Entscheidungsvorlage - VO/0892/08

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Die Aufwertung des Stadtzentrums Wegberg mit seinen vielfältigen Problemen, aber auch Potenzialen, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Stadtplanung. Durch eine attraktive Innenstadt besteht die Chance Wegberg als Wohnstandort besser zu positionieren und  das touristische Profil zu stärken.

 

Neben dem erfolgreichen Stadtmarketingprozess und der Erstellung eines Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes zur planungsrechtlichen Steuerung der Einzelhandelsentwicklung im Stadtgebiet beabsichtigt die Verwaltung, als weiteren Baustein zur Aufwertung des Stadtzentrums, die vorhandenen innerstädtischen Grünflächen in Wert zu setzen. Bereits mit Vorlage vom 13.11.2007 hat die Verwaltung die Notwendigkeit der Attraktivierung des Stadtparks und des Alten Friedhofes ausführlich dargestellt. Auf die diesbezügliche Vorlage (VO/0617/07) wird verwiesen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung hat daraufhin in seinen Sitzungen am 27.11.2007 und am 01.04.2008 über die Erstellung eines „Grünkonzeptes Innenstadt“ beraten. Der Haupt- und Finanzausschuss hat schließlich am 15.04.2008 die Vergabe der Planung an das Büro „hermanns landschaftsarchitektur / umweltplanung“ aus Niederkrüchten beschlossen.

 

Zwischenzeitlich wurden die vorhandenen naturräumlichen Qualitäten durch Begehung und Fotodokumentation analysiert und zugleich die bestehenden Konflikte und das Verbesserungspotenzial aufgezeigt.

Daraufhin wurde ein erstes freiraumgestalterisches Konzept entwickelt und mit der Verwaltung abgestimmt. Dieses Konzept ist als eine erste Diskussionsgrundlage zu verstehen und wird in der Sitzung durch den beauftragten Landschaftsplaner Herrn Hermanns vorgestellt.  

In der nachfolgenden Planungsphase werden im Rahmen der Detailplanung Änderungen und Anpassungen  sowie eine eingehende Abstimmung mit allen Betroffenen (Verwaltung, Ausschuss, Bürger, Behörden) erforderlich.

 

Im Zusammenhang mit der Konzeptplanung wurde eine erste grobe Ermittlung des Kostenrahmens vorgenommen. Die Kosten belaufen sich demnach geschätzt auf ca. 1,5 Mio €. Durch eine Realisierung in Bauabschnitten ist eine sukzessive Umsetzung möglich. Hierzu wird Herr Hermanns nähere Angaben in der Sitzung machen.

Neben den eigentlichen Herstellungs- sind auch die Pflegekosten zu beachten. Durch eine angemessene Gestaltung sind diese Folgekosten auf ein notwendiges Maß zu reduzieren.

 

Das „Grünkonzept Innenstadt“ wurde dem zuständigen Landesministerium bereits vorgestellt und erste Gespräche über die Möglichkeit der Förderung geführt.

 

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

 

Durch diesen Beschluss entstehen lediglich die üblichen Personalkosten.

 

Alternativen:

 

Keine Vorschläge der Verwaltung.

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

 

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung nimmt das „Grünkonzept Innenstadt“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, sich weiterhin um Fördermittel zu bemühen und über das weitere Vorgehen zu berichten.

 

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Anlagen

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