Entscheidungsvorlage - VO/1789/11
Grunddaten
- Betreff:
-
Schulentwicklungsplanung 2011
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Bildung und Soziales
- Beteiligt:
- Beigeordneter / Dezernat II
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport (BiKSS)
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Entscheidung
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07.06.2011
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 07.10.2010 (VO/1563/10) beauftragt, in Arbeitsgruppen mit den Schulleitungen und Vertretern der Politik ein zukunftsorientiertes Schulkonzept zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppen haben sich -unterteilt nach Grundschulen und weiterführenden Schulen- inzwischen mehrfach getroffen und offen und konstruktiv diskutiert.
Das Ergebnis der Beratungen wurde am 12.05.2011 allen Beteiligten vorgestellt und es wurde noch einmal die Möglichkeit der Stellungnahme gegeben.
Das von der Arbeitsgruppe Grundschulen beschlossene Konzept beruht auf einem Vorschlag der Verwaltung und stellt keine Bewertung der pädagogischen Leistung einzelner Grundschulen dar. An dieser Stelle sei ausdrücklich festgehalten, dass an allen Grundschulen eine gute pädagogische Arbeit von den Beteiligten geleistet wird. Das nun vorgeschlagene Modell beruht ausschließlich auf räumlichen und sachlichen Kriterien. Ein wichtiges Kriterium war die flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes und die gute Erreichbarkeit der Schulen.
Die an der Diskussion beteiligten Schulleiter und Schulleiterinnen der Grundschulen haben übereinstimmend erklärt, dass die beabsichtigten Änderungen nicht ihre uneingeschränkte Zustimmung finden. Die sachlichen Gründe insbesondere die Entwicklung der Schülerzahlen- und der damit verbundene generelle Handlungsbedarf sind jedoch anerkannt worden. Die Schulleiterinnen und Schulleiter haben zugesagt, die begleitenden Beschlüsse der Schulkonferenzen konstruktiv zu begleiten.
Unterteilt in die zwei Betrachtungsbereiche lässt sich das Ergebnis der Arbeitsgruppen wie folgt darstellen:
Grundschulen:
Derzeit wird an 7 Standorten im Bereich der Primarstufe unterrichtet. Langfristig (2020/21) soll ein Vier-Standorte-Modell umgesetzt werden.
Die Grundschule Klinkum soll bereits ab dem nächsten Schuljahr 2012/13 kein erstes Schuljahr mehr aufnehmen und so zum Schuljahr 2014/15 schließen. Die dann noch dort vorhandene vierte Klasse soll als Gesamtheit möglichst unter Beibehaltung des Klassenlehrers an die Erich Kästner Grundschule überführt werden.
Die Grundschule Merbeck soll abhängig von der Schülerzahl zunächst ab 2014/15 als Teilstandort der KGS Arsbeck geführt werden. Je nach Entwicklung der Schülerzahlen soll die Schule dann langfristig (2019/20) geschlossen werden.
Die Grundschule Beeck ist zunächst noch mittelfristig gesichert. Aber auch hier soll die Situation der Schülerzahlen beobachtet werden. Eine Anbindung an die Erich Kästner Grundschule als Teilstandort erscheint mittelfristig sinnvoll und soll abhängig von den Schülerzahlen zum Schuljahr 2016/17 bereits umgesetzt werden. Langfristig müsste auch diese Schule bei entsprechendem Schülerrückgang geschlossen werden.
Die Standorte Erich Kästner Grundschule, Kastanienschule Rath-Anhoven, Grundschule Wildenrath und Grundschule Arsbeck sind die Grundschulen, die auch langfristig eine breite Fläche bedienen und aus allen Ortsteilen zumutbar erreicht werden können.
Weiterführende Schulen:
Die Schulleitungen der drei weiterführenden Schulen sehen zunächst keinen Handlungsbedarf. Das Schulangebot des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums scheint gesichert. Die Edith-Stein-Realschule ist als solide Mittelschule bekannt und scheint im Bestand ebenfalls nicht gefährdet.
Die Gemeinschaftshauptschule hat bei den bekannten Anmeldezahlen im Bereich der Klasse 5 und 6 Probleme. Hier scheint lediglich die Einzügigkeit mittelfristig gesichert. Ab der Klasse 7 ist bedingt durch die Erprobungsstufe und der damit zu erwartenden Schulwechsel nach Aussage der Schulleiterin zunächst die Zweizügigkeit gesichert.
Als weiteres Ziel hat die Schulleiterin angekündigt, das Schulangebot im integrativen Bereich im Sinne der Inklusion weiter auszubauen. Dies würde generell zu kleineren Klassen führen und könnte eine Zweizügigkeit erlauben.
Hier soll die Entwicklung eingehend beobachtet werden und bei einer sich abzeichnenden negativen Entwicklung weiter beraten werden.
Die Verwaltung hat in den Beratungen der Arbeitsgruppe darauf hingewiesen, dass eine eindeutige Profilbildung der Schulen erheblich zum Bestand einer Schule beitragen kann. Insoweit sind alle weiterführenden Schulen aufgerufen, das eigene Profil weiter zu entwickeln und selbstkritisch den eigenen Weg zu beleuchten.
Die Verwaltung wird die Ergebnisse in der Sitzung anhand einer PowerPoint Präsentation noch einmal ausführlich darstellen und erläutern.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport beauftragt die Verwaltung, auf der Grundlage des vorgestellten Modells einen Schulentwicklungsplan zu erstellen. In den entsprechenden Gremien der Schulen soll das Modell vorgestellt und erläutert werden. Die Planungen sollen danach in Abstimmung mit den Schulkonferenzen individuell unter Beachtung der dargestellten Zeitschienen umgesetzt werden. Hierbei ist besonderes Augenmerk auf die sozialverträgliche Umsetzung der Planungen zu legen.
Anlagen
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(wie Dokument)
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5 kB
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