Entscheidungsvorlage - VO/0153/24

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Einführung:

Die Einführung zum Thema ist bei den Vorlagen zum OGS-Umbau bereits in Vorlage VO/0148/24 ausführlich dargestellt. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird an dieser Stelle daher darauf verwiesen.

 

 

Bedarf:

 

Die aktuelle Schulentwicklungsplanung sieht für die Erich-Kästner-Grundschule am Teilstandort Merbeck folgende Schülerzahlprognose vor:

 

Schuljahr

Klasse 1

Klasse 2

Klasse 3

Klasse 4

Gesamt

Klassen

OGS

85-90%

2023/2024

23

18

27

10

78

4

66-70

2024/2025

24

23

18

27

92

4

78-83

2025/2026

31

24

23

18

96

4

82-86

2026/2027

15

31

24

23

93

4

79-84

2027/2028

26

15

31

24

96

4

82-86

2028/2029

23

26

15

31

95

4

81-86

2029/2030

23

23

26

15

87

4

74-78

 

An der Erich-Kästner-Grundschule –Teilstandort Merbeck- werden auch behinderte und nicht behinderte Kinder im Gemeinsamen Lernen beschult.

 

Neben den Schülerzahlen sind auch die Mitarbeiterzahlen an der Schule stark gestiegen.

 

 

 

Aktuelle Situation:

 

Derzeit nehmen die OGS-Kinder im 2008 erstellten Anbau ein Mittagessen zu sich. Dies geschieht in Gruppen nacheinander. Gleichzeitig erfolgt in dem selben Raum die Vorbereitung der Mahlzeiten und auch der Abwasch zwischen den einzelnen Essensgruppen. Eine eigene Spülküche ist nicht vorhanden. Die Räumlichkeiten der Mensa reichen für eine einzügige Grundschule aus.

 

Die Betreuung erfolgt in den Räumen der Mensa und den Klassenräumen, die multifunktional genutzt werden können. Alle Klassenräume werden multifunktional genutzt, sind hierfür aber nicht ausreichend möbliert. Die Möblierung muss daher angepasst werden. Differenzierungsräume fehlen, um die Kinder des gemeinsamen Lernens ausreichend differenziert beschulen zu können. Derzeit wird ein Abstellraum als Differenzierungsraum genutzt.

 

Das Lehrerzimmer ist viel zu klein. Bedingt durch Teilzeitarbeit, zusätzliche Inklusionsbetreuung, OGS-Personal und sozialpädagogische Kräfte werden an diesem Teilstandort zukünftig bis zu 15 Mitarbeitende tätig sein.

 

In Abstimmung mit dem zuständigen Fachbereich Bildung und Soziales, der Schulleitung, der OGS-Leitung und dem Fachbereich Gebäudewirtschaft ergibt sich nachfolgender Bedarf:

 

  • Schaffung von 4 Nebenräumen,
  • Optimierung der Verwaltungsräume,
  • Schaffung von multifunktionalen Büros und Besprechungsmöglichkeiten,
  • Schaffung eines größeren Lehrerzimmers (für max. ca. 15 Personen nutzbar auch ge­mein­sam mit der OGS) inkl. Schließfächern und Ablagen.

 

Mögliche Lösungen für die beengte Platzsituation können nicht im vorhandenen Baukörper umgesetzt werden. Ein Anbau an der Grundschule in Merbeck ist daher unumgänglich.

 

 

Konzeptstudie:

 

Bei der hier vorgestellten Planung handelt es sich nur um eine Konzeptstudie, die eine Umsetzung der Bedarfsplanung auf Durchführbarkeit (sog. Machbarkeitsstudie) und deren voraussichtlichen Kostenrahmen prüft und damit eine Möglichkeit der Umsetzung aufzeigt. Die letztendliche und abschließende Planung wird noch durch ein zu beauftragendes Architekturbüro erarbeitet, abgestimmt und umgesetzt werden müssen.


Für die Konzeptstudien wurden Grundrisspläne erarbeitet, die die Entwurfsideen in ihrer Gesamtheit zeigen.

 

Der Textteil der Konzeptstudie bezieht sich auf diese Pläne und erläutert diese in den dargestellten Detailausschnitten je Raumgruppe und -einheit.

 

 

 

Multifunktionale Ausstattung
 

Alle Klassen sind multifunktional auszustatten, da ausreichende eigene Räume für die OGS nicht zur Verfügung stehen mit
 

  •                  multifunktionalen Tischen, evtl. auch höhenverstellbaren Stühlen,
  •                  Eigentumsfächern für Schüler,
  •                  abschließbaren Schränke für Schule und

 OGS (Lehr- und Arbeitsmaterial), zum Teil mobil oder auf Rollen.

