Mitteilungsvorlage - VO/2497/13

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

1.     Schulsozialarbeit

 

Im Rahmen des Bildung- und Teilhabepaketes werden in Wegberg zwei Schulsozialarbeiter beschäftigt. Die Verwaltung hatte in der Sache zuletzt mit Vorlage 2385/13 informiert.

 

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 18.05.2013 beschlossen, die bis zum 31.12.2013 befristeten Maßnahmen zunächst bis zum Ende des nächsten Schuljahres (31.07.2014) in bestehender Form und mit gleicher Kostenerstattung an die Kommunen weiterzuführen.

 

Die entsprechenden öffentlich-rechtlichen Verträge sind bereits unterzeichnet, so dass die Arbeit weitergeführt werden kann.

 

 

2.     Bericht des Streetworkers

 

Der Streetworker berichtet dem zuständigen Fachbereich Bildung und Soziales kontinuierlich über seine Arbeit. Damit auch den Mitgliedern des Ausschusses ein Überblick über die Tätigkeiten im Rahmen der übertragenen Aufgaben gegeben wird, ist ein kurzer Jahresbericht für den Zeitraum September 2012 bis August 2013 dieser Mitteilung beigefügt.

 

Für die nächste Sitzung des Ausschusses ist eine Gesamtbetrachtung der Arbeiten im Rahmen der einzelnen Akteure in der Jugendhilfe für den Sozialraum Wegberg vorgesehen.

 

 

3.     Sozialmonitoring

 

Die demografische Entwicklung in Deutschland eröffnet Handlungsfelder. War bis jetzt ein stetiges Bevölkerungswachstum zu beobachten, muss nun ein deutschlandweiter Rückgang der Bevölkerungszahlen verzeichnet werden. Diese Entwicklung trifft –wenn auch etwas abgefedert- auch auf den Kreis Heinsberg zu.

 

Zur Abschätzung möglicher Folgen dieser Entwicklung und Planung von zu ergreifenden Maßnahmen hat der Kreis Heinsberg eine Stabsstelle „Demografischer Wandel“ eingerichtet, die die Entwicklung kreisweit begleiten und steuern soll. Es sollen folgende Ziele erreicht werden:

 

-              Objektive Messung bisher nur „gefühlter“ Soziallagen,

-              Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen für Stadtentwicklungsprojekte,

-              Entwicklungsindikator (steuern versus reagieren),

-              Ressourcenoptimierung,

-              Kennzahlenermittlung (z.B. für Förderanträge),

-              Argumentationshilfe bei anstehenden Entscheidungen, hierbei mehr Transparenz,

-              Vermeidung von nachteiliger Segregation/ Erhalt der Balance in den Stadtteilen und

-              Verdeutlichung von Entwicklungspotentialen im Sozialraum

 

 

 

„Zur Steuerung der sozialen Infrastruktur und eines wirkungsvollen Mitteleinsatzes sowie zur Vermeidung von Fehlentwicklungen in einzelnen Sozialräumen bedarf es der Weiterentwicklung der sozialfachlichen Instrumente zu einer kontinuierlichen Sozialberichterstattung.“

 

(Zitat aus: StGB-Leitbild Kommunale Sozialpolitik, April 2007)

 

Ländliche Räume zu stärken und sie nachhaltig und lebenswert zu erhalten, ist eine zentrale Aufgabe der Daseinsvorsorge und damit der Kommune.

 

Um diese Pflichtaufgabe einer Kommune lenken und gestalten zu können ist es erforderlich, die verfügbaren demografischen Basisdaten anonymisiert zusammenzuführen und auszuwerten.

 

Diese Betrachtung der Basisdaten soll für abgegrenzte Sozialräume erfolgen, die wiederum in Quartiere unterteilt werden sollen. Für die Stadt Wegberg ist seitens des Kreises Heinsberg eine Unterteilung in zwei Sozialräume geplant. Maximal ist eine weitere Unterteilung der Sozialräume in 4 Quartiere zulässig. Bedingt durch die unterschiedliche Struktur sollen der Innenringbereich und der Außenringbereich getrennt betrachtet werden. Folgende Einteilung wird dem Kreis Heinsberg von der Verwaltung gemeldet und zukünftig als Auswertungsgrundlage herangezogen:

 

I.                    Innenringbereich:

a)     Wegberg

b)     Beeck, Gerichhausen

c)     Beeckerheide, Beeckerwald

d)     Berg, Busch, Bissen bei Wegberg, Harbeck, Holtmühle

 

II.                  Außenbereich:

a)              Arsbeck, Petersholz, Dalheim-Rödgen, Wildenrath

b)              Tüschenbroich, Brunbeck, Watern, Broich, Klinkum, Bischofshütte, Uevekoven, Holtum

c)              Rickelrath, Schwaam, Merbeck, Tetelrath, Venheyde, Venn

d)              Rath-Anhoven, Isengraben, Kehrbusch, Mehlbusch, Flassenberg, Felderhof, Ellinghoven, Moorshoven, Gripekoven, Kipshoven, Schönhausen, Bissen bei Beeck.

