Mitteilungsvorlage - VO/2049/12

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Mit Datum vom 16.09.2010 wurde der nachfolgende Bürgerantrag gestellt:

 

„Sehr geehrter Herr Pillich,

 

als in unmittelbar in der Nähe wohnender Mitbürger beobachte ich, dass dieses Gewässer schon seit langem in einem desaströsen Zustand ist.

Optisch ist der Weiher ein Schandfleck. Hervorgerufen durch die geringe Tiefe (Sinkstoffanreicherung durch den Beeckbach) und die Sonnenstrahlen bilden sich rasch dicke Algenplacken. Ich kann nur vermuten, dass Flora und Fauna in diesem Biotop aus der Ordnung geraten: große Karpfen, Rotfedern und andere Fische um das Überleben kämpfen oder bereits nicht mehr überlebt haben. Meines Erachtens ist eine Entschlammung längst überfällig.

Der Fußweg längs des Weihers bis zur Einmündung in die Straße Gerichhausen wurde seinerzeit mit RCL-Material befestigt, eine preiswerte aber keinesfalls optimale Lösung: das Feinmaterial des Belages ist längst erodiert, faustgroße Steine treten an einigen Stellen hervor. Sie sind für Radfahrer und Fußgänger (alte Menschen !!!) eine Gefahrenquelle. Die Kanten der Betondecke am Überlaufwehr liegen inzwischen höher als das übrige Niveau.

Für die Behebung beider Probleme wären viele Mitbürger dankbar, insbesondere die vielen Radwanderer, welche die Ophover Mühle anfahren.

 

Mit freundlichen Grüßen „

 

In der Ratssitzung am 05.10.2010 wurde der Antrag in den Ausschuss für Städtebau- Umwelt und Verkehr verwiesen.

Da der Schwalmverband zu diesem Zeitpunkt bereits die Umplanung des Regenrückhaltebeckens in Auftrag gegeben hatte, sollte diese zunächst abgewartet und im Fachausschuss vorgestellt werden. Diese Vorstellung erfolgte in der Sitzung am 24.01.2012 durch den Geschäftsführer des Schwalmverbandes Herr Schulz. Es wurden zwei mögliche Varianten erläutert, die neben den gewässerrelevanten Aspekten auch die Belange der Fußgänger und Radfahrer berücksichtigen.

Eine separate Entschlammung des Ophover Mühlenweihers ist nach Darstellung von Herrn Schulz derzeit nicht geplant und auch nicht erforderlich. Die letzte Entschlammung hat im Jahre 2003 stattgefunden Weiterhin erläuterte Herr Schulz, dass die immer wieder auftretende Algenbildung eine Folge des Nährstoffeintrages aus der Landwirtschaft in den Beeckbach ist. Die Algen werden regelmäßig durch den Schwalmverband entfernt.

 

Durch die geplante Baumaßnahme wird nicht nur der Hochwasserschutz für die Stadt Wegberg deutlich verbessert, sondern auch die ökologische Durchgängigkeit und die gesamte Ökologie im Bereich des Ophovener Mühlenweihers.

Dem Antragsteller wurde zwischenzeitlich in einem persönlichen Gespräch die Grundzüge der Planung des Schwalmverbandes erläutert. Vor dem Hintergrund der Verkehrssicherungspflicht wurden die Gefahrenstellen in der Wegefläche beseitigt. Eine vollständige Sanierung ist aus finanziellen Gründen derzeit nicht möglich.

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

 

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Alternativen:

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss nimmt Kenntnis

 

 

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Anlagen

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