Entscheidungsvorlage - VO/1170/09

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

1. Allgemeiner Bericht:

Die weitere Vermarktung der Stadt Wegberg als touristisches Naherholungsziel mit dem Slogan „Wegberg – Im Tal der Mühlen“, die mit einigen Maßnahmen im Frühjahr des Jahres gestartet wurde, hat erste Erfolge gezeigt.

Durch die Ausstellung von Mühlenbildern in den Einzelhandelsgeschäften bis Ende Juni, die Herausgabe der 3. Mühlentasse durch eine Projektgruppe mit dem Motiv der Schrofmühle und einer Mühlenpostkarte wurde das Thema „Mühlen“ in der Öffentlichkeit weiter in den Vordergrund gestellt. Der aufgelegte Mühlenflyer (2.500 Exemplare) wurde so rege nachgefragt, dass er nach gut zwei Monaten bereits in einer zweiten Auflage gedruckt wird und in den kommenden Tagen wieder zur Verfügung steht. Die Mühlenrouten sind in der Örtlichkeit durch den Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung zwischenzeitlich ausgeschildert worden. Auch der Heinsberger Tourist Service (HTS) in Heinsberg versendet die Flyer an Interessierte in großem Umfang oder verteilt ihn auf Touristikmessen.

Ab Ende September werden zunächst drei Motive von Wegberger Mühlen großflächig in den Plakatrahmen in der Stadt Wegberg angebracht, so weit diese nicht gewerblich durch die Firma Städtewerbung Schnelle anderweitig belegt sind. Damit sind an den Straßenrändern der Stadt die Bilder der Mühlen immer sichtbar und unterstreichen den Slogan „Wegberg – Im Tal der Mühlen“. Diese Werbung ist für die Stadt kostenfrei.

Weitere Aktivitäten sind in den kommenden Monaten geplant. Erfreulich ist, dass durch die bisherigen Maßnahmen mehr Tagestouristen als bisher, vor allem an den Wochenenden, den Weg  in die Stadt finden.

 

Folgende weitere Projektgruppen werden derzeit vom Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung begleitet und unterstützt:

NEU!  1. Projektgruppe „Arbeitskreis Innenstadt“

Die Projektgruppe mit Vertretern der ansässigen Geschäfte der Hauptstraße, Karmelitergasse, Kreuzherrengalerie, Bahnhof- und Beecker Straße und des Fachbereiches Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, hat eine weitere Idee bereits erfolgreich umsetzen können. In den Monaten Juli und  August - am ersten Samstag im Monat - hat ein City-Flohmarkt in der Innenstadt mit Verkauf von privaten Gegenständen mit  interessierten „Trödlern“ stattgefunden. Durch den Flohmarkt soll das Flair der Innenstadt bekannter werden. Nachdem beim ersten Trödelmarkt 27 und beim zweiten Markt 47 Stände in der Innenstadt standen, liegen für den nächsten Markt am 05. September 2009 bereits über 100 Anmeldungen vor. Die Anbieter kommen aus Wegberg, den Nachbarstädten und eine große Anzahl aus dem Stadtgebiet Mönchengladbach. Aufgrund der großen Resonanz ist für den Monat Oktober ein weiterer Flohmarkt geplant. Am 05. September wird es erstmalig ein musikalisches Rahmenprogramm geben.

Die Herausgabe eines Gutscheinheftes für Neubürger ist in Vorbereitung. Zusammen mit der Neuauflage der Bürgerbroschüre Ende des Jahres sollen mittels eines Einlegers Gutscheine für Geschäftseinkäufe in Wegberg beigefügt werden. Durch diese Kombination ist eine preiswerte Umsetzung gewährleistet.

 

2.             Projektgruppe „Behindertenfreundliche und barrierefreie Stadt“

Die Projektgruppe möchte in einer Broschüre das „Salzburger Modell“ umsetzen und auf die Besonderheiten für Behinderte beim Zutritt und Besuch der Geschäfte und öffentlichen Gebäuden hinweisen. Hieran wird derzeit gearbeitet.

