13.09.2016 - 1.4 Masterplan für den Siedlungsschwerpunkt Wegberg...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.4
- Zusätze:
- Sitzung des STEP vom 05.04.2016 / TOP 7
- Datum:
- Di., 13.09.2016
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- planmäßige Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Entscheidungsvorlage
- Federführend:
- Planen, Bauen, Wohnen
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Der Ausschussvorsitzende begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt den Geschäftsführer des Planungsbüros Dr. Jansen, Herrn Dominik Geyer, aus Köln.
Herr Geyer erläutert anhand einer Beamerpräsentation den geplanten Ablauf bei der Erstellung des Masterplanes und die hierbei zu beachtenden Eckpunkte.
Die Präsentation ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.
Im Rahmen der Präsentation hebt Herr Geyer u.a. hervor, dass die Entwicklung der zusätzlichen Bebauung auf Basis des noch zu entwickelnden Masterplanes langfristig und gleichmäßig erfolgen sollte um eine möglichst kontinuierliche Ausnutzung der Infrastruktur zu erreichen.
Hierbei müsse auch beachtet werden, dass sich im Bereich der sozialen Infrastruktur noch