Entscheidungsvorlage - VO/0252/06

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Der Haupt- und Finanzausschuss hat am 05.09.2006 beschlossen, die Eintrittspreise des Hallenbades mit Wirkung vom 1. November 2006 wie folgt anzupassen:

  • Einzelkarte Erwachsene                                    von       2,20 €            auf       3,00 €
  • Einzelkarte Erwachsene / Warmbadetag        von       2,80 €            auf       4,00 €
  • Zehnerkarte Erwachsene                                   von     16,00 €            auf     24,00 €
  • Warmbadezuschlag Erwachsene                     von       0,50 €            auf       1,00 €

Darüber hinaus soll der Kostenbeitrag für den Verlust eines Schlüssels und des dazugehörigen Bandes mit 20,00 € (bisher 15,00 €; wie Verwaltungsvorschlag) berechnet werden.

 

Im Benehmen mit den Fraktionen wird die Angelegenheit neben dem Haupt- und Finanzausschuss auch dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt.

 

Zwischenzeitlich sind zwei „Bürgeranträge“ eingegangen, in denen gefordert wird, die beschlossene Erhöhung rückgängig zu machen. Zum einen handelt es sich um eine Unterschriftenliste, die mit dem Satz überschrieben ist: „Mit meiner Unterschrift protestiere ich gegen eine Eintrittspreiserhöhung des Wegberger Schwimmbades“.  Die Liste enthält 64 Unterschriften. Der zweite „Bürgerantrag“ wurde mit Schreiben vom 25.09.2006 (Eingang 17.10.2006) von Frau Inge Forchel (An der Landwehr 1) und Frau Ursula Rauscher (Mozartstraße 24 a) vorgelegt und hat folgenden Wortlaut:

 

„Als Betroffene stellen wir den Antrag, die vom Hauptausschuss beschlossene Erhöhung der Eintrittspreise für das Wegberger Hallenbad in der Sitzung des Stadtrates am 31.10.2006 erneut zu beraten und eine auf dem Vorschlag der Verwaltung und der Fraktionen der SPD, FDP und Grünen basierende Lösung herbeizuführen.

Eine Preisanhebung für die Zehnerkarte um 50% ist nicht nur unangemessen, sondern entschieden zu hoch.

Begründung:

  • Das Wegberger Hallenbad lebt von den angebotenen Kursen. Diese Kurse geben im Vergleich mit den Bädern der Nachbarkommunen unserem Hallenbad erst seine Attraktivität, da sonstige Attraktionen wie z. B. eine Rutsche fehlen.
  • Von dieser Attraktivität geht viel verloren, wenn die Kurse aufgrund der drastischen Erhöhung nicht mehr zustandet kommen und die Einnahmen der Stadt Wegberg dadurch schrumpfen. Die Besucherzahlen würden sich stark verringern. Kann das wirklich gewollt sein? Für eine moderate Erhöhung hat jeder Verständnis!
  • Die Kurse werden überwiegend von Teilnehmern besucht, die etwas für ihre Gesundheit tun müssen, da sie durch Rückenleiden oder chronische Erkrankungen stark in ihren Bewegungen eingeschränkt sind und sich so ein Stück Lebensqualität erhalten können.
  • Die angebotenen Kurse werden nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen bezuschusst. Es fallen also neben den Kursgebühren auch die Eintrittspreise für die Teilnehmer an.“

 

Dem Antrag sind Listen mit 79 Unterschriften beigefügt.

 

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Finanz. Auswirkung

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Beschluss nach Beratung.

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Anlagen

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