Entscheidungsvorlage - VO/0165/25

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Das Rheinische Revier steht vor einem prägenden Umbruch. Strukturwandel und Klimakrise haben enorme Auswirkungen auf den Lebensraum und die Lebensbedingungen. In einer Region mit ohnehin geringen Niederschlagsmengen pro Jahr und einer dem Landestrend entsprechenden, steigenden Temperaturentwicklung, müssen verstärkt Anstrengungen zur Anpassung an den Klimawandel unternommen werden. Entsprechende Maßnahmen bieten jedoch auch die Chance, die Lebensqualität zu verbessern. „Weiche“ Standortfaktoren wie Lebens- und Umweltqualität oder ein vorhandener Schutz von Infrastrukturen vor extremen Wetterereignissen und Naturgefahren können das Lebensumfeld attraktiver gestalten, Anreize zur Ansiedlung von Unternehmen stärken und die Wahrnehmung als Wirtschaftsstandort verbessern.

Im Januar 2025 wurde das Förderprogramm des Rheinisches Revier - Attraktives und resilientes Lebensumfeld gemeinsam gestalten -, mit einem Volumen von 20 Millionen Euro und einer Förderquote von 90 %, geöffnet.

Mit dem Förderangebot werden Maßnahmen zur Verminderung der Verletzlichkeit sowie zum Erhalt und zur Steigerung der Anpassungsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels gefördert. Auf diese Weise sollen insbesondere die Klimaresilienz gestärkt und gesteigert werden.

Die Stadt Wegberg ist als Kommune im Kreis Heinsberg für dieses Programm förderberechtigt. Gefördert werden in der Förderkategorie A unter Abs. 2.2.1 c die Pflanzung standortgerechter, klimaresilienter Baum- und Straucharten.

Nach Prüfung der Förderrichtlinie hat die Verwaltung am 25.07.2025 eine Projektskizze für die Pflanzung von 10.000 standortgerechten, klimaresilienten Laubbäumen, auf kommunalen Waldflächen, eingereicht. Geplant ist, über einen Zeitraum von 3 Jahren, insgesamt 10.000 Laubbäume per Handpflanzung in die Waldbestände einzubringen. Die Bäume sollen an den Stellen zur Pflanzung kommen, wo zur Steigerung der Klimaresilienz aktiv ergänzt, entwickelt oder umgebaut werden muss.

Mit diesen Maßnahmen im Stadtwald Wegberg wird ein Grundstein zu einer dauerhaften klimaangepassten Walderhaltung für nachfolgenden Generationen gelegt.

Die Projektskizze wurde im einem Fördergespräch positiv bewertet und die Verwaltung aufgefordert, bis zum 30.06.2026, einen Förderantrag einzureichen.

 

Kosten für die Förderung von klimaresilientem Wald in Wegberg

10.000 Bäume a € 3,00 pro Baum    €   30.000

10.000 Handpflanzung a € 4,00 pro Baum   €   40.000

10.000 Verbiss-Schutz a € 3,00 pro Baum   €   30.000

Gesamtkosten der Maßnahme     € 100.000

Förderquote 90 %       €   90.000

Eigenanteil der Stadt Wegberg für 3 Jahre   €   10.000

 

Ist die Vorlage klimarelevant?

Ja              X

Nein

Treibhausgas-Ausstoß in CO2e

Erhebliche Reduktion

        X

Geringfügige Reduktion

 

 

Geringfügige Erhöhung

Erhebliche Erhöhung

Nicht ermittelbar

 

Bemerkung

 

 

Ein Hektar Wald bindet 8 t CO2 pro Jahr.

 

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

Gesamtkosten der Maßnahme auf 3 Jahre € 100.000. Förderquote 90 %, Eigenanteil € 10.000 auf drei Jahre.

 

 

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Verkehr und Tourismus beschließt die Verwaltung zu beauftragen einen Förderantrag für das Förderprogramm des Rheinisches Revier -Attraktives und resilientes Lebensumfeld gemeinsam gestalten - zur Stärkung eines klimaresilienten Stadtwaldes zu stellen.

Die Verwaltung wird beauftrag entsprechende Mittel im Haushalt einzuplanen und im Falle eines positiven Förderbescheides die Maßnahmen umzusetzen.

 

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