Entscheidungsvorlage - VO/1583/10

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Mit Schreiben vom 19. September 2010 hat Ratsfrau Nelsbach einen Antrag nach § 20 der Geschäftsordnung des Rates und seiner Ausschüsse betreffend Antoniusmarkt mit folgendem Wortlaut gestellt:

 

„Das Stadtfest am letzten Juniwochenende solle regional und überregional viel besser vermarktet werden und ein Aushängeschild für Wegberg werden.

Es sollen mehr Schausteller nach Wegberg gelockt werden und die  Bahnhofstrasse von der Ecke Beecker Strasse bis zum Kreisverkehr Einmündung Am Bahnhof gesperrt werden.“

 

Der Verwaltung ist bewusst, dass Freizeitangebote in Wegberg weit über die Grenzen der Stadt hinaus vermarktet werden müssen. Dies ist auch bislang geschehen. Neben den örtlichen Medien, wie Rheinische Post (Berichterstattung vermehrt auch im überregionalen Teil), Heinsberger Zeitung (dito), HS-Woche, Wegberger Echo, Schaufenster und Super Sonntag gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Viersener und Mönchengladbacher Ausgabe des Stadtspiegels (Auflage 270.000 Exemplare wöchentlich) sowie der Sonntagszeitung „Extra Tipp“ und dem Radiosender 100,5 das Hitradio. Bei Veranstaltungen von überregionalem Charakter wie dem Antoniusmarkt werden auch die Westdeutsche Zeitung, der Radiosender „EinsLive“ sowie der WDR in die Werbung mit einbezogen.

 

 

Bereits vor drei Jahren bat die St. Antonius Schützenbruderschaft das Stadtmarketing, den Antoniusmarkt neu zu gestalten. So wurden folgende Veränderungen beschlossen:

 

-           Freitags Oldie Nacht mit „FUN“ (die erfolgreichste Veranstaltung der letzten Jahre)

 

-           Samstags und sonntags vom Kirmesplatz bis in die Innenstadt verschiedene Verkaufsstände (Parkplatz vor dem Forum soll nicht mehr belegt werden)

 

-           Abwechslungsreiches Programm für Kinder (Puppenbühne, Stelzengeher, Clowns) und für Erwachsene (Folk, Rock-Pop, Taikodori Japanische Trommler, Brasilianische Samba Show etc.)

 

Der Antoniusmarkt ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und war mit tausenden Besuchern ein attraktives Ausflugsziel.

Das Angebot auf dem Rathausplatz mit Marktschreiern hat den Geschmack des Wegberger Publikums nicht getroffen und auch die Marktschreier waren mit dem Ergebnis des Besuches unzufrieden. Auch die Kirmes auf dem Burgparkplatz wurde nicht so angenommen wie erwartet. Die mangelnde Resonanz zeigte sich bei den Fahrgeschäften (Selbstfahrer und Raupenbahn), die bereits am späten Nachmittag des Kirmessonntag ihre Geschäfte abgebrochen haben.

 

Im kommenden Jahr wird der Markt von einem neuen Marktbeschicker betreut. Nach seinen Vorstellungen werden ca. 40-50 verschiedene Verkaufsstände aufgebaut. Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren einen bunten, interessanten und anspruchsvollen Markt zu betreiben. Es ist jedoch bei der Anzahl der Verkaufsstände nicht möglich, neben dem Zentrum mit Rathausplatz und Bereichen der Fußgängerzone in Richtung Karmelitergasse zusätzlich die Bahnhofstrasse zu belegen.

Da die St. Antonius-Schützenbruderschaft Wegberg im kommenden Jahr auf den ursprünglichen Kirmestermin (Wochenende nach Peter und Paul / 2011: 3. Juli) ausweichen wird (am vorhergehenden Wochenende -26.06.2011- Lambertus-Markt in Erkelenz und Frühkirmes in Klinkum), findet an diesem Wochenende auch der alljährliche Radwandertag statt, der zusätzlich Besucher in die Stadt führen wird.

Alternativ zum Antrag der Ratsfrau Nelsbach schlägt die Verwaltung vor, die Strasse Kreuzherrenstrasse ab Ecke Bahnhofstrasse bis Ecke Beecker Strasse zu sperren, um so über die Karmelitergasse, Rathausplatz und Kreuzherrenstrasse einen Rundlauf zu bekommen mit Einbindung der Hauptstrasse und dem Bühnenprogramm am Brunnen. Der Verkehr müsste dann über die Beecker Strasse, Freiheider Straße und Am Bahnhof zur Bahnhofstraße gelenkt werden (siehe Auszug der Stadtkarte). 

 

Für eine stärkere regionale und überregionale Werbung sowie für eine Ausweitung des Rahmenprogramms müssten zusätzliche finanzielle Mittel von mindestens 10.000,00 € aufgebracht werden.

Die Verwaltung ist der Auffassung, dass hierdurch keine nennenswerte Verbesserung bei den Besucherzahlen zu erzielen ist.

 

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

 

-          keine-

 

 

 

Alternativen:

 

Für die Durchführung des Antoniusmarktes soll mit Rücksicht auf die Geschäfte auf der Bahnhofstraße und aus verkehrstechnischen Gründen auf einen Rundlauf verzichtet werden und das Marktgeschehen im Bereich des Rathausplatzes, der Fußgängerzone mit Brunnen und der Karmelitergasse stattfinden.

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

 

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung beauftragt die Verwaltung, weitere Gespräche zu führen mit dem Ziel der Umsetzung eines Rundlaufs über Karmelitergasse, Rathausplatz und Kreuzherrenstrasse mit Einbindung der Hauptstrasse.

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Anlagen

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