Entscheidungsvorlage - VO/1155/09
Grunddaten
- Betreff:
-
Antrag der CDU-Fraktion zu den Auswirkungen der B 221n auf die Stadtteile Arsbeck und Wildenrath - beabsichtigte Vorgehensweise
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Planen, Bauen, Wohnen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (StaWi)
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Entscheidung
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08.09.2009
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die
CDU-Fraktion hat 2008 den Antrag gestellt, der Rat möge die Verwaltung
beauftragen, durch geeignete Maßnahmen die Auswirkungen durch den Bau der B
221n auf die Infrastruktur der Stadtteile Arsbeck und Wildenrath rechtzeitig
und vorausschauend zu berücksichtigen. Die Begründung des Antrages ist der
Anlage 1 zu entnehmen. Der Rat hat in seiner Sitzung am
Der
durch die Stadt Wegberg seit über 30 Jahren geforderte Bau der Ortsumgehungen
Arsbeck und Wildenrath hat bekanntlich nach mehreren Verzögerungen
zwischenzeitlich durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW begonnen. Nach der Fertigstellung der
Ortsumgehungen wird durch die
verkehrliche Entlastung und eine damit verbundene Reduzierung von Immissionen die
Wohn- und Wohnumfeldqualität innerhalb der Ortslagen deutlich erhöht.
Zerschneidungseffekte werden zukünftig vermindert und zugleich die
Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessert. Insbesondere im
Hinblick auf die projektierte Wohnbauentwicklung Arsbeck-Nord wird in Folge einer Erhöhung der
Attraktivität mit einer besseren Vermarktung gerechnet. Ohne flankierende
Maßnahmen im öffentlichen und privaten Raum würde jedoch gleichwohl das derzeitige
negative städtebauliche Erscheinungsbild (überdimensionierte Verkehrsflächen,
geringe Begrünung und Aufenthaltsqualität, fehlende Radwege usw.) weiterhin
bestehen.
Neben
den positiven Effekten von Umgehungsstraßen besteht jedoch auch die Gefahr,
dass zukünftig durch den geringeren Durchgangsverkehr eine Änderung der Frequentierung des innerörtlichen Nahversorgungsangebotes
und der Dienstleistungen einhergeht. Aufgrund der besonderen
Versorgungsfunktion von Arsbeck für das westliche Stadtgebiet wurde das
Ortszentrum im Einzelhandelsstandort- und Zentrenkonzept als zentraler
Versorgungsbereich / Nahversorgungszentrum definiert. Die Erhaltung und Verbesserung der
Nahversorgungsfunktion in Arsbeck - aber
auch in Wildenrath - ist daher auch
zukünftig sicherzustellen.
Ziel
ist es somit, die zu erwartenden Auswirkungen zu untersuchen und realisierbare
Maßnahmenvorschläge aufzuzeigen und schrittweise umzusetzen. Hierbei ist der
finanzielle Handlungsspielraum von entscheidender Bedeutung.
Die
Verwaltung hat daher mit dem Büro BKR aus Aachen Kontakt aufgenommen und um ein
entsprechendes Leistungsangebot (Anlage 2) gebeten. Das Büro mit derzeit 14
Mitarbeitern wurde 1980 von Herrn Professor Dietmar Castro und Herrn Ajo Hinzen gegründet und nimmt vielfältige
Planungsaufgaben im Siedlungs- und Freiraum wahr. Herr Hinzen wird in der
Sitzung die beabsichtigte Vorgehensweise erläutern und für Fragen zur Verfügung
stehen.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für
Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung nimmt die Ausführungen zur
beabsichtigten „Entwicklungsstudie zu den Ortsdurchfahrten Arsbeck und
Wildenrath“ zur Kenntnis. Die Verwaltung wird zunächst beauftragt, sich
um eine Förderung dieser Entwicklungsstudie zu bemühen, über die Ergebnisse zu
berichten und den notwendigen Eigenanteil in den Haushaltsentwurf 2010
einzustellen. Im Anschluss erfolgt die Auftragsvergabe.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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46,1 kB
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