Entscheidungsvorlage - VO/0231/24
Grunddaten
- Betreff:
-
Ausbildungsplatzangebot 2026
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Zentrale Verwaltungssteuerung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ausschuss für Personal und Personalentwicklung (PuP)
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Vorberatung
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14.01.2025
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Erledigt
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Rat der Stadt Wegberg
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Entscheidung
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21.01.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zum 1. September 2025 werden in der Stadtverwaltung Wegberg voraussichtlich folgende Ausbildungsstellen besetzt sein:
- drei Verwaltungsfachangestellte (je eine Auszubildende im ersten, zweiten und dritten Ausbildungsjahr)
- eine Stadtinspektoranwärterin in der Studienfachrichtung Bachelor of Laws (im ersten Jahr)
- ein Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (im ersten Ausbildungsjahr)
- ein Fachangestellter für Bäderbetriebe (im ersten Ausbildungsjahr)
- vier praxisintegrierte Auszubildende zur staatlich anerkannten Erzieherin (zwei Auszubildende im zweiten und zwei im ersten Ausbildungsjahr)
Die Stadt Wegberg hat im laufenden Ausbildungsjahr 2024/2025 auch wieder drei Stellen für das „Jahrespraktikum zur Erlangung der vollen Fachhochschulreife“ in der Kernverwaltung angeboten. Aufgrund von Bewerbermangel konnten jedoch die Stellen nicht besetzt werden.
Als Mitveranstalter der Job-Info-Live 2024 im Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg am 3. Februar 2024 war die Stadt Wegberg als Ausbildungsbehörde mit einem eigenen Stand vertreten. Es wurden Ausblicke auf die beruflichen Möglichkeiten innerhalb der Verwaltung gegeben. Das Ausbildungsangebot der Stadtverwaltung Wegberg wurde, verknüpft mit Berichten „aus erster Hand“ einer Auszubildenden zur Verwaltungsfachangestellten, durch den Fachbereich Zentrale Verwaltungssteuerung vorgestellt.
Den Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes repräsentierten die Mitarbeiterinnen des Kindergarten Arsbeck mit einem eigenen Stand.
Weiterhin werden im Rahmen der Internetpräsenz der Stadt Wegberg nähere Informationen über die Ausbildungsangebote der Stadt Wegberg und die Verfahrensabläufe im Bewerbermanagementsystem angeboten. Es wird dadurch nochmals deutlicher auf die Vielfalt der Entwicklungsmöglichkeiten, die Sicherheit des Ausbildungs- bzw. evtl. späteren Arbeitsplatzes und die speziellen Vorzüge der Stadt Wegberg als öffentlicher Arbeitgeber hingewiesen.
Finanz. Auswirkung
Kosten und Finanzierung:
Die Ausbildungen zur/zum Verwaltungsfachangestellten dauert drei Jahre. Der Aufwand für die Ausbildungsvergütung einschließlich Arbeitgeberaufwand beträgt im Durchschnitt ca. 23.800 Euro jährlich. Hinzu kommen bei der Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten jeweils Gebühren für die dienstbegleitende Unterweisung (DBU) beim Studieninstitut für Kommunale Verwaltung in Höhe von rund 1.200 Euro/Jahr pro Ausbildungsplatz sowie in allen Ausbildungsberufen Fahrtkosten zur Schule bzw. dienstbegleitende Unterweisungen.
Der Anwärtergrundbetrag je Anwärterstelle im gehobenen Dienst beträgt ca. 18.668,16 Euro jährlich (1.555,68 Euro pro Monat brutto). Hinzu kommen individuelle
Aufwendungen für Beihilfe (zu den Krankheitskosten) sowie Fahrtkosten zur Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Köln.
Die Stelle für eine Berufspraktikantin / einen Berufspraktikanten im Anerkennungsjahr kostet ca. 29.705 Euro jährlich. Diese Kosten werden durch den vom Kreisjugendamt gewährten Betriebskostenzuschuss für die Aufgaben nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) mitfinanziert, der Trägeranteil für die Stadt Wegberg liegt hier bei 12,5%. Darüber hinaus wird zusätzlich noch ein weiterer Zuschuss im Rahmen der Landesförderung zur Qualifizierung nach dem Kinderbildungsgesetz in Höhe von 4.000 Euro gewährt.
Die dreijährige praxisintegrierte Ausbildungsstelle zum staatlich anerkannten Erzieher / zur staatlich anerkannten Erzieherin kostet einschließlich Arbeitgeberaufwand ca. 23.800 Euro jährlich. Diese Kosten werden durch den vom Kreisjugendamt gewährten Betriebskostenzuschuss für die Aufgaben nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) mitfinanziert, der Trägeranteil für die Stadt Wegberg liegt hier bei 12,5%. Im ersten Ausbildungsjahr wird darüber hinaus ein Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro und im zweiten sowie dritten Ausbildungsjahr ein Zuschuss von jeweils 4.000 Euro im Rahmen der Landesförderung zur Qualifizierung gewährt.
Die drei Stellen für ein gelenktes Jahrespraktikum zur Erlangung der vollen Fachhochschulreife in der Kernverwaltung kosten pro Praktikumsplatz ca. 3.600 Euro jährlich.
Die Kosten für die FÖJ-Stellen beim Baubetriebshof betragen jährlich ca. 7.440 Euro je Stelle. Hier werden durch den Landschaftsverband Rheinland Fördermittel in Höhe von 5.400 Euro je Praktikumsplatz an die Stadt Wegberg gewährt, sodass auch hier über 60% der entstehenden Kosten ausgeglichen werden können.
Die gesamten Ausbildungskosten werden beim Produkt 01.08.00 „Personalmanagement“ veranschlagt, wobei die Ausbildungsvergütung einschließlich der Nebenkosten wie Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung bei den Sachkonten „Personalaufwendungen“ und die Seminar- und Fahrtkosten beim Sachkonto „Ausbildungskosten“ zu veranschlagen sind.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Personal und Personalentwicklung empfiehlt dem Rat zu beschließen:
Der Rat beschließt für das Jahr 2026 folgendes Ausbildungsplatzangebot:
- eine Ausbildungsstelle als Verwaltungsfachangestellte/r (m/w/d)
- zwei praxisintegrierte Ausbildungsstellen zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in (m/w/d)
- drei Stellen gelenktes Jahrespraktikum zur Erlangung der vollen Fachhochschulreife in der Kernverwaltung
- drei Stellen FÖJ (Freiwilliges ökologisches Jahr) am Baubetriebshof
