Entscheidungsvorlage ohne Genehmigung - VO/2053/12
Grunddaten
- Betreff:
-
Mitteilungen -öffentlicher Teil-
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage ohne Genehmigung
- Federführend:
- Planen, Bauen, Wohnen
- Beteiligt:
- Umwelt, Verkehr, Abwasser; Erste Beigeordnete / Dezernat III
- Finale Freigabe:
- Schroeders, Friedel
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr (StUV)
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Kenntnisnahme
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27.03.2012
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Sachverhalt
Sachverhalt:
1.3.1 Stand verschiedener aktueller Baumaßnahmen des Fachbereichs 303 - Gebäudewirtschaft
1. Grundschule Wildenrath - Neubau Turnhalle sowie Einhausung der
Pausenhalle
Ursprünglich waren die Rohbauarbeiten zum Neubau der Turnhalle bis auf kleinere Restarbeiten abgeschlossen, Fenster und Außentüren sind eingebaut, die Dachdeckerarbeiten waren weitestgehend fertig gestellt. Auch mit dem Innenbau (Technikgewerke, Aufzug) war bereits begonnen.
Durch den Brand auf der Baustelle in der Nacht vom 07.03.2012 zum 08.03.2012 wurden nicht nur tragende Bauteile zerstört bzw. in Mitleidenschaft gezogen, auch sind aufgrund des Brandes und seiner Rauchentwicklung bereits in Montage befindliche Innenausbauten beschädigt und belastet worden.
Nach aktuellem Kenntnisstand (14.03.2012) kann bereits festgestellt werden, dass die gesamt Trapezblechdeckung des Turnhallendaches erneuert werden muss sowie der dem Brandherd nächstliegende Holzbinder auszutauschen ist. Die gesamte Baustelle ist durch eine auf Brandsanierung spezialisierte Fachfirma zu reinigen. Über den genauen Gesamtumfang der erforderlichen Maßnahmen kann zur Zeit noch nicht abschließend berichtet werden.
Da der Rauch des Brandes sich auch in bestehende Räumlichkeiten der Schule ausbreitete, mussten zwei Klassenräume und musste die Turnhalle für die Nutzung vorsorglich gesperrt werden. Durchgeführte Schadstoffmessungen ergaben zwar Belastungen durch die Ablagerungen der Rauchgase, diese wurden jedoch in Abstimmung mit dem Gutachter durch Reinigungsmaßnahmen restlos beseitigt. Die Räume der Schule konnten am Mittwoch, dem 14.03.2012 wieder vollständig genutzt werden, die Turnhalle kann voraussichtlich wieder ab Montag, 19.03.2012, in Betrieb gehen.
Wann mit der Gesamtfertigstellung der Neubaumaßnahme, die ursprünglich für Ende April 2012 vorgesehen war, zu rechnen ist, kann zur Zeit nicht prognostiziert werden.
2. Erweiterung des Kindergartens Farbenfroh in Klinkum (U3 Erweiterung)
Die durch das Architekturbüro Dörstelmann aus Heinsberg geplante Baumaßnahme zur Erweiterung des Kindergartens ist bis auf die Außenanlagen fertig gestellt und größtenteils schlussgerechnet. Die Räume sind Mitte Februar 2012 in Nutzung gegangen. Eine feierliche Eröffnung ist für den Mai geplant. Der Kostenrahmen der Gesamtmaßnahme wurde eingehalten.
Die Durchführung der ursprünglich zeitgleich mit der Erweiterung geplanten Sanierung der WC-Anlagen im Bestandsgebäude wurde in Abstimmung mit dem Fachbereich Bildung und Soziales und mit der Kindergartenleitung auf den Sommer 2012 verschoben.
3. Erweiterung des städtischen Kindergartens in Merbeck (U3 Erweiterung)
Die Erweiterung des Kindergartens in Merbeck wurde ebenfalls durch das Architekturbüro Dörstelmann geplant. Die Rohbauarbeiten für den neuen Anbau wurden Ende letzten Jahres fertiggestellt. Zur Zeit wird der Innenausbau durchgeführt. Die Arbeiten erfolgen baulich zunächst völlig unabhängig vom bestehenden Gebäude. Erst bei Fertigstellung des neuen Gebäudeteiles (vorgesehen im Juni 2012) erfolgt die Anbindung an den Bestand.
Im Anschluss daran werden die geplanten Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude durchgeführt. Die Gesamtfertigstellung ist für Dezember 2012 geplant.
4. Brandschutzmaßnahmen an der Gemeinschaftshauptschule Wegberg
Die brandschutztechnische Ertüchtigung der Gemeinschaftshauptschule Wegberg ist abgeschlossen und zum Teil schlussgerechnet. Die Maßnahmen wurden vom Architekturbüro Gronau aus Wegberg sowie dem Fachingenieur (Elektro) Michel aus Wegberg geplant und durchgeführt.
An wesentlichen Arbeiten sind insbesondere zu nennen:
- Herstellung eines neuen baulichen Fluchtwegs aus den Fachräumen des Untergeschosses (gleichzeitig barrierefreier Zugang zu den Fachräumen),
- Ertüchtigung bzw. Erneuerung von Türen mit Rauch- und Brandschutzfunktion,
- Brandschutztechnische Ertüchtigungen im Verlauf von Rettungswegen (Unterdecken, Leitungs-Trassen),
- Einbau einer Sicherheitsbeleuchtung mit Notstromversorgung,
- Erneuerung der Fluchtwegbeschilderung.