 

4.     Ferienprogramm 2013

 

Das Ferienprogramm der Stadt Wegberg fand in der Zeit vom 29. Juli bis zum 16. August 2013 statt. Insgesamt wurden den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen 69 verschiedene Aktivitäten angeboten.

 

Das neue Angebot der Schwalmbühne Harbeck ist aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl nicht zustande gekommen. Änderungen im Ablauf sind für 2014 geplant, so dass ein verändertes Angebot in das Ferienprogramm 2014 aufgenommen werden kann.

 

Wie bereits in den letzten Jahren waren die Termine zu verschiedenen Koch- und Backthemen stark nachgefragt. Ebenso waren die beiden angebotenen Busfahrten zum Kletterwald und zum „Bauerngolf“ in der Eifel, die angebotenen Tauchkurse und der Nachmittag auf dem Ponyhof bereits am Anmeldetag vergriffen.

 

Großen Anklang haben die speziell für Kinder ausgerichteten Erkundungstouren durch Wegberg gefunden, wobei hier der „Ritterabend“ auch sofort am Anmeldetag ausgebucht war. Von diesem Abend waren auch die Eltern angetan, die ihre Kinder abends um 23.30 Uhr wieder in Empfang genommen haben.

 

In diesem Jahr haben auch wieder die Radtouren (Borussenpark, Monte Clamotte und Minigolf u. Kahnfahren in Tüschenbroich) guten Anklang gefunden und eine Vielzahl von Kindern haben das Angebot wahrgenommen.

 

Die Lama-Tour war ausgebucht. Die bereits seit mehreren Jahren angebotenen Abende „Fledermäusen auf der Spur“ werden immer noch gut besucht.

 

Die 2012 neu eingeführten Bastelnachmittage haben den Kindern wieder so gut gefallen, dass einige Kinder, die erst nur für einen Termin angemeldet waren, sich kurzfristig auch für weitere Termine entschieden haben.

 

Stimmung gab es auch dieses Jahr wieder bei der Schwimmbaddisco. Hier konnten alle Kinder mitmachen, da die Teilnahme an der Disco keiner Altersbeschränkung unterlag.

 

Das besondere „Highlight“ in diesem Jahr war die Feuerwehrolympiade auf dem Sportplatz der Ophover Mühle, bei der die Kollegen der freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wegberg einen interessanten und spannenden, aber auch nassen Parkour für  die Kinder aufgebaut hatten.

Die Spielgruppen, die aus Kindern der Altersklassen 6 bis 14 Jahre, Mädchen und Jungen sowie Kindern mit Einschränkungen und gesunden Kindern bestanden, wurden so ausgewählt, dass jede Gruppe die gleiche Zusammensetzung und somit alle die gleichen Chancen hatte. Nach der Siegerehrung mit Aushändigung der Urkunden und Pokale wurden gemeinsam mit den Feuerwehrfrauen und -männern Würstchen und Marshmallows gegrillt.

 

Bei den beiden Trödelmarktterminen haben alle Kinder wieder ihr Taschengeld aufbessern können bzw. die Einnahmen direkt wieder bei ihren „Standkollegen“ investiert.

 

An den anmeldepflichtigen Aktionen haben 741 Kinder teilgenommen, so dass nach Berechnungen der Verwaltung insgesamt  ca. 830 Kinder an den Angeboten im Rahmen des Ferienprogramms teilgenommen haben.

 

Viele Eltern haben sich für das Ferienangebot bedankt. Diesen Dank gibt die Verwaltung gerne auch an den Rat weiter, der in jedem Jahr die finanziellen Mittel für eine Durchführung des Ferienprogrammes bereitstellt. Der Wunsch der Eltern und der Kinder nach einem Angebot auch im Jahr 2014 wurde von den Betreuungskräften entgegengenommen.

 

Die Verwaltung bedankt sich bei allen beteiligten Vereinen und Einzelpersonen, die wieder mit viel Engagement das Ferienprogramm mitgestaltet und begleitet haben. Ein besonderer Dank gilt dabei den Sponsoren, die das Ferienprogramm 2013 mit Geld und Sachspenden unterstützt haben.

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Finanz. Auswirkung

Kosten und Finanzierung:

Durch den Beschluss entstehen keine unmittelbaren Kosten.

 

Alternativen:

Werden von der Verwaltung nicht vorgeschlagen.

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport nimmt die Mitteilungen des Bürgermeisters zur Kenntnis.

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Anlagen

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