Entscheidungsvorlage - VO/1592/10
Grunddaten
- Betreff:
-
Weihnachtspräsente an Heimbewohner
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Bildung und Soziales
- Beteiligt:
- Beigeordneter / Dezernat II
- Finale Freigabe:
- Pint, Gerd
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport (BiKSS)
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Entscheidung
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16.11.2010
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Bereits seit langer Zeit sind Heimbewohner, die vor der
Heimaufnahme ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Wegberg hatten, zum Weihnachtsfest
mit einem kleinen Geschenk bedacht worden. Hiermit sollte die Verbundenheit
ihrer Heimatstadt mit ihnen dokumentiert werden.
In der Vergangenheit haben die Mitglieder des Ausschusses für
Bildung, Kultur, Soziales und Sport sich dankenswerterweise bereit erklärt, die
Geschenke im Wert von je 10 € in der Vorweihnachtszeit den Heimbewohnern
im Kreisgebiet persönlich zu überreichen. Dies sollte nach Meinung der
Verwaltung auch in 2010 so beibehalten werden.
Die Verwaltung schlägt vor, die Zuordnung der Vertreter des Rates
zu den einzelnen Heimen wie in der Anlage aufgeführt vorzunehmen. Nach
Beendigung der Sitzung sollen die Beträge unmittelbar an die Überbringer ausgezahlt
werden.
In der Vergangenheit war es so, dass die älteren Mitbürger in der
Regel von Angehörigen im eigenen Haus oder im Hause der Angehörigen betreut und
gepflegt wurden. Wenn jemand in ein Seniorenwohnheim zog, war dies oft ein
Seniorenheim im näheren Umkreis.
Im Zeitalter der Globalisierung ist es jedoch so, dass immer häufiger
die eigenen Kinder in weit entfernte Orte verziehen. Oft folgen die Senioren
dann den Kindern in ein Pflegeheim an deren Wohnort. Der neue Wohnort entzieht
sich dann der Kenntnis der Verwaltung, eine Recherche in ganz Deutschland und
immer öfter auch im Ausland, ist nicht zu leisten.
Durch diesen Umstand kommt es immer häufiger auch zu einer
Ungerechtigkeit, da nur die Seniorenheime im Umkreis abgefragt werden, weiter
entfernt liegende Heime allerdings nicht. So kann es z.B. sein, dass ein
ehemaliger Bürger der Stadt Wegberg in einem Seniorenwohnheim in Lövenich
bedacht wird, ein in Linnich untergebrachter Senior jedoch nicht.
Für die Zukunft wird von der Verwaltung vorgeschlagen, auf die Geschenke
für Heimbewohner zu verzichten. Damit die Wegberger Bürger, die in Heimen
untergebracht sind und bereits jetzt Geschenke erhalten, weiterhin von der Stadt
Wegberg „hören“, soll ihnen in einem auslaufenden Verfahren eine
Grußkarte des Bürgermeisters übersendet werden.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für
Bildung, Kultur, Soziales und Sport beschließt, jedem ehemaligem Bürger der Stadt
Wegberg, der in einem bekannten Seniorenwohnheim untergebracht ist, ein
Weihnachtsgeschenk im Werte von 10 € zu überbringen.
Für Folgejahre soll
auf die Geschenke verzichtet und im Wege eines auslaufenden Verfahrens
Grußkarten an die jetzt bekannten Heimbewohner versendet werden.