 

 

 

1. Erforderliche bauliche Veränderungen:

Die WC-Anlage für das Personal (Lehr- und OGS-Personal) im Erdgeschoss neben dem Eingang muss dringend saniert werden. Eine Variante zeigt Abb. 24. Das vorhandene Behinderten-WC im Anbau muss auf Barrierefreiheit überprüft werden (Abb. 28).

 

 

2. OGS-Raum mit Küche


Der gesamte Raum bleibt unverändert (Abb. 25). Lediglich ein Türanschlag wird angepasst. Die Raumgröße ist ausreichend, die Mittagsverpflegung für die Schülerinnen und Schüler erfolgt (wie bereits schon jetzt) auch zukünftig in 2 Schichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Schaffung zusätzlicher Differenzierungsräume

Durch die Anforderung des differenzierten Lernens ist es auch an dieser Schule erforderlich, dass jeder Klassenraum einen Differenzierungsraum bekommt, in dem dann eine schülerbezogene Differenzierung erfolgen kann. Diese Räume sollten nicht zu weit entfernt vom Klassenraum liegen und bestenfalls von diesem aus zugänglich sein. Dies gelingt leider nicht bei allen Klassenräumen.

 

Zwischen Klasse 3 und 4 wird ein neuer Differenzierungsraum geschaffen mit einer Größe von ca. 30 m² (Abb. 26).

 Folgende Einzelmaßnahmen sind hierzu erforderlich:


Abbruch einer Mittelwand,

Schließen der Wand zur Klasse 3,

2 neue Türen zu den Klassenräumen,

mind. ein Fenster vergrößern (dazu muss die Brüstung tiefer gesetzt werden).

 

Im „Gruppenraum“ an Klasse 3 ist dabei eine einzelne Stufe vorhanden: hier muss noch untersucht werden, ob diese Erhöhung wie vermutet zurückgebaut werden kann.

 

 

Weitere Differenzierungsräume können an 2 Stellen an das Gebäude angebunden werden.

 

 

 

Alternative 1 „Lager OGS umbauen“:

 

Unter der ehemaligen Pausenhalle befindet sich ein Materiallager der OGS. Ein weiterer Bereich wird derzeit als Pausenbereich genutzt und ginge zusätzlich zum Lager verloren (Abb. 34).

Alternative 2: „Neubau eines temporären Anbaus“ (Container)

 

Temporärer Anbau (Abb. 32-33):
 

Ein neuer, externer Anbau südwestlich von Klasse 1 mit ca. 60-65 m² (2x 30m² mit Ruheraum für die OGS) könnte in Modulbauweise oder als Container erstellt werden.

 

Eine Anbindung an das vorhandene Gebäude kann über einen Flur mit Schleuse erfolgen.


Als problematisch könnten sich die relativ hohen Investitionskosten im Gegensatz zur Alternative 1 erweisen. Dies ist zu prüfen.

 

Seitens der Schule wurde diese Lösung jedoch eindeutig favorisiert, da die Pausenhalle schon jetzt recht klein ist und auch für Schulveranstaltungen genutzt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Verwaltungsbereich sanieren - Lehrerzimmer und OGS-Betreuung:
 

Aus den kleinen vorhandenen Räumen soll ein großer Raum entstehen (Abb. 29). Hier soll zukünftig Platz für 15 Personen sein und als Lehrerzimmer, Aufenthalts- und Besprechungsraum  für Lehr-, OGS- und sonstiges Personal dienen.
Der Bereich des derzeitigen Hausmeister­raumes und der  Besprechungsbereich (rote Fläche unterhalb des Lehrerzimmers) soll zu
einem größeren Besprechungs- und Differenzierungsraum umgebaut werden. Dieser könnte dann auch multifunktional genutzt werden. Der ehemalige Medienraum wäre entbehrlich und könnte mit Schließfächern ausgestattet und als Garderobe für Lehr- und OGS-Personal und als Kopierraum genutzt werden (magenta-farbene Fläche).

Das OGS-Büro wird in den gemeinsamen Verwaltungsbereich (in das ‚Lehrerzimmer‘) integriert. Dies macht es dann ohne großen Aufwand möglich, den Raum für den Hausmeister in das ehemalige OGS-Büro zu verlegen.

 

 

5. Schaffung von Begegnungsorten – Lerninsel

 

Das derzeit großzügige „Foyer“, d.h. der Flur- und Eingangsbereich der Schule, soll als Lerninsel und Spielbereich genutzt werden (Bsp. Abb. 27 und 30). Dies wird durch eine zusätzliche Möblierung erreicht. Hierzu ist jedoch eine Brandschutz-Genehmigung erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

Durch den Beschluss entstehen keine unmittelbaren Kosten.

 

Alternativen:

Alternativen werden von der Verwaltung nicht vorgeschlagen.

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Bildung, Integration, Soziales, Kultur, Demographie und Sport nimmt die vorgestellten Planungen zur Kenntnis.

 

Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Vergabe und Liegenschaften nimmt die vorgestellten Planungen zur Kenntnis.

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Anlagen

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