Die Maßnahmen wurden im Wesentlichen in den Herbstferien 2011 sowie den anschließenden Wochen ausgeführt.
5. Neubau der 2-fach-Sporthalle im Schul- und Sportzentrum
Mit den Arbeiten zum Neubau der 2-fach-Sporthalle wurde im Mai 2011 begonnen. Der Rohbau ist bis auf Restarbeiten fertig gestellt, die Dachdeckerarbeiten sind weitestgehend ausgeführt, Fenster und Außentüren eingebaut. Das Richtfest konnte am 27.02.2012 gefeiert werden.
Parallel wurde mit den Innenausbauarbeiten begonnen (Technikgewerke und Trockenbauarbeiten). Ein großer Teil der weiteren Ausbaugewerke ist bereits ausgeschrieben und beauftragt. Die Ausschreibung weiterer Gewerke sowie der Außenanlagen steht noch aus. Nach aktuellem Terminplan des planenden und bauleitenden Architekturbüros Emondts aus Hückelhoven kann die Halle zum neuen Schuljahr 2012/2013 in Betrieb gehen.
1.3.2 Winterschäden auf den Straßen
Aufgrund des milden Winters 2011/2012 halten sich die Straßenschäden infolge von Frost im Gegensatz zum Winter 2010/2011 im gesamten Stadtgebiet in Grenzen.
Vereinzelt sind lediglich einige alte Aufbrüche aus dem letzten Winter aufgeplatzt. Die meisten Schäden wurden bereits oder werden bis Anfang April 2012 behoben.
1.3.3 Ergebnis der regelmäßigen Untersuchung der Altlast-Verdachtsfläche im Ortsteil Berg
Auf Anordnung der Unteren Wasserbehörde beim Landrat des Kreises Heinsberg sind auf der Altlast-Verdachtsfläche im Bereich der ehemaligen städtischen Deponie im Ortsteil Berg am Feltenbergweg regelmäßige Untersuchungen von der Stadt Wegberg durchzuführen. Die Untersuchung beinhalten eine jährliche Beprobung der Bodenlufthauptkomponenten und alle drei Jahre eine Überprüfung des Grundwassers im Frühjahr und im Herbst in dem Deponiekörper.
Im April und Oktober 2011 wurde neben der jährlichen Untersuchung der Bodenlufthauptkomponenten auch eine Überprüfung des Grundwassers vorgenommen. Durchgeführt wurden die Untersuchungen durch die Firma Geotaix Umwelttechnologie GmbH aus Würselen. Die Kosten für die Beprobungsmaßnahmen werden durch eine entsprechende Entnahme aus der Rückstellung Altlastensanierung gedeckt.
Die Untersuchung der Bodenlufthauptkomponenten hat ergeben, dass eine Deponiegasemission in die Umgebungsluft nicht mehr zu erwarten ist.
Im Rahmen der Überprüfung des Grundwassers wurde ein Austrag von Schadstoffen aus dem Deponiekörper mit dem nordwestlichen Grundwasserabstrom festgestellt. Allerdings ist der Schadstoffgehalt so gering, dass kein Grund für einen weiteren Handlungsbedarf besteht.
Die nächste Untersuchung der Bodenluft wird im Laufe dieses Jahres erfolgen. Die nächsten Grundwasserbeprobungen erfolgen wieder im Frühjahr und im Herbst 2014.
1.3.4 Antrag der Ratsfrau Sandra Nelsbach vom 03.05.2011 betreffend "Organisation einer halbjährlichen Müllsammelaktion" (VO/1776/11)
Mit Schreiben vom 03.05.2011 beantragte die Ratsfrau Sandra Nelsbach die Organisation einer halbjährlichen Müllsammelaktion im gesamten Stadtgebiet Wegberg durch die Stadt Wegberg.
Für die organisatorische Umsetzung werden im Antrag die Mitarbeiter des Stadtmarketings vorgeschlagen. Dieser konkrete Vorschlag über die Organisationseinheit, die mit der Koordination einer derartigen Müllsammelaktion betraut werden soll, führte innerhalb der Verwaltung zu einer unklaren Aufgabenzuordnung über die Bearbeitung des Antrags, da grundsätzlich der Fachbereich Umwelt, Verkehr, Abwasser für die Abfallwirtschaft die zuständige Organisationseinheit ist.
In der Stadt Wegberg werden bereits seit vielen Jahren regelmäßige Müllsammelaktionen beispielsweise von der Dorfgemeinschaft Schwaam sowie von der Wohngemeinschaft Beeckerwald und erstmals in diesem Jahr von der Dorfgemeinschaft Merbeck erfolgreich durchgeführt. Die Organisation einer städtischen Müllsammelaktion sollte deshalb unter Einbeziehung der Dorfgemeinschaften und Vereine, die bereits regelmäßig eigene Müllsammelaktionen durchführen und den übrigen Dorfgemeinschaften sowie Vereinen umgesetzt werden. Für eine derartige Koordination war die Zeit bis zur Sitzung dieses Fachausschusses zu kurz bemessen.
Die Verwaltung wird nun die Möglichkeit über die Art und Weise einer flächendeckenden Müllsammelorganisation unter Einbeziehung aller Dorfgemeinschaften und Vereine prüfen und dem Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr zeitnah ein Ergebnis in einer Beschlussvorlage mitteilen.
