Mitteilungsvorlage - VO/0067/21
Grunddaten
- Betreff:
-
Umsetzung Digitalpakt hier: Sachstand 03.03.2021
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Bildung und Soziales
- Finale Freigabe:
- Pint, Gerd
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Bildung, Integration, Soziales, Kultur, Demographie und Sport (BISKDS)
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Entscheidung
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16.03.2021
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Mit Erlass der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Digitalisierung der Schulen in Nordrhein-Westfalen (Digitalpakt) vom 11.09.2019 wurden für die Stadt Wegberg zur Digitalisierung der schulischen Infrastruktur 786.921,00 € bereitgestellt.
Antragsteller und Zuwendungsempfänger für den DigitalPakt Schule ist der Schulträger. Gemeinsam mit den Schulen muss ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept (TPEK) erstellt werden. Ohne dieses TPEK ist eine Förderung nicht möglich. Die in allen Schulen bereits vorhandenen Medienkonzepte konnten als Grundlage zur Erstellung des TPEK herangezogen werden.
Die Verwaltung hatte bereits am 14.11.2017 im Fachausschuss ein Umsetzungsprogramm zur Digitalisierung der Schulen vorgestellt, das der damalige Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport auch beschlossen hatte. Der gesamte Digitalisierungsprozess wurde aus finanziellen und personellen Kapazitätsgründen über einen Zeitraum von 5 Jahren geplant. Als erste Schule sollte die Katholische Grundschule in Arsbeck incl. der Teilstandort in Wildenrath als Pilotschule umgerüstet werden. Mit den Mitteln des Digitalpakts wird eine noch umfangreichere Ausstattung der Schulen möglich, die den steigenden Anforderungen Rechnung trägt.
Die Arbeiten in der Grundschule Arsbeck -mit Teilstandort Wildenrath- sind soweit abgeschlossen. Jede Klasse verfügt bereits über eine interaktive Tafel und 2 Laptops. Die Schule besitzt einen Server und setzt darüber hinaus drei IPAD Koffer ein, die flexibel mit jeweils 15 IPADS von den Lehrern gebucht werden können. Eine Cloud-Lösung und diverse Lernprogramme komplementieren die Ausstattung. Restmaßnahmen müssen noch umgesetzt werden.
1.Stand der Zuschussanträge
Es wurden für 4 Schulen an 5 Standorten Zuschussanträge mit einer Fördersumme von insgesamt 597.041,22 € gestellt. Damit sind Anträge im Umfang von ca. 70% der Fördersumme gestellt.
Ein Antrag wurde bereits im Juli 2020 genehmigt, die Arbeiten wurden ausgeführt und der Mittelabruf bei der Bezirksregierung wurde beantragt.
Am 02.03.2021 wurden weitere 6 Anträge durch die Bezirksregierung genehmigt (Antragsdatum war der 04.10.2020). Die Vergabe der ersten Leistung steht unmittelbar bevor.
Ein Antrag ist noch ergänzt worden. Mit der Genehmigung wird kurzfristig gerechnet.
2. Schüler- und Lehrerendgeräte
Die im Rahmen des Sofortausstattungsprogrammes zu beschaffenden Lehrer- und Schülerendgeräte sind zwar bereits seit Anfang November bestellt, aber aufgrund der derzeitigen langen Lieferfristen noch nicht geliefert.
Da es offensichtlich bei mobilen Endgeräten einen Lieferengpass der Hersteller gibt, kann auch keine Prognose über das Lieferdatum abgegeben werden.
3. Sicherstellung der Support-Infrastruktur
Die einzelnen Maßnahmen an den Schulen werden mit der RegioIT Aachen umgesetzt. Ein entsprechender neuer Rahmenvertrag, der den Support im Rahmen eines Stufensystems (Level) sicherstellen soll, ist an der „Schule am Grenzlandring“ und am Maximilian-Kolbe-Gymnasium bereits abgeschlossen. Die anderen Schulen folgen je nach Ausstattungszeitpunkt.
Der „1st-level-support“ muss hiernach von der Schule durch Lehrer sichergestellt werden. Dies entspricht den gültigen Vereinbarungen und Regelungen in NRW. Langfristig sollen hier Verwaltungskräfte des Landes eingesetzt werden, um die Lehrer zu entlasten. Diese Entwicklung wird derzeit auf Landesebene diskutiert.
Da es Schnittpunkte zwischen den entsprechenden Servicestufen gibt, beschäftigt die Stadt ab dem 01.04.21 einen „IT-Koordinator“, der eine Fehlereinstufung vornimmt und entsprechende Maßnahmen einleiten soll. Darüber hinaus wird zukünftig eine Koordination der gesamten SchulIT über diese Stelle erfolgen. Das wichtige Thema „Standards“ wird ebenfalls von der neuen Stelle koordiniert.
4. Umsetzungsschritte
Zunächst stehen die Verkabelung der Schulen und die Installation von WLAN in drei Schulgebäuden (GS Rath-Anhoven, Schule am Grenzlandring, Realschule) an. Eine entsprechende Ausschreibung ist bereits erfolgt. Derzeit werden die Angebote geprüft.
Gleichzeitig erfolgt in diesem Jahr die Beschaffung der im Einsatzkonzept festgelegten Infrastruktur für diese 3 Schulen.
Ab April werden mit den restlichen Schulen (Erich-Kästner-Grundschule, GS Merbeck, GS Beeck, Maximilian-Kolbe-Gymnasium) die Einsatzkonzepte erarbeitet und die entsprechenden Zuschussanträge gestellt.
Mit der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen soll dann noch in 2021 begonnen werden.
Der Verwaltung ist bewusst, dass die Zeit für eine Umsetzung der geplanten Maßnahmen sehr knapp ist. Dennoch muss gerade in Zeiten einer Pandemie versucht werden, die Digitalisierung voranzutreiben. Mit der bloßen technischen Ausstattung ist dies alleine aber nicht zu bewerkstelligen. Wie in Betrieben und auch der Verwaltung muss der gesamte Bildungsprozess in Schulen digitalisiert und optimiert werden, damit Geräte -und damit Geld- optimal eingesetzt werden können.
