Entscheidungsvorlage - VO/0313/06

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Aufgrund der vorgeschriebenen regelmäßigen Brückenprüfungen wurden in diesem Jahr insgesamt 17 Brückenbauwerke und Stege im Stadtgebiet untersucht.

Dabei stellte sich heraus, dass der Steg über die Schwalm als Fußgängerbrücke durch den Bahndamm wegen erheblicher Mängel zu sperren war.

 

Da es sich bei dem Steg nicht nur um eine innerstädtische Verbindung handelt, sondern dieser auch ein wichtiger Bestandteil des überörtlichen Rad- und Wanderwegenetzes ist, soll das Bauwerk möglichst erhalten und zügig saniert werden. Aus Termingründen erfolgt die Vorstellung der Planung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.

 

Das Ingenieurbüro Bieker aus Wegberg wurde nach Rücksprache mit dem Schwalmverband beauftragt, Sanierungsvorschläge auszuarbeiten. Diese sind der Vorlage als Anlage beigefügt.

 

Der vorhandene Steg aus den sechziger Jahren hat eine Länge von rund 75 m und eine Breite von ca. 1,00 m. Neben den aufgeführten Nachteilen einer Sanierung auf Grundlage der alten Konstruktion wäre hier zunächst eine zeitaufwendige Materialprüfung der vorhandenen Rahmen erforderlich. Darüber hinaus ist der Steg mit 1 m Breite weder für den Begegnungsverkehr noch für Rollstuhlfahrer geeignet. Hinzu kämen diverse statische Problemuntersuchungen sowie vom Schwalmverband immer wieder bemängelte wasserwirtschaftliche Probleme, wie die Verstopfungsgefahr durch Treibgut. Hierdurch entstehen der Stadt jährlich hohe Unterhaltungskosten.

Weiterhin ist die Verwaltung der Meinung, dass eine Konstruktion gewählt werden sollte, die nicht im Widerlager der Bundesbahnbrücke verankert werden muss. Dies ist mit erheblichen statischen Risiken verbunden. So könnten z. B. durch Setzungen Risse im Gleiskörper entstehen. Dies würde ein unkalkulierbares Risiko bedeuten. Darüber hinaus müsste die Bahn der Planung zustimmen, was mit weiteren Kosten verbunden wäre und einen Zeitverzug von ca. 1 Jahr bedeuten würde.

 

Die Verwaltung favorisiert aus diesem Grund die Variante Nr. 3 a, jedoch mit einer verbreiterten Lauffläche, die einen Begegnungsverkehr ermöglicht. Sie schlägt dem Ausschuss vor, die Verwaltung zu ermächtigen, die Leistungen zur Sanierung der Fußgängerbrücke entsprechend auszuschreiben. Die Kostenschätzung des Ingenieurbüros Bieker für die von der Verwaltung  vorgeschlagene Variante 3 a beläuft sich auf ca. 51.000,00 €. Hinzu kämen Kosten für die verbreiterte Ausführung des Steges in Höhe von ca. 4.000,00 €.

 

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Finanz. Auswirkung

Finanzielle Auswirkungen:

Die Finanzierung soll über die Kostenstelle 9.63000.95130 (Neubau Brücke Mailandweg) erfolgen. Hier stehen insgesamt folgende Mittel zur Verfügung:

 

Haushalt 2006 Rest 

163.000,00 €

Verpflichtungsermächtigung 2007

250.000,00 €

 

413.000,00 €

 

 

Alternativen

werden nicht vorgeschlagen.

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung beschließt, die Verwaltung zu ermächtigen, die Leistungen zur Sanierung der Fußgängerbrücke über die Schwalm durch den Bahndamm auf Grundlage der Sanierungsvariante  Nr. 3 a aus der Studie des Ingenieurbüros Bieker, Wegberg, auszuschreiben. Über die Auftragsvergabe soll im Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr entschieden werden.

 

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Anlagen

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