Mitteilungsvorlage - VO/0080/23

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt

Aktuell betreibt die Mühlenstadt Wegberg auf Dächern von zwölf Gebäuden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 355,59 kWp. Folgend eine Aufstellung der einzelnen Anlagen:

 

Nr.

Gebäude

Leistung [kWp]

Inbetriebnahme

1

Maximilian-Kolbe-Gymnasium
(Kleine Anlage über PZ)

2,70

20.12.2001

2

Baubetriebshof

39,17

11.12.2006

3

Maximilian-Kolbe-Gymnasium
(Große Anlage über Klassentrakt)

29,52

23.09.2010

4

Grundschule Wildenrath

6,12

15.11.2012

5

Grenzlandringbad

41,86

31.03.2016

6

3-fach Sporthalle

54,00

23.08.2016

7

Erich-Kästner-Schule

34,56

29.08.2016

8

Edith-Stein-Realschule

27,00

02.09.2016

9

2-fach Sporthalle

34,56

02.09.2016

10

Grundschule Arsbeck

37,50

20.04.2017

11

Grundschule Rath-Anhoven

17,10

19.04.2017

12

Grundschule Beeck

18,00

20.04.2017

13

Kindergarten Klinkum

13,50

19.04.2017

 

Im Kalenderjahr 2022 produzierten diese 13 Anlagen insgesamt einen Stromertrag von 347.143,00 kWh (2021: 315.858,50 kWh). Dies entspricht einem spezifischen Ertrag von 976,25 kWh/kWp. Auf Basis des Ansatzes des Umweltbundesamtes für den CO2-Emissionsfaktor des bundesdeutschen Strommix in Höhe von 420 g/kWh ergibt sich rechnerisch dadurch eine CO2-Vermeidung von 145.800,06 kg (2021 132.660,57 kg).

 

Die neueren Anlagen (ab 2012, Nr. 4 bis 13) wurden darauf ausgelegt und so dimensioniert, dass der produzierte Strom in dem jeweiligen Gebäude weitestgehend selbst genutzt wird. Nur in den Zeiten, in denen mehr Strom produziert wird, als im Gebäude ge­braucht wird, wird der überschüssige Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Bei den 13 Anlagen wurden in 2022 205.046 kWh (2021: 184.377,50 kWh) der produzierten 279.213,00 kWh (2021: 257.189,50 kWh) selbst verbraucht. Dies ent­spricht einer Eigenverbrauchsquote von 73,4 % (2021: 71,1 %).

 

Durch den eigengenutzten Strom konnten im Jahr 2022 Energiebezugskosten von ca. 71.900,00 € (2021: 33.300,00 €) eingespart werden. In diesem Betrag ist die auch für selbst genutzten Strom anteilig zu zahlende EEG-Umlage bereits be­rücksichtigt.

Der große Unterschied zwischen den Jahren 2022 und 2021 erklärt sich aus den gestiegenen Strompreisen und dem Wegfall der EEG Umlage Mitte 2022. 

Die Einspeisevergütung für den durch alle Anlagen insgesamt ins öffentliche Strom­netz eingespeisten Strom beträgt ca. 32.400,00 €. Hiervon entfallen alleine auf die große Volleinspeisungsanlage des Baubetriebshofes ca.17.400,- € (2021: 15.500,00 €).

Insgesamt wurde somit in 2022 ein Ertrag von ca. 104.200,00 € (2021: 62.600,00 €) durch die Photovoltaikanlagen erwirtschaftet.

Diesem positiven Ertrag stehen die aktuellen jährlichen Abschreibungskosten aller oben genannten Photovoltaikanlagen in einer Gesamthöhe von ca. 19.300,00 € entgegen.

 

In der Übersichtstabelle im Anhang dieser Vorlage ist die Entwicklung der Ertrags­situation für die 13 PV-Anlagen über die Jahre 2018 bis 2022 hinweg zusammen­fassend dargestellt.

 

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Finanz. Auswirkung

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Verkehr und Tourismus nimmt Kenntnis.

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Anlagen

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