Entscheidungsvorlage - VO/0018/23

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Zum 01. September 2023 werden in der Stadtverwaltung Wegberg folgende Ausbildungsstellen besetzt sein:

 

  • 3 Verwaltungsfachangestellte (je eine Auszubildende im 1.,2. und 3. Ausbildungsjahr)
  • 1 Stadtinspektoranwärter in der Studienfachrichtung Bachelor of Laws (im 2. Ausbildungsjahr)
  • 1 Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (im 2. Ausbildungsjahr)
  • 1 Fachangestellter für Bäderbetriebe (im 2. Ausbildungsjahr)
  • 2 praxisintegrierte Auszubildende zur staatlich anerkannten Erzieherin (je eine Auszubildende im 2. und im 3. Ausbildungsjahr)

 

Die Stadt Wegberg hat im laufenden Ausbildungsjahr 2022/2023 auch wieder drei Stellen für das „Jahrespraktikum zur Erlangung der vollen Fachhochschulreife“ in der Kernverwaltung angeboten. Aufgrund von Bewerbermangel konnte jedoch nur eine Stelle besetzt werden.

 

Als Mitveranstalter der Job-Info-Live 2022 im Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg am 16.06.2022 war die Stadt Wegberg als Ausbildungsbehörde mit einem eigenen Stand vertreten. Es wurden Ausblicke auf die beruflichen Möglichkeiten innerhalb der Verwaltung gegeben. Das Ausbildungsangebot der Stadtverwaltung Wegberg wurde, verknüpft mit Berichten „aus erster Hand“ einer Verwaltungsfachangestellten durch den Fachbereich Zentrale Verwaltungssteuerung vorgestellt.

Den Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes repräsentierten die Mitarbeiterinnen des Kindergarten Klinkum mit einem eigenen Stand.

 

Weiterhin werden im Rahmen der Internetpräsenz der Stadt Wegberg nähere Informationen über die Ausbildungsangebote der Stadt Wegberg und die Verfahrensabläufe im Bewerbermanagementsystem angeboten. Es wird dadurch nochmals deutlicher auf die Vielfalt der Entwicklungsmöglichkeiten, die Sicherheit des Ausbildungs- bzw. evtl. späteren Arbeitsplatzes und die speziellen Vorzüge der Stadt Wegberg als öffentlicher Arbeitgeber hingewiesen.

 

 

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

Die Ausbildungen zur/zum Verwaltungsfachangestellten dauert 3 Jahre. Der Aufwand für die Ausbildungsvergütung einschließlich Arbeitgeberaufwand beträgt im Durchschnitt ca. 21.900 Euro jährlich. Hinzu kommen bei der Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten jeweils Gebühren für die dienstbegleitende Unterweisung (DBU) beim Studieninstitut für Kommunale Verwaltung in Höhe von rund 1.200 Euro/Jahr pro Ausbildungsplatz sowie in allen Ausbildungsberufen Fahrtkosten zur Schule bzw. dienstbegleitende Unterweisungen.

Die Stelle für eine Berufspraktikantin / einen Berufspraktikanten im Anerkennungsjahr kostet ca. 27.800 Euro jährlich. Diese Kosten werden durch den vom Kreisjugendamt gewährten Betriebskostenzuschuss für die Aufgaben nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) mitfinanziert, der Trägeranteil für die Stadt Wegberg liegt hier bei 12,5 %. Darüber hinaus wird zusätzlich noch ein weiterer Zuschuss im Rahmen der Landesförderung zur Qualifizierung nach dem KiBiz in Höhe von 4.000 Euro gewährt.

Die dreijährige praxisintegrierte Ausbildungsstelle zum staatlich anerkannten Erzieher/ zur staatlich anerkannten Erzieherin kostet einschließlich Arbeitgeberaufwand ca. 21.900 Euro jährlich. Auch diese Kosten können anteilig über den Betriebskostenzuschuss des Jugendamtes abgerechnet werden (Trägeranteil 12,5 %). Im ersten Ausbildungsjahr wird darüber hinaus ein Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro und im zweiten sowie dritten Ausbildungsjahr ein Zuschuss von jeweils 4.000 Euro im Rahmen der Landesförderung zur Qualifizierung gewährt.

Die sechs Stellen für ein gelenktes Jahrespraktikum (3 Stellen in der Kernverwaltung und 3 Stellen im Sozial- und Erziehungsdienst) kosten pro Praktikumsplatz ca. 3.600 Euro jährlich.

Die Kosten für die FÖJ-Stellen beim Baubetriebshof betragen jährlich ca. 6.900 Euro je Stelle. Hier werden durch den Landschaftsverband Rheinland Fördermittel in Höhe von 4.060 Euro je Praktikumsplatz an die Stadt Wegberg gewährt, sodass auch hier über 60 % der entstehenden Kosten ausgeglichen werden können.

Die gesamten Ausbildungskosten werden beim Produkt 01.08.00 „Personalmanagement“ veranschlagt, wobei die Ausbildungsvergütung einschließlich der Nebenkosten wie Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung bei den Sachkonten „Personalaufwendungen“ und die Seminar- und Fahrtkosten beim Sachkonto „Ausbildungskosten“ zu veranschlagen sind.

 

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Personal und Personalentwicklung empfiehlt dem Rat, für das Jahr 2024 folgendes Ausbildungsplatzangebot zu beschließen:

 

  • 1 Ausbildungsstelle als Verwaltungsfachangestellte/r
  • 1 Stelle im Anerkennungsjahr zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in
  • 2 praxisintegrierte Ausbildungsstellen zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in
  • 3 Stellen gelenktes Jahrespraktikum zur Erlangung der vollen

   Fachhochschulreife im Sozial- und Erziehungsdienst

  • 3 Stellen gelenktes Jahrespraktikum zur Erlangung der vollen

   Fachhochschulreife in der Kernverwaltung

  • 3 Stellen FÖJ (Freiwilliges ökologisches Jahr) am Baubetriebshof

 

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