Entscheidungsvorlage - VO/0014/24

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Zum 1. September 2024 werden in der Stadtverwaltung Wegberg folgende Ausbildungsstellen besetzt sein:

  • 2 Verwaltungsfachangestellte                                                                               (je eine Auszubildende im 1. und 2.Ausbildungsjahr)
  •  Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration

(im 3. Ausbildungsjahr)

  • 1 Fachangestellter für Bäderbetriebe

(im 3. Ausbildungsjahr)

  • 3 praxisintegrierte Auszubildende zur staatlich anerkannten Erzieherin

(zwei Auszubildende im 2. und eine im 3. Ausbildungsjahr)

 

Die Stadt Wegberg hat im laufenden Ausbildungsjahr 2023/2024 auch wieder drei Stellen für das „Jahrespraktikum zur Erlangung der vollen Fachhochschulreife“ in der Kernverwaltung angeboten. Aufgrund von Bewerbermangel konnte keine Stelle besetzt werden.

 

Als Mitveranstalter der Job-Info-Live 2023 im Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg am 28. Januar 2023 war die Stadt Wegberg als Ausbildungsbehörde mit einem eigenen Stand vertreten. Es wurden Ausblicke auf die beruflichen Möglichkeiten innerhalb der Verwaltung gegeben. Das Ausbildungsangebot der Stadtverwaltung Wegberg wurde, verknüpft mit Berichten „aus erster Hand“ einer Verwaltungsfachangestellten durch den Fachbereich Zentrale Verwaltungssteuerung vorgestellt.

Den Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes repräsentierten die Mitarbeiterinnen des Kindergarten Merbeck mit einem eigenen Stand.

 

Weiterhin werden im Rahmen der Internetpräsenz der Stadt Wegberg nähere Informationen über die Ausbildungsangebote der Stadt Wegberg und die Verfahrensabläufe im Bewerbermanagementsystem angeboten. Es wird dadurch nochmals deutlicher auf die Vielfalt der Entwicklungsmöglichkeiten, die Sicherheit des Ausbildungs- bzw. evtl. späteren Arbeitsplatzes und die speziellen Vorzüge der Stadt Wegberg als öffentlicher Arbeitgeber hingewiesen.

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

Die Ausbildungen zur/zum Verwaltungsfachangestellten dauert drei Jahre. Der Aufwand für die Ausbildungsvergütung einschließlich Arbeitgeberaufwand beträgt im Durchschnitt ca. 23.800 Euro jährlich. Hinzu kommen bei der Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten jeweils Gebühren für die dienstbegleitende Unterweisung (DBU) beim Studieninstitut für Kommunale Verwaltung in Höhe von rund 1.200 Euro/Jahr pro Ausbildungsplatz sowie in allen Ausbildungsberufen Fahrtkosten zur Schule bzw. dienstbegleitende Unterweisungen.

 

Der Anwärtergrundbetrag je Anwärterstelle im gehobenen Dienst beträgt ca. 18.668,16 Euro jährlich (1.555,68 Euro pro Monat brutto). Hinzu kommen individuelle Aufwendungen für Beihilfe (zu den Krankheitskosten) sowie Fahrtkosten zur Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Köln.

 

Die dreijährige praxisintegrierte Ausbildungsstelle zum staatlich anerkannten Erzieher / zur staatlich anerkannten Erzieherin kostet einschließlich Arbeitgeberaufwand ca. 23.800 Euro jährlich. Diese Kosten können anteilig über den Betriebskostenzuschuss des Jugendamtes abgerechnet werden (Trägeranteil 12,5%). Im ersten Ausbildungsjahr wird darüber hinaus ein Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro und im zweiten sowie dritten Ausbildungsjahr ein Zuschuss von jeweils 4.000 Euro im Rahmen der Landesförderung zur Qualifizierung gewährt.

 

Die sechs Stellen für ein gelenktes Praktikum (3 Stellen in der Kernverwaltung und 3 Stellen im Sozial- und Erziehungsdienst) kosten pro Praktikumsplatz ca. 300 Euro monatlich.

 

Die Kosten für die FÖJ-Stellen beim Baubetriebshof betragen jährlich ca. 7.440 Euro je Stelle. Hier werden durch den Landschaftsverband Rheinland Fördermittel in Höhe von 5.400 Euro je Praktikumsplatz an die Stadt Wegberg gewährt, sodass auch hier über 60% der entstehenden Kosten ausgeglichen werden können.

 

Die gesamten Ausbildungskosten werden beim Produkt 01.08.00 „Personalmanagement“ veranschlagt, wobei die Ausbildungsvergütung einschließlich der Nebenkosten wie Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung bei den Sachkonten „Personalaufwendungen“ und die Seminar- und Fahrtkosten beim Sachkonto „Ausbildungskosten“ zu veranschlagen sind.

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Personal und Personalentwicklung empfiehlt dem Rat, für das Jahr 2025 folgendes Ausbildungsplatzangebot zu beschließen:

  • 1 Ausbildungsstelle als Verwaltungsfachangestellte/r
  • 1 Stadtinspektoranwärter/in in der Studienfachrichtung Bachelor of Laws
  • 1 Stelle als Fachinformatiker/in Fachrichtung Systemintegration
  • 1 Ausbildungsstelle als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe
  • 2 praxisintegrierte Ausbildungsstellen zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in
  • 3 Stellen gelenktes Praktikum zur Erlangung der vollen Fachhochschulreife im  

   Sozial- und Erziehungsdienst

  • 3 Stellen gelenktes Praktikum zur Erlangung der vollen Fachhochschulreife in der

   Kernverwaltung

  • 3 Stellen FÖJ (Freiwilliges ökologisches Jahr) am Baubetriebshof

 

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