduliert)?
2. Wie sieht die Energiebilanz für den Wärmetauscher auf
dem Dach bzw. unterirdisch aus?
3. Falls die Dachvariante ungünstiger erscheint, wie
verhält es sich mit dem Energieeintrag der Wintersonne (speziell: Schattierung
durch hohe Bausubstanz der Realschule)?
4. Kann der Schrammen-Entwurf ggf. kostenneutral auf den
unterirdischen Wärmetauscher umgestellt werden, ohne die Architektur zu
beeinträchtigen?
5. Hat sich die Verwaltung bereits um mögliche Betreiber
bemüht? Wenn ja, welche, wenn nein, warum nicht?
6. Sind die Kosten für einen geeigneten Küchenplaner
bereits in den Planungskosten enthalten?
7. Welche Auswirkungen hat das
„Niemandsland“ Mensa auf die Aufsichtspflicht der angeschlossenen
Schulen? Diese Problematik hätten wir gerne unter der Beteiligung der
Schulleiter im BiKSS erörtert .
8. Des Weiteren muss nachgehalten werden, dass die
Kapazitäten der Küche (nebst Frischzubereitung) tatsächlich umgesetzt werden.
Auch die damit verbundenen und durch die Schulleiter bemängelten
Serviceflächen, z. B. für Abraum, dürfen keinesfalls vernachlässigt werden.
9. Wie lange dauert es, sowohl einen geeigneten Betreiber
zu finden als auch den frühest möglichen
Zeitpunkt der Inbetriebnahme in Folge dessen zu erfahren?
10. Wenn der Rat am 18.12.07 die Planung für eine neue
Mensa im Schul- und Sportzentrum vergibt, bitten wir um einen zusätzlichen
BiKSS-Termin nach Karneval, da laut Sitzungskalender der Ausschuss erst am 20.
Mai 2008 tagt. (s. Punkt 7).
Mit den
Fraktionsvorsitzenden der SPD- und der F.D.P.-Fraktion ist abgestimmt worden,
dass die Fragen nach Erteilung des Planungssauftrags, sofern diese nicht von
der Verwaltung beantwortet werden können,
von dem beauftragten Planer beantwortet werden.
Zu dem Schreiben der
SPD-Fraktion nimmt die Verwaltung zu einzelnen Punkten wie folgt Stellung:
Zu 4.)
Dies sieht die
Verwaltung ebenso. Es wird nicht ausreichend sein, lediglich ein preisgünstiges
Stammessen mittags anzubieten. Um das Angebot attraktiv zu gestalten, ist es
sicherlich auch erforderlich, auch andere Speisen und Getränke als nur ein
Stammessen den Schülerinnen und Schülern zum Erwerb anzubieten.
Zu 5.)
Auch diesem Vorschlag
stimmt die Verwaltung zu.
Zu 7.)
Eine Nutzung der
Mensa für schulische Veranstaltungen, wie Theateraufführungen oder
Schulkonzerte, wird bei einer Nutzung wie diese durch die Schulleiter erwartet
wird, nicht möglich sein. Des Weiteren sind hier auch die hygienischen
Vorschriften zu beachten und der möglicherweise noch abzuschließende Pachtvertrag
mit einem Betreiber der Mensa.
Fragen der
F.D.P.-Fraktion:
Zu 1.)
Die Kostenschätzung
für eine Mensa mit 120 Sitzplätzen
lautet auf 900.000,00 €; für 150 Sitzplätze 1,1 Mio. € und für 180
Sitzplätze 1,3 Mio. €. Im Haushalt 2008 sind für den Bau der Mensa
900.000,00 € vorgesehen.
Zu 5.)
Die Verwaltung hat
bereits mit mehreren Betreibern von Kantinen bzw. Schulmensen Kontakt
aufgenommen und Gespräche geführt. Da jedoch noch kein politischer Beschluss
vorlag, die Mensa zu errichten und eine Planung ebenfalls noch nicht
konkretisiert war, konnten auch keine weiteren vertiefenden Gespräche geführt
werden. Sobald die Entwurfsplanungen für die Mensa vorliegen, so der Vorschlag
der Verwaltung, soll die Verpachtung der Mensa öffentlich ausgeschrieben
werden.
Zu 6.)
Es ist nicht daran
gedacht, in der Mensa eine Großküche zu errichten, die alle Speisen vor Ort
herstellt. Vorgesehen ist eine Aufwärmküche, in der die herangebrachten
Produkte lediglich noch erwärmt werden. Selbstverständlich wird der Ablauf der
Anlieferung, Aufwärmung und Ausgabe mit Fachleuten abgestimmt.
Zu 7.)
Die Verwaltung sieht
die zukünftige Mensa und die zuführenden Wege zum Schulzentrum gehörend. Die
Aufsichtspflicht liegt selbstverständlich bei den angeschlossenen Schulen.
Zu 8.)
Der Planungsauftrag
für die Mensa ist erst im Dezember 2007 erteilt worden. Sicherlich erwartet
niemand, dass bereits vor Beginn der Planung alle Probleme gelöst sind.
Selbstverständlich wird das Problem der Abfallentsorgung bei der Planung
beachtet werden.
Zu 9.)
Nach der nun
erfolgten Beauftragung der Planung an das Architekturbüro Dr. Schrammen
erwartet die Verwaltung eine Fertigstellung der Mensa bei einer optimalen
Koordination im Frühjahr 2009.
