Entscheidungsvorlage - VO/1798/11

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Stadt Wegberg betreibt seit Februar letzten Jahres eine Mensa im Schul- und Sportzentrum. Als Caterer wurde die Fa. Speisezeit aus Kreuzau ausgewählt.

 

Nach einem guten Zulauf in den ersten Monaten und einer darauf folgenden kleinen Schwächeperiode wurde von Seiten des Fachbereiches Bildung und Soziales eine Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen durchgeführt. Hierbei gab es viel Lob für aber auch Kritik an der Mensa und der angebotenen Verpflegung. Die vorgetragenen Kritikpunkte wurden innerhalb einer sogenannten Mensarunde besprochen und weitestgehend abgearbeitet, so dass nach den Sommerferien 2010 eine deutliche Steigerung bei den Essensbestellungen - mit Ausnahme vom Freitag - festzustellen war. Freitags wurde daher ein sogenannter Baguette-Tag eingeführt.

 

Leider hat der positive Trend bei den Essensbestellungen aber nicht angehalten, seit den Weihnachtsferien sind die Essenszahlen rückläufig und haben sich auf nunmehr durchschnittlich 100 – 120 Essen pro Tag (ohne Freitag) eingespielt. Das auf der Grundlage der Angaben der Schulen anvisierte Ziel von 200 Essen pro Tag konnte somit nicht erreicht werden und wird nach Ansicht der Stadtverwaltung auch zukünftig nicht erzielt werden können.

Um eine Preissteigerung von Seiten des Caterers abzuwenden, wurden bzw. werden bis zu den Sommerferien 2011 Ausgleichszahlungen an diesen geleistet. Hierüber wurde der Ausschuss bereits informiert.

 

Auch bei einem Wechsel des Anbieters (Fa. Speisezeit stellt selbst kein Essen her) ist nach Ansicht der Verwaltung mit einer Steigerung der Essenszahlen nicht zu rechnen.

 

Nach nunmehr etwas über einem Jahr ist festzuhalten, dass sich in Wegberg eine sogenannte „Mensakultur“ noch nicht entwickelt bzw. etabliert hat. Viele Schülerinnen und Schüler ziehen es vor, in der Mittagszeit ins Stadtzentrum zu gehen und sich in der hiesigen Gastronomie zu versorgen, insbesondere wenn sie nur an einem Tag in der Woche nachmittags Unterricht haben.

 

 

Zwischenzeitlich wurde den Fraktionen die Möglichkeit geboten, das Essen der Mensa unangemeldet zu testen.

 

Außerdem werden weiterhin regelmäßig Schülerinnen und Schüler befragt. Das Essen wird sehr unterschiedlich bewertet; es gibt einige, denen das Essen nicht zusagt, aber genauso gibt es viel Lob und Zustimmung.

 

 

Von Seiten der Stadtverwaltung werden keine weiteren Möglichkeiten zur Attraktivitätssteigerung gesehen.

 

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

Durch diesen Beschluss entstehen keine unmittelbaren Kosten.

 

 

Alternativen:

Die Verwaltung wird beauftragt, mit Beginn des neuen Schuljahres 2011/12 einen neuen Betreiber für die Mensa zu suchen.

In diesem Fall erfolgt rechtzeitig eine neue Vorlage mit Kostendarstellung im Fachausschuss.

 

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung, weiterhin mit der Fa. Speisezeit als Betreiber der Mensa zusammenzuarbeiten. Mit dem Caterer ist aber in Gesprächen vor den Sommerferien der Speiseplan für das neue Schuljahr zu überarbeiten bzw. neu zu gestalten, und zwar unter Berücksichtigung anderer Hersteller von Mahlzeiten, wobei örtliche Anbieter zu beteiligen sind. Die Kostensituation ist ebenfalls zu diskutieren, neu zu kalkulieren und vor den Sommerferien im rat darzustellen.

 

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