Mitteilungsvorlage - VO/0043/25

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

 

  1. Erneuerung der ELA-Anlage im Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg, hier:   Fertigstellung der Maßnahme

      (zuletzt im WBVL am 08.10.2024, TOP 1.9 Punkt 5., VO/0143/24, sowie WBVL am

       23.01.2024, TOP 1.7, VO/0273/24, mit Vorstellung der Maßnahme)

Verwiesen wird auf die ausführliche Vorlage im Ausschuss am 23.01.2024, in der die dringende Notwendigkeit zur Erneuerung der ELA-Anlage (Elektroakustische Laut­sprecher Anlage) im Maximilian-Kolbe-Gymnasium dargestellt wurde.

Die mehr als 40 Jahre alte technisch abgängige ELA-Anlage war aufgrund ihres Alters und daraus resultierenden großen Reparaturanfälligkeit, ständiger Ausfälle sowie des Umstandes, dass keine Ersatzteile mehr zu bekommen waren, dringend zu erneuern.

Über die ELA-Anlage ertönt der programmierte Pausengong. Weiterhin ist die Anlage für die Amokalarmierung vorgesehen und sie wird für Sprachdurchsagen jeglicher Art genutzt, insbesondere durch die Schulleitung. Bei der ELA-Anlage handelt sich um eine sicherheitstechnische Einrichtung, die zeitnah zu erneuern war.

Den Auftrag für die Planung, Erstellung der Ausschreibungsunterlagen der Elektro­instal­lationsleistungen sowie für die Bauüberwachung erhielt umfassend das Ing.-Büro Michel aus Wegberg, welches in der Vergangenheit auch für die Planung und Bauüber­wachung der bisherigen Sanierungsabschnitte des Gymnasiums verantwortlich zeich­net.

Bei der öffentlichen Ausschreibung der Elektro-Bauleistungen im Mai/Juni 2024 wurde kein ( ! ) Angebot eingereicht. Es gelang jedoch, in einem nachfolgenden freihändigen Verfahren Angebote von zwei Firmen einzuholen, von denen die Firma Systeex Elektro­technik Roegels GmbH aus Wegberg das günstigere abgegeben hatte. Sie konnte mit den Elektroinstallationsarbeiten beauftragt werden.

Firma Roegels hat bereits bei den bisherigen Bauabschnitten I bis III sowie den ver­schie­denen Zwischenbauabschnitten der Gesamtsanierung des Gymnasiums die Elek­tro­­installationen ausgeführt.

Die Arbeiten im Schulgebäude konnten kurz vor den Sommerferien 2024 beginnen und die gesamte Ferienzeit über fortgesetzt werden. Für die Zentrale der neuen ELA-Anlage war ein separater, brandschutztechnisch abgeschotteter Raum zu schaffen, der in einem Treppenhaus an unterster Stelle eingebaut werden konnte, und für den eine Bau­ge­nehmigung einzuholen war.

Auch wenn aktuell noch einige wenige Restarbeiten ausstehen, so ist die ELA-Anlage bereits seit Dezember 2024 wieder in Betrieb. Sie wurde so konzipiert, dass sie zukünf­tig mit ihren Lautsprechern bei kleineren Veranstaltungen im Pädagogischen Zentrum (PZ) die Beschallung gewährleistet. Im Zuge der Arbeiten wurde auch der neue Beamer im PZ (mit Leinwand) in die Anlage integriert.

Die Anlage verfügt über drei Einsprechstellen in der Schulleitung, im Sekretariat sowie in einem Besprechungsraum im Erdgeschoss.

 

Kosten und Finanzierung

Die Gesamtkosten der Maßnahme waren im Januar 2024 auf 218.000,- € brutto geschätzt worden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind zwar noch nicht alle Planungs- und Bauleistun­gen komplett abgerechnet, jedoch können die Gesamt­baukosten der Erneuerung der ELA-Anlage mit rund 171.300,- € festge­stellt werden. Darin enthalten sind die Planungs­kosten und die Kosten der erforderlichen baulichen Nebenarbeiten (Raum für die Zentrale, sonstige brandschutztechnische Maßnahmen).

