Entscheidungsvorlage - VO/0313/06
Grunddaten
- Betreff:
-
Fußgängersteg entlang der Schwalm durch den Bahndamm in Wegberg; Vorstellung der Planung
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Umwelt, Verkehr, Abwasser
- Beteiligt:
- Erste Beigeordnete / Dezernat III
- Finale Freigabe:
- Gaspers, Frank
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (StaWi)
|
Entscheidung
|
|
|
|
30.11.2006
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Aufgrund der vorgeschriebenen regelmäßigen Brückenprüfungen
wurden in diesem Jahr insgesamt 17 Brückenbauwerke und Stege im Stadtgebiet
untersucht.
Dabei stellte sich heraus, dass der Steg über die
Schwalm als Fußgängerbrücke durch den Bahndamm wegen erheblicher Mängel zu
sperren war.
Da es sich bei dem Steg nicht nur um eine
innerstädtische Verbindung handelt, sondern dieser auch ein wichtiger
Bestandteil des überörtlichen Rad- und Wanderwegenetzes ist, soll das Bauwerk
möglichst erhalten und zügig saniert werden. Aus Termingründen erfolgt die
Vorstellung der Planung im Ausschuss für Stadtentwicklung und
Wirtschaftsförderung.
Das Ingenieurbüro Bieker aus Wegberg wurde nach
Rücksprache mit dem Schwalmverband beauftragt, Sanierungsvorschläge
auszuarbeiten. Diese sind der Vorlage als Anlage beigefügt.
Der vorhandene Steg aus den sechziger Jahren hat eine
Länge von rund 75 m und eine Breite von ca. 1,00 m. Neben den aufgeführten
Nachteilen einer Sanierung auf Grundlage der alten Konstruktion wäre hier
zunächst eine zeitaufwendige Materialprüfung der vorhandenen Rahmen
erforderlich. Darüber hinaus ist der Steg mit 1 m Breite weder für den
Begegnungsverkehr noch für Rollstuhlfahrer geeignet. Hinzu kämen diverse
statische Problemuntersuchungen sowie vom Schwalmverband immer wieder
bemängelte wasserwirtschaftliche Probleme, wie die Verstopfungsgefahr durch
Treibgut. Hierdurch entstehen der Stadt jährlich hohe Unterhaltungskosten.
Weiterhin ist die Verwaltung der Meinung, dass eine
Konstruktion gewählt werden sollte, die nicht im Widerlager der
Bundesbahnbrücke verankert werden muss. Dies ist mit erheblichen statischen
Risiken verbunden. So könnten z. B. durch Setzungen Risse im Gleiskörper
entstehen. Dies würde ein unkalkulierbares Risiko bedeuten. Darüber hinaus
müsste die Bahn der Planung zustimmen, was mit weiteren Kosten verbunden wäre
und einen Zeitverzug von ca. 1 Jahr bedeuten würde.
Die Verwaltung favorisiert aus diesem Grund die
Variante Nr. 3 a, jedoch mit einer verbreiterten Lauffläche, die einen
Begegnungsverkehr ermöglicht. Sie schlägt dem Ausschuss vor, die Verwaltung zu
ermächtigen, die Leistungen zur Sanierung der Fußgängerbrücke entsprechend
auszuschreiben. Die Kostenschätzung des Ingenieurbüros Bieker für die von der
Verwaltung vorgeschlagene Variante 3 a beläuft
sich auf ca. 51.000,00 €. Hinzu kämen Kosten für die verbreiterte
Ausführung des Steges in Höhe von ca. 4.000,00 €.
Finanz. Auswirkung
Finanzielle
Auswirkungen:
Die Finanzierung soll über die Kostenstelle
9.63000.95130 (Neubau Brücke Mailandweg) erfolgen. Hier stehen insgesamt
folgende Mittel zur Verfügung:
|
Haushalt 2006 Rest |
163.000,00 € |
|
Verpflichtungsermächtigung 2007 |
250.000,00 € |
|
|
413.000,00 € |
Alternativen
werden nicht vorgeschlagen.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung
beschließt, die Verwaltung zu ermächtigen, die Leistungen zur Sanierung der
Fußgängerbrücke über die Schwalm durch den Bahndamm auf Grundlage der
Sanierungsvariante Nr. 3 a aus der
Studie des Ingenieurbüros Bieker, Wegberg, auszuschreiben. Über die
Auftragsvergabe soll im Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr entschieden
werden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
911,8 kB
|
