Entscheidungsvorlage - VO/2498/13
Grunddaten
- Betreff:
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Elternbefragung zur Schulform hier: Antrag der Freien Wähler/Unabhängige vom 18.04.2013
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Bildung und Soziales
- Finale Freigabe:
- Pint, Gerd
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport (BiKSS)
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Entscheidung
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17.09.2013
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Fraktion Freie Wähler/Unabhängige hat nach § 20 der Geschäftsordnung des Rates den beiliegenden Antrag gestellt.
Es ist zu beobachten, dass ein Anteil von Schülerinnen und Schülern der Wegberger Grundschulen zu weiterführenden Schulen der Nachbarstädte wechselt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die aus dem vierten Schuljahr auf weiterführende Schulen in Wassenberg, Hückelhoven oder Erkelenz wechseln, lag zuletzt bei ca 31%. Dem gegenüber steht eine Einpendlerquote von ca. 6%. Der Saldo beträgt also ca. 25 % und verändert sich jährlich. Berücksichtigung muss hier aber auch finden, dass in den Grundschulen -auch vor dem Hintergrund einer sehr guten pädagogischen Arbeit und eines umfangreichen Betreuungsmodells- insgesamt 38 Schülerinnen und Schüler aus Nachbarstädten unterrichtet werden. Diese verlassen die Grundschulen dann wieder in Richtung Heimatstadt und belasten in diesem Fall die Auspendlerquote.
In der im Rahmen der Schulentwicklungsplanung gegründeten Arbeitsgruppe weiterführende Schulen ist unter Beteiligung der Schulleiterinnen und Schulleiter über die Schulsituation gesprochen und es sind weitere Optimierungsbereiche festgelegt worden. Hier sei beispielhaft das Marketingkonzept der Schulen genannt. Insgesamt waren die Mitglieder der Arbeitsgruppe jedoch der Auffassung, dass in den weiterführenden Schulen der Stadt Wegberg sehr gute Arbeit geleistet werde. So kann beispielsweise die Schule am Grenzlandring eine sehr hohe Vermittlungsquote für ihre Entlassschülerinnen und schüler nachweisen. Von daher werde ein akuter Veränderungsbedarf der Schulformen nicht gesehen.
Hinzu kommt, dass z. B. die Einrichtung einer Gesamtschule aufgrund der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen (§ 82 SchulG NRW) mindestens vierzügig mit 100 Schülerinnen und Schülern je Jahrgangsstufe zu erfolgen hat. Aufgrund dieser Zahlen liegt es auf der Hand, dass die Einrichtung einer Gesamtschule zwangsläufig zu Lasten bestehender und in Wegberg bewährter - Schulformen gehen würde.
Die Verwaltung schlägt deshalb im Sinne des Antrages, die Auspendlerquote bezüglich der weiterführenden Schulen zu verringern, anstelle einer Elternbefragung vor, in der Arbeitsgruppe weiterführende Schulen nach zusätzlichen Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung der weiterführenden Schulen in Wegberg zu suchen. Die nächste Sitzung ist für den 10. Oktober 2013 vorgesehen.
Anlagen
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(wie Dokument)
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