Mitteilungsvorlage - VO/0108/22
Grunddaten
- Betreff:
-
Errichtung von vier Photovoltaik-Anlagen auf Dächern städtischer Gebäude sowie Zuwendungsbescheide hierfür
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Gebäudewirtschaft
- Finale Freigabe:
- Schreurs, Hans-Josef
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Wohnen, Bauen, Vergaben und Liegenschaften (WBVL)
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Kenntnisnahme
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24.05.2022
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Sachverhalt
Sachverhalt
In einer Vorlage in der Sitzung am 30.11.2021 (TOP 1.2.3, VO/0332/21) unterrichtete die Verwaltung den Ausschuss für Wohnen, Bauen, Vergaben und Liegenschaften über die Förderantragstellung für vier Photovoltaikanlagen auf Dächern städtischer Gebäude. Den Beschluss über die Errichtung der Anlagen hatte der damalige Ausschuss für Wohnen, Bauen, Umwelt und Vergabe bereits in seiner Sitzung am 19.05.2020 gefasst. Da die PV-Anlagen nun in deutlich größerer und veränderter Ausführung geplant, ausgeschrieben und errichtet werden sollen, hatte die Verwaltung angekündigt, die Maßnahme dem Ausschuss noch einmal darzustellen.
Am 26.11.2021 wurden vom Fachbereich Gebäudewirtschaft vier Förderanträge im Programm progres.nrw – Bereich Klimaschutztechnik „Förderung von PV-Dachanlagen mit einem Batteriespeicher auf kommunalen Gebäuden“ gestellt. Über dieses Programm können PV-Anlagen mit bis zu 90% der förderfähigen Kosten bezuschusst werden. Dadurch werden die Anlagen trotz höherer Investitionskosten (zusätzliche Planungskosten sowie Kosten für die gemäß Förderbedingungen zwingend erforderlichen Batteriespeicher) deutlich wirtschaftlicher. Die Förderhöhe bemisst sich auf der Grundlage einer abgestuften Festbetragsförderung, abhängig von der Höhe der Investitionskosten.
Im Folgenden eine Übersicht über die vier geplanten Photovoltaikanlagen mit den aktuellen Zahlen (Kosten in € brutto) und finanziellen Zuwendungen:
PV-Anlage | Gesamt-baukosten | Peak-Leistung in kWp | Batterie-speicher in kWh | CO²-Einsparung in Tonnen *) | Zuwendung |
Philosophenweg 88 011304 H916 | 42.700,- € | 11,6 | 7,00 | 82 | 27.000,- € |
GS Wildenrath 011304 H921 | 69.800,- € | 38,1 | 17,00 | 223 | 49.500,- € |
KiTa Harbeck 011304 H927 | 42.100,- € | 13,3 | 10,00 | 91 | 27.000,- € |
KiTa Merbeck 011304 H929 | 85.900,- € | 20,7 | 27,00 | 136 | 58.500,- € |
Summe | 240.500,- € | 83,7 | 61,00 | 532 | 162.000,- € |
*) über 20 Jahre gerechnet
Die finanziellen Mittel sind im Haushaltsplanentwurf des Doppelhaushalts 2022/2023 unter den genannten Investitionsnummern für das Jahr 2022 angemeldet.
Finanzielle Zuwendungen
Die Förderbescheide der Bezirksregierung Arnsberg für alle vier Anlagen mit den in der Tabelle aufgeführten Zuwendungen sind am 31.03. bzw. 12.04.2022 bei der Stadt Wegberg eingegangen.
Die PV-Anlagen sind gemäß Bescheid bis einschließlich zum 30.04.2023 zu errichten (Durchführungszeitraum).
Das Land NRW hatte im Februar 2022 mitgeteilt, dass aufgrund der hohen Antragszahlen bis auf Weiteres keine Anträge für PV-Dachanlagen mit Batteriespeicher auf kommunalen Dächern gestellt werden können. Insofern hat die Stadt Wegberg ihre Anträge gerade rechtzeitig gestellt.
Das zuständige Ministerium für Wirtschaft, Innovation und Digitalisierung NRW teilt jedoch mit, dass beabsichtigt ist, eine zusätzliche Finanzierungsgrundlage vorzubereiten, so dass die Förderung ggf. wiederaufgenommen werden könne.
Weiteres terminliches Vorgehen
Mit den ersten Fachplanungsleistungen für die Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher war das Ing.-Büro Stickel aus Heinsberg von der Verwaltung bereits Ende 2021 beauftragt, um die Bemessung der Anlagen, die technische Abstimmung und die Förderantragstellung vornehmen zu können. Das Büro Stickel soll im Weiteren auch mit der Ausschreibung und Bauüberwachung der Anlagen beauftragt werden.
Gemäß Terminplan werden die PV-Anlagen Anfang August nach Ende der Sommerferien öffentlich ausgeschrieben. Nach Submission und Vergabe der Bauleistungen soll die Errichtung dann sobald wie möglich erfolgen. Sie ist jedoch insbesondere abhängig von den Lieferzeiten der PV-Elemente, zu denen eine Prognose derzeit leider nicht belastbar getroffen werden kann.
