Entscheidungsvorlage - VO/1592/10

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Bereits seit langer Zeit sind Heimbewohner, die vor der Heimaufnahme ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Wegberg hatten, zum Weihnachtsfest mit einem kleinen Geschenk bedacht worden. Hiermit sollte die Verbundenheit ihrer Heimatstadt mit ihnen dokumentiert werden.

 

In der Vergangenheit haben die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Kultur, Soziales und Sport sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Geschenke im Wert von je 10 € in der Vorweihnachtszeit den Heimbewohnern im Kreisgebiet persönlich zu überreichen. Dies sollte nach Meinung der Verwaltung auch in 2010 so beibehalten werden.

 

Die Verwaltung schlägt vor, die Zuordnung der Vertreter des Rates zu den einzelnen Heimen wie in der Anlage aufgeführt vorzunehmen. Nach Beendigung der Sitzung sollen die Beträge unmittelbar an die Überbringer ausgezahlt werden.

 

In der Vergangenheit war es so, dass die älteren Mitbürger in der Regel von Angehörigen im eigenen Haus oder im Hause der Angehörigen betreut und gepflegt wurden. Wenn jemand in ein Seniorenwohnheim zog, war dies oft ein Seniorenheim im näheren Umkreis.

 

Im Zeitalter der Globalisierung ist es jedoch so, dass immer häufiger die eigenen Kinder in weit entfernte Orte verziehen. Oft folgen die Senioren dann den Kindern in ein Pflegeheim an deren Wohnort. Der neue Wohnort entzieht sich dann der Kenntnis der Verwaltung, eine Recherche in ganz Deutschland und immer öfter auch im Ausland, ist nicht zu leisten.

 

Durch diesen Umstand kommt es immer häufiger auch zu einer Ungerechtigkeit, da nur die Seniorenheime im Umkreis abgefragt werden, weiter entfernt liegende Heime allerdings nicht. So kann es z.B. sein, dass ein ehemaliger Bürger der Stadt Wegberg in einem Seniorenwohnheim in Lövenich bedacht wird, ein in Linnich untergebrachter Senior jedoch nicht.

 

Für die Zukunft wird von der Verwaltung vorgeschlagen, auf die Geschenke für Heimbewohner zu verzichten. Damit die Wegberger Bürger, die in Heimen untergebracht sind und bereits jetzt Geschenke erhalten, weiterhin von der Stadt Wegberg „hören“, soll ihnen in einem auslaufenden Verfahren eine Grußkarte des Bürgermeisters übersendet werden.

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

 

Im Haushaltsplan 2010 stehen beim Produktsachkonto 05 01 00/ 53 39 200 (Weihnachtsgeschenke für Heimbewohner) 2.100 € zur Verfügung.

 

 

Alternativen:

Werden von der Verwaltung nicht vorgeschlagen.

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport beschließt, jedem ehemaligem Bürger der Stadt Wegberg, der in einem bekannten Seniorenwohnheim untergebracht ist, ein Weihnachtsgeschenk im Werte von 10 € zu überbringen.

 

Für Folgejahre soll auf die Geschenke verzichtet und im Wege eines auslaufenden Verfahrens Grußkarten an die jetzt bekannten Heimbewohner versendet werden.

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