Entscheidungsvorlage - VO/0203/06
Grunddaten
- Betreff:
-
Entwicklung der Bestattungsgebühren
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Bürgerservice und Sicherheit
- Finale Freigabe:
- Schulz, Ulrich
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss (HF)
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Entscheidung
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05.09.2006
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Ausweislich
beigefügter Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben im Bereich des
Friedhofs- und Bestattungswesens ergibt sich für das 1. Halbjahr 2006 ein
Zuschussbedarf von 30.757,05 €.
Für diese Berechnung
wurden neben den tatsächlichen Zahlen für die kalkulatorischen Kosten
Abschreibung, Verzinsung des Anlagekapitals, Verwaltungskosten und für die
Einnahmestelle „Innere Verrechnung“ Haushaltsansätze 2006 bzw. das
Ergebnis der Jahresrechnung 2005 zugrunde gelegt. Hier erfolgt die exakte
Einnahme- und Kostenzuweisung mit dem Jahresabschluss.
Im Zuge weiterer
Umstrukturierungen wurden die Kosten der Pflege des Friedhofs Beeck und der
dortigen Friedhofshalle von den allgemeinen Lohnkosten der Stadt gelöst und dem
Bereich „Friedhofswesen“ zugeordnet. Dies war in der
Gebührenkalkulation noch nicht berücksichtigt. Zukünftig werden die
Pflegekosten Beeck dem Bereich „Friedhofswesen“ über den
Baubetriebshof in Rechnung gestellt, ebenso wie die Reinigungskosten der
dortigen Halle über den Fachbereich „Gebäudewirtschaft“. Der
Aufwand wird dann direkt in die Gebührenkalkulation einfließen.
Der Zuschussbedarf
entsteht u. a. durch das sich verändernde Wahlverhalten der
Bestattungspflichtigen. Hier zeigt sich eine deutliche Entwicklung zur Wahl des
Urnengrabes ab. Da die Höhe der jährlichen Pflegekosten wie auch deren Umlage
direkt mit den vergebenen Grabflächen verbunden ist, wirkt sich die Wahl eines
kleinen Urnengrabes immer zu Lasten des Kostendeckungsgrades aus. In einer
Reihe von Kommunen wurde hierauf durch eine Modifizierung der Gebühren für
Urnengräber reagiert.
Die
Gebührenkalkulation basiert auf einer durchschnittlichen Bestattungszahl von
282 Bestattungen jährlich. Im 1. Halbjahr 2006 waren allerdings nur 137
Bestattungen mit einem Anteil von 32 % Feuerbestattungen zu verzeichnen.
Aufgrund der
ungewissen Bestattungszahlen ist eine exakte Berechnung nicht möglich.
Seitens der
Verwaltung wird vorgeschlagen, zunächst die Entwicklung im 2. Halbjahr
abzuwarten und das Ergebnis gegebenenfalls in eine Änderung der Friedhofs- und
Friedhofsgebührensatzung einzubeziehen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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20,8 kB
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