Mitteilungsvorlage - VO/0098/20

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

  1. Umbaumaßnahmen im Feuerwehrgerätehaus Arsbeck, hier: Fertigstellung der Maßnahme

(zuletzt siehe WBUV am 14.05.2019, TOP 1.4, Punkt 3., sowie am 16.05.2017, TOP 2.2, VO 4057/17 mit Vorstellung der Maßnahme)

Aufgrund der nach einem Sturmschaden erforderlichen Erneuerung der Dachkon­struk­tion der Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses in Arsbeck  (s. hierzu WBUV am 14.05.2019, TOP 1.4 Punkt 2., sowie am 10.09.2019, TOP 1.4) verzögerten sich die Umbauarbeiten im Gerätehaus selber, so dass die Fertigstellung erst im Dezember 2019 erfolgte. Sämtliche Arbeiten konnten dank der Unterstützung und Kooperation der Mitglieder der Löschgruppe Arsbeck „im laufenden Betrieb“ des Gerätehauses durchgeführt wer­den. Die Löschgruppe war so trotz der Umbauarbeiten zu jedem Zeit­punkt einsatzbereit.

Mit der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der haustechnischen Gewer­ke war das Büro EnTeW Energietechnik Welfers aus Wegberg beauftragt. Die Ge­samt­maßnahme wurde vom Fachbereich Gebäudewirtschaft geplant und bauüber­wacht. Der Hauptteil der Bau­arbeiten erfolgte ab Juli 2019 nach Fertigstellung der Dacherneu­erung der Fahr­zeug­halle.

Die Gesamtkosten der Umbaumaßnahme waren von der Verwaltung auf insgesamt 120.800,- €  veranschlagt worden (s. WBUV am 14.05.2019).  Es stehen aktuell lediglich noch kleinere Restarbeiten sowie einige Schlussrechnungen aus. Die Gesamtbau­kosten können daher bereits mit rund 134.000,- € festgestellt werden. Die Erhöhung um rund 13.000,- € ist insbesondere auf zusätzliche Arbeiten in der Fahrzeughalle zurückzuführen, die zwar durch die Dacherneuerung erforderlich wurden, jedoch nicht von der Gebäude­versicherung, die den Sturmschaden beglichen hat, über­nommen wurden. Hier sind Maler-, Fliesenarbeiten und brandschutztechnische Ar­bei­ten zu nennen. 

Die finanziellen Mittel wurden aus den folgenden Produktsachkonten zur Verfügung gestellt:

021500 521100 - Instandhaltung Feuerwehr

011304 H768 - Abgasabsauganlage Feuerwehr Arsbeck

Für die Ausstattung des Gerätehauses mit Möbeln und Feuerwehrschränken waren Mittel in Höhe von 11.100,- im Haushaltsplan 2019 unter dem Produktsachkonto 021500 B030 - Erwerb von beweglichen Sachen Feuerwehr enthalten. Die Kosten waren jedoch etwas geringer und belaufen sich auf rund 9.800,- €.

Weitere Beteiligte 

Heizung- und Sanitärarbeiten: Hauser und Veckes Haustechnik, Brüggen

Abgasabsauganlage: Hauser und Veckes Haustechnik, Brüggen

Rohbau- und Abbrucharbeiten: R & B Bauunternehmung, Hückelhoven

Fliesen- und Plattenarbeiten: Firma Karl Diebowski, Wegberg

Schreinerarbeiten: Firma Michael Schleszies, Wegberg

Elektroarbeiten: Firma Otto Bücken, Wegberg

Trockenbauarbeiten: Firma Elke Hilgers, Wegberg

Stahl-Brandschutztüren: Nießen GmbH, Waldfeucht

Innenputzarbeiten: Firma Jürgen Jansen, Erkelenz

Malerarbeiten: Firma Ralf Schröter, Wegberg

Bauendreinigung: Gebäudereinigung Jürgens, Wegberg

Möbel und Schränke: Reco GmbH, Wegberg

 

2.   Erweiterung der Kindertagesstätte in Merbeck 

(zuletzt im WBUV am 01.10.2019, TOP 1.2, sowie TOP 3.5.1, VO/0269/19 mit der Kosten­berechnung)

Für die Erweiterung der Kindertagesstätte in Merbeck wurde die Baugenehmigung am 02.10.2019 erteilt. Nach Ausführungsplanung, Durchführung von Vergabeverfah­ren und Beauftragung der ersten Unternehmer waren zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Vorlage (Ende April 2020) die Erd- und Fundamentierungsarbeiten im Gange. Die ersten Rück- und Abbrucharbeiten im Bestand sollten ab Anfang Mai beginnen, solange die Kindertagesstätte noch nicht wieder in Betrieb ist, bzw. sich noch im Not­betreuungs­modus befindet.

