Entscheidungsvorlage - VO/0146/06
Grunddaten
- Betreff:
-
Antrag der FDP-Fraktion vom 08.06.2006 betreffend Wander-/Radweg entlang der Schwalm
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Wegberg
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Entscheidung
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20.06.2006
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Sachverhalt
12.5
Die FDP-Fraktion
hatte mit Schreiben vom 08.06.2006 folgenden Antrag gemäß § 20 der
Geschäftsordnung gestellt:
„Die
Schwalm mit ihrer Erlenbruchlandschaft prägt Wegberg maßgeblich.
Das
Flusssystem der Schwalm macht ein Hauptelement des landschaftlichen Kapitals
unserer Stadt aus. Die FDP hat Naturschutzmaßnahmen zum Erhalt und zur
Entwicklung des Schwalmsystems in Wegberg immer mitgetragen. Natur muss aber
für die Menschen erlebbar sein. Das gilt vor allem für Ortslagen. Ein
Aussperren der Menschen innerhalb des Grenzlandringes ist überzogener
menschenfeindlicher Naturschutz. Ein zentrumsnahes Flussgewässersystem muss für
die Bürgerinnen und Bürger erschlossen sein. Deshalb fordern wir eine
durchgängige Wander- und Radwegeverbindung von der Burg Wegberg / Ramachersmühle
bis zum Grenzlandring.
Die bestehende Unterbrechung beginnend
von „Im Ländchen“ schwalmabwärts ist zu beseitigen. Diese
Unterbrechung stellt ein unnötige Nutzungsminderung, eine unattraktive
Wegeführung sowie einen städtebaulichen Missstand dar, der mit geringen Mitteln
behoben werden kann. Allenfalls ist die Errichtung einer Stegbrücke für
Fußgänger und Radfahrer erforderlich. Hierzu können ggf. Mittel des Naturpark
„Schwalm-Nette“ erschlossen werden. In diesem Bereich kann die
Trasse des Abwassersammlers, die schon als Bewirtschaftungsweg des
Schwalmverbandes dient, als Rad-/Wanderweg genutzt werden. Im Zuge der
Errichtung des Abwassersammlers wurde hier durch überzogene Naturschutzauflagen
eine Wander- / Radwegnutzung auf dem Sammler ausgeschlossen und zudem noch der
früher vorhandene Weg rechts der Schwalm gesperrt.
Die
Stadt Wegberg ergreift alle ihr zur Verfügung stehenden Instrumente bis hin zur
Bauleitplanung, um im o.a. Sinn eine Durchgängigkeit herzustellen. Der Wander-
/ Radweg wird dann in einen angepassten Ausbauzustand versetzt.
Begründung:
Zu den im Antrag vorgetragenen Gründen, sehen wir die Schwalm als „Führungsader“ für den Tagestourismus, der den Treffpunkt Burgparkplatz/Ramachersmühle für weitere Aktivitäten im Innenstadtbereich aufwertet. Außerdem erhoffen wir uns durch die Aufwertung der Schwalmregion eine größere Wertschätzung von allen Beteiligten.“
