Entscheidungsvorlage - VO/1741/11

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Stadt Wegberg beabsichtigt, mit Hilfe externer Beratung einen Konzern aufzubauen (siehe entsprechende Vorlage).

 

In der Rheinischen Post am 24.03.2011 wurde über das Thema kurz berichtet.  (http://www.rp-online.de/niederrheinsued/erkelenz/nachrichten/wegberg/Ausgliederung-wird-geprueft_aid_979477.html)

 

Die Inanspruchnahme externer Beratung bei Kommunen wird immer wieder diskutiert. Gerade vor dem Hintergrund notwendiger Haushaltskonsolidierung wurden zuletzt Berater beauftragt, kommunale Haushalte nach Optimierungsmöglichkeiten zu untersuchen. So haben beispielsweise die Städte Paderborn und Grevenbroich entsprechende Unternehmen beauftragt.

 

Anfragen beim Städte- und Gemeindebund NRW sowie bei der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) (http://www.kgst.de/ueber-uns/) haben ergeben, dass eine generelle Übersicht über Kommunen, die sich externer Hilfe bedienen, dort nicht vorhanden ist.

Allerdings wurde das Thema in den letzten Jahren in der Wissenschaft bzw. Literatur oftmals untersucht:

 

Untersuchung

Quelle

 

 

Kommunalverwaltung und Organisationsberatung

Erste Ergebnisse einer Befragung und Implikationen für die Praxis (Uni Konstanz 2007)

http://www.uni-konstanz.de/kobe/kobe-Ergebnisbericht.pdf

Brüggemeier, Martin: Externe Beratung öffentlicher Verwaltungen im Modernisierungsprozess – Empirische Befunde, in: Verwaltung & Management (2005), H.2, S.86-91.

http://www.vum.nomos.de/fileadmin/vum/doc/VM_05_02.pdf

„PuMa-Consulting - Eine Studie zur externen Beratung im Kontext der Modernisierung des öffentlichen

Sektors“

http://www.f3.htw-berlin.de/Professoren/Brueggemeier/pdf/Projektbericht_PuMaConsulting.pdf

Unternehmensberatung im öffentlichen Sektor. Institutionenkonflikt, praktische Herausforderungen, Lösungen

Armbrüster, T. / Banzhaf, J. / Dingemann, L.,
Wiesbaden 2010

Professioneller Umgang mit Unternehmensberatung. Strategien und Reaktionen

Bronnenmeyer, Matias
Hamburg 2010

 

Frühzeitig hat auch die KGSt bereits das Thema in ihrem Bericht „Externe Organisationsberatung“ aus dem Jahre 1994 aufgegriffen.

 

 

Situation Stadt Wegberg

 

Beim Aufbau des Konzerns Stadt Wegberg geht es darum, Spezialwissen und Erfahrung eines externen Beraters insbesondere in steuerrechtlicher Hinsicht zu nutzen. Die Beauftragung soll aber auch aus Kapazitätsgründen erfolgen, um entsprechende Zeitgewinne zu erzielen. Es geht also nicht darum, wie bei den o.g. Städten einen Externen für die generelle Untersuchung nach Einsparmöglichkeiten im städtischen Haushalt zu beauftragen; das dem Aufbau eines Konzerns Stadt Wegberg zugrunde liegende Strategiekonzept wurde verwaltungsintern entwickelt. Allerdings wird für die Umsetzung externe Unterstützung benötigt. Auch hier wird die Stadt Eigenleistungen erbringen z.B. durch die Bereitstellung von Daten der Finanzbuchhaltung.

 

Wegen der grundlegenden Bedeutung des Themas möchte die Verwaltung die Bürgerschaft und den Ausschuss entsprechend informieren.

 

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wird daher ein Referent der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) das Thema kurz präsentieren.

 

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

Für die Präsentation durch die KGSt entstehen keine zusätzlichen Aufwendungen.

 

 

Alternativen:

-keine-

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Haupt- und Finanzausschuss nimmt Kenntnis.

 

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