Nach wie vor wird gemäß Bauzeitenplan des bauleitenden Architekturbüros die Fertig­stellung und Inbetriebnahme der erweiterten Kindertagesstätte zum Ende die­ses Jah­res erfolgen.

Nach Vergabe der nächsten größeren Gewerke, insbesondere der Technischen Ge­bäu­de­aus­rüstung, wird die Verwaltung in einer der nächsten Sitzungen dem Aus­schuss über den Kostenstand der Maßnahme, den Kostenanschlag berichten.

 

  1. Gesamtsanierung des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums, III. Bauabschnitt

(zuletzt im WBUV am 19.11.2019, TOP 1.3)

In der Mitteilung für die Sitzung des Ausschusses am 19.11.2019 wurde für die Fertig­stellung des III. Bauabschnitts des Gymnasiums noch der Zeitraum der Oster­ferien genannt. Dieser Termin wird sich voraussichtlich deutlich nach hinten ver­schieben. Der aktuelle Bauzeitenplan geht davon aus, dass eine Inbetriebnahme der grund­sanier­ten Räumlichkeiten erst frühestens zum neuen Schuljahr Mitte August möglich ist.

Diese Verschiebung hat unter anderem Ursachen, die in der Corona-Pandemie begründet sind. Diverse Unternehmer waren gezwungen ihre Arbeiten zu unter­brechen, was zu „Dominoeffekten“ bei Nachfolgegewerken führte und den getakteten Bauzeitenplan durcheinanderbrachte. Zusätzlich dazu musste im Bauablauf an eini­gen Stellen noch auf bis dahin unbekannte, veränderte technische Voraussetzungen des Ge­bäude­bestands reagiert werden.

Die sich abzeichnende terminliche Verschiebung wurde bereits Mitte Februar kom­muniziert und Anfang März mit den Schulleitungen des Gymnasiums und der Schule am Grenzlandring (Vier Werk- und Vorbereitungsräume der Schu­le am Grenzlandring befinden sich im Gebäude des Gymnasiums und sind Teil des III. Bauabschnitts) ausführlich bespro­chen. Die Verwal­tung und die bauleitenden Architekten und Fachingenieure sind bestrebt, die Fertigstellung und Inbetriebnahme des III. Bauabschnitts zumindest für den Schul­beginn Mitte August sicherzustellen.

 

  1. Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Moorshoven

(zuletzt im WBUV am 19.11.2019, TOP 1.3)

Die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Moorshoven ist fertiggestellt. Die Über­gabe an den Nutzer erfolgte vor den Osterfeiertagen. Der Umzug der Lösch­gruppe aus ihrer vorübergehenden Unterbringung in einer Scheune fand am Oster­samstag statt. Das erweiterte Gerätehaus ist damit in Betrieb gegangen.

Kleinere Rest- und Mängelbeseitigungsarbeiten sind im Objekt und in den Außen­anla­gen noch durchzuführen. Ein Teil der Schlussrechnungen steht ebenfalls noch aus. Abschließend und ausführlich wird die Verwaltung über die Baumaßnahme daher erst in der nächsten Sitzung des Ausschusses berichten.

 

  1. Erweiterung der Kindertagesstätte Rabennest in Harbeck

(zuletzt im WBUV am 19.11.2019, TOP 1.3)

Der Rohbau der Erweiterung der Kindertagesstätte in Harbeck ist geschlossen, das Dach ist gedeckt. Seit einigen Wochen arbeiten bereits die Haustechnikfirmen an den Rohinstallationen ihrer Gewerke. Aktuell (Stand Ende April) beginnen die Innen­putz­­arbeiten.

Die Gesamtbaumaßnahme besteht aus einem nicht unwesentlichen Teil aus Arbei­ten im Be­standsgebäude. Dort wird die Küche verlegt und werden andere Räume um­ge­nutzt und umgebaut. Die pandemiebedingte Schließungs- bzw. Not­betreu­ungs­phase der Kindertagesstätte eröffnete die Möglichkeit, kurzfristig Arbeiten im Be­stand (Rückbau-, Rohbau- und Trockenbauarbeiten sowie haustechnische Gewerke) durch­füh­ren zu können, ohne den laufenden Betrieb des Kindergartens stören zu müssen. Soweit dies mög­lich war, wurden und werden solche Arbeiten derzeit terminlich vor­ge­­zogen.

Gegenüber dem Bauzeitenplan gibt es aktuell einen ca. fünfwöchigen Verzug, so dass nach aktuellem Terminstand die Inbetriebnahme des Erweiterungsge­bäudes zum neuen Kindergartenjahr 2020/2021 im August voraussichtlich nicht gelingen wird. Die Verwal­tung und die bauleitenden Architekten und Ingenieure werden jedoch versu­chen, den ter­min­lichen Verzug nach Möglichkeit aufzuholen.

Reduzieren

Finanz. Auswirkung

 

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Umwelt und Vergabe nimmt Kenntnis.

Loading...