Die Gesamtkosten liegen damit 46.700,- € unterhalb des ermittelten Kostenansatzes, was auf eine zu hohe Schätzung sowie ein relativ günstiges Angebot für die Elektro­installationsarbeiten zurückzuführen ist. 

Die Erneuerung der ELA-Anlage ist Teil der Investitionsmaßnahme 010304 H448 – Bildungscampus Wegberg – Sanierung Gymnasium. Dort waren im Haushaltsplan des Jahres 2023 finanzielle Mittel in einer Höhe von rund 750.000,- € vorhanden, die aufgrund der terminlichen Verschiebung des IV. Bauabschnitts der Gesamtsanierung nur zum Teil benötigt wurden. Durch die Ermächtigungsübertragung von 2023 in das Jahr 2024 konnte die Erneuerung der ELA-Anlage mit diesen Mitteln geplant, ausgeschrieben und realisiert werden.

 

Beteiligte Planer und ausführende Firmen

Planung und Bauüberwachung  Ing.-Büro Michel, Wegberg

Elektroinstallationsarbeiten   Systeex Elektrotechnik Roegels GmbH,

       Wegberg

Trockenbauarbeiten und Brandschutz Firma Michael Schleszies, Wegberg

Malerarbeiten     Malermeister Christoph Römer, Wegberg

 

 

 

  1. Errichtung einer PKW-Stellplatzanlage für die Baumaßnahme „Sport am

     Beeckbach – Sanierung der Sportanlagen“

(zuletzt im WBVL am 16.04.2024, TOP 1.6, VO/0051/24 mit Vorstellung der Maßnahme)

Die Notwendigkeit der Stellplatzanlage für das Projekt „Sport am Beeckbach – Sanie­rung der Sportanlagen“  wurde dem Auschuss in der o.g. Vorlage ausführlich darge­stellt. Zu Details der Maßnahme sei daher auf diese Vorlage verwiesen.

Wie bisher vorgesehen soll die Parkplatzanlage mit 100 Stellplätzen vom Baube­triebs­hof der Stadt Wegberg realisiert werden. Allerdings war es erforderlich, das Büro Geo3 aus Bedburg-Hau, welches auch mit der Planung und Bauüber­wachung der Sport­anlagen betraut ist, mit den Planungsleistungen LP 1 – 5 (also bis zur Ausführungs­planung) für die Parkplatzanlage zu beauftragen.

Für die zwischenzeitlich zu verzeichnenden Kostensteigerungen sowie für die Pla­nungs­leistungen des Büros Geo3 wurden zusätzliche finanzielle Mittel für den Haus­haltsplan des Jahres 2025 in Höhe von 120.000,- € angemeldet und aufgenommen. 

Mittlerweile ist die Planung des Büros Geo3 weitgehend abgeschlossen. Es sind ledig­lich noch einige Punkte in der Planung nachzuarbeiten bzw. zu korrigie­ren, be­vor eine vollständige Übergabe der Ausführungsplanung an die Stadt Wegberg bzw. den Bau­betriebshof erfolgt.

Termine

Ursprünglich war die Fertigstellung der Stellplatzanlage für Anfang 2025 vorgesehen, termingerecht zur Inbetriebnahme des großen Kunstrasenplatzes als erster Bauab- schnitt.

Aufgrund der notwendigen Beauftragung des Büros Geo3 und der zeitlichen Dauer zur Erbringung der Planungsleistungen, musste diese Terminschiene jedoch nach hinten verschoben werden. Nach Abstimmung der Kapazitäten im städtischen Bau­hof sollen die Bauarbeiten an der Stellplatzanlage nun ca. August 2025 begin­nen, nach den be­son­ders arbeitsintensiven Monaten des Bauhofs im Früh­jahr/Sommer. Unter Zugrundelegung einer Bauzeit von rund 3 Monaten ist die Fertigstellung daher für November 2025 geplant.

Auf die Inbetriebnahme des fertiggestellten Kunstrasenplatzes und des „Junioren­spielfelds“ (2. Bauabschnitt, für ca. Mai 2025 vorgesehen), hat der ver­spätete Bau des Parkplatzes keine Auswirkungen.

 

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Finanz. Auswirkung

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Vergaben und Liegenschaften nimmt Kenntnis.

 

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