 

3.             Projektgruppe „Wir mit Euch“ – Organisation von Veranstaltungen von und mit Jugendlichen

Zusammen mit zehn Jugendlichen aus den weiterführenden Schulen ist am 20.06.2009 ein Skatercontest mit großem Zuspruch durchgeführt worden. In drei Altersgruppen wetteiferten 47 Skater miteinander und rd. 200 Besucher verfolgten den Wettbewerb. Für das Outdoor Fußballturnier gab es wenig Resonanz. Hier zeigt sich, dass ein Hallenfußball-Turnier außerhalb der Saison im Herbst/Winter  - wie Anfang des Jahres mit über 200 Akteuren, mehr Zuspruch findet.  Ein Turnier ist für das Jahresende geplant. Zum Jugendkonzert s. Punkt 7.

 

4.             Projektgruppe Präsente und Give Aways – Herausgabe von Informationen für Bürger und Gäste der Stadt

Eine Info-Mappe für Neubürger und zum Versenden von touristischen Informationen ist von der Projektgruppe herausgegeben worden. Hierin lassen sich die zu verteilenden Unterlagen einsortieren.

 


5.             Projektgruppe „Kunstoffensive“

Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen mit Künstlern aus der Region werden am 29. und 30. August 2009 an zwei Tagen 25 Künstler aus der Region zum dritten Mal ihre Werke rund um das ehemalige Kloster präsentieren. Die Kunstwerke (Bilder, Skulpturen, Fotos) werden in den Räumen des ehem. Klosters, in einem Zelt im  Garten des Klosters sowie auf den Rasenflächen präsentiert. Ein Rahmenprogramm begleitet die zweitägige Veranstaltung.

 

6.                  Projektgruppe „Antoniusmarkt“ und Stadtfest

Das dreitägige Stadtfest Ende Juni war ein großer Erfolg. Der Freitag Abend mit der Gruppe FUN und einem Feuerwerk fanden großen Zuspruch. Auch die Marktaktivitäten am Samstag und Sonntag und das musikalische Programm zogen tausende Besucher bei gutem Wetter in die Innenstadt. Der Einzelhandel war mit dem verkaufsoffenen Sonntag sehr zufrieden. Die Burgkirmes konnte in diesem Jahr weiter aufgewertet werden.

Für 2010 soll es ein neues drittes Stadtfest geben.

 

  

 

7.                 Kultursommer

Von den vergangenen vier Veranstaltungen des Kultursommers fanden drei einen großen Zuspruch. Die vierte Veranstaltung, eine DJ-House-Party für Jugendliche bei freiem Eintritt fand mit ca. 200 Zuschauern nicht die erhoffte Resonanz. Die Werbung fand hierfür auch in den Schulen statt und war identisch mit der Werbung für eine Veranstaltung am darauffolgenden Samstag, die mit rd. 800 Besuchern erfolgreich war.

 

Für Samstag, den 12. September ist die letzte Veranstaltung geplant. Die Gruppe „Action in DC“ aus den Niederlanden wird für Stimmung sorgen.

 

 

8.                 Aktionswochen „Für uns ab 50“

Ab Ende September werden 14 Tage  lang Veranstaltungen für die Zielgruppe über 50 angeboten. Das Programm wird derzeit fertig gestellt und in der Sitzung den Ausschussmitgliedern vorgestellt.

 

 

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

 

Die Maßnahmen des Kultursommers werden zum Teil aus Spendengeldern finanziert. Andere Maßnahmen werden aus städt. Mitteln, die im Ausschuss beraten wurden, finanziert.

 

 

Alternativen:

 

-Keine-

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

 

Der Ausschuss nimmt die Ausführungen zu den Stadtmarketingprojekten zur Kenntnis.

 

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