Mitteilungsvorlage - VO/1987/12
Grunddaten
- Betreff:
-
Hochwasserrückhaltebecken Ophover Mühle
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Umwelt, Verkehr, Abwasser
- Finale Freigabe:
- Gaspers, Frank
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr (StUV)
|
Kenntnisnahme
|
|
|
|
24.01.2012
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Schwalmverband ist Betreiber des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) I Beeckbach Ophover Mühlenweiher -, welches auf den historisch angelegten Stauweiher der Ophover Mühle zurückgeht. Dieses HRB I ist das, der Fließrichtung folgend, letzte von vier HRB im Verlauf des Beeckbachs von Erkelenz bis zum Innenstadtbereich von Wegberg, wo der Beeckbach in die Schwalm mündet.
Bei einem 50-jährlichen Hochwasserereignis führt der Beeckbach nach der Passage der drei oberwasserseitig liegenden HRB immer noch eine Menge von etwa 3,40 m³/s. Dies ist größtenteils der Einleitungen aus den versiegelten Flächen der Ortslage Wegberg geschuldet.
Das notwendige Rückhaltevolumen im Gewässerverlauf für den Hochwasserschutz und zum Ausgleich der Wasserführung ist wesentlich beeinflusst durch einen Abflussengpass im Bereich der Hauptstraße im Stadtkern der Ortslage Wegberg. Wegen der unmittelbar an das Gewässer heranreichenden Bebauung fließt der Beeckbach hier durch ein Beton-Rechteckgerinne, welches die hydraulische Leistungsfähigkeit des Gewässers auf etwa 1,50 m³/s begrenzt. Eine Aufweitung des Gewässerprofils wäre hier nur zu erreichen, wenn die erforderliche, heute bebaute Fläche an der Hauptstraße für den Gewässerbau verfügbar wäre.
Für den Hochwasserschutz der Wegberger Innenstadt hält der Schwalmverband ein Gesamtrückhaltevolumen von ca. 140.000 m³ in HRB und Retention in natürlichen Überschwemmungsgebieten des Beeckbaches vor.
Der Ophover Mühlenweiher ist das einzige HRB innerhalb des Grenzlandringes und hat damit eine hohe Bedeutung für den Hochwasserschutz. Durch gutachterliche Untersuchungen der letzten Jahre auf Basis eines detaillierten Niederschlags-Abfluss Modells hat sich die Notwendigkeit der Anpassung des vorhandenen Stauvolumens im HRB I ergeben. Zusätzlich wurde nach der Überprüfung der Anlage durch die Untere Wasserbehörde des Kreises Heinsberg nach DIN 19700 im August 2009 eine bauliche Sanierung der gesamten HRB-Anlage gefordert.
Der Schwalmverband beabsichtigt daher eine Sanierung der Anlage und gleichzeitig eine Vergrößerung des Stauvolumens sowie eine Verbesserung der gewässerökologischen Bedingungen des Beeckbaches im Beckenbereich.
Der Geschäftsführer des Schwalmverbandes, Herr Schulz, wird die Planung in der Sitzung vorstellen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
944,3 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
982,8 kB
|
