Entscheidungsvorlage - VO/1127/09
Grunddaten
- Betreff:
-
Antrag der SPD-Fraktion vom 27.05.2009 betreffend selbstverwalteter Treffpunkt für Jugendliche in Wegberg
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Wegberg
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Entscheidung
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30.06.2009
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die
SPD-Fraktion hat mit Schreiben vom
„Der
Rat möge beschließen, die Verwaltung zu beauftragen,
a) ein Umsetzungskonzept für einen selbstverwalteten
Jugendtreff in Wegberg zu erarbeiten
und diese Einrichtung
b) unter
Einbeziehung eines Streetworkers
zu verwalten. .
Begründung:
Immer
wieder geraten Jugendliche mit Anwohnern und Ordnungsbehörden in Konflikt.
Dabei
sind nicht selten Pöbeleien, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Alkohol
der Grund für kleinere und größere Auseinandersetzungen.
Die
v. g. Problematik ist dem Rat und der Verwaltung seit längerer Zeit bekannt,
eine nur ansatzweise Verbesserung der Situation - trotz verschiedener Versuche
des Ordnungsamtes - konnte leider nicht erzielt werden.
Wie
uns allen aus den ständigen Hinweisen der Bevölkerung bekannt ist,
verschlimmert sich zunehmend die geschilderte Situation.
Verschiedene
Gemeinden haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit selbstverwalteten Jugendtreffs erzielt (z. B. Wassenberger Modell , etc.) .
Ein
selbstverwaltetes und eigenständiges Haus für Jugendliche bietet offizielle
Treffs an und kommt dem Wunsch junger Menschen auf ungestörte und legale Treffen
nach.
In
einem „offenen Raum“ sollten
Jugendliche sich werktags und am Wochenende mit Freunden treffen können, an
regelmäßigen Veranstaltungen jeglicher Art teilnehmen, wie Cafe, Filmabende, Konzerte
und Partys, Spiel- und Themenabende, Seminare und Diskussionsrunden, ebenfalls
kann sich dort kulturelles und politisches Leben entwickeln oder auch geboten
werden.
Die
bestehenden Jugendheime der Kirchen bieten für einen großen Teil der
Jugendlichen überhaupt keinen Anreiz mehr, diese Häuser aufzusuchen und werden
daher von einem sehr großen Personenkreis leider abgelehnt.
Aufgrund
des allgemeinen Leerstandes an Räumlichkeiten in unserer Stadt, dürfte die
Suche nach einer entsprechenden Unterbringung wohl unproblematisch sein.
Nach
Vorstellung der SPD-Fraktion sollte die Betreuung einer solchen Einrichtung
durch einen Streetworker erfolgen, der im Weiteren unsere überlastete
Sozialarbeiterin unterstützt und an den bekannten sozialen Brennpunkten der
Stadt eingesetzt wird.
Aufgrund
der Jugendamtszuständigkeit des Kreises, sollte erwirkt werden, dass die
Personalkosten für die Einstellung eines Streetworkers auch durch den Kreis
übernommen werden.“
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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30,5 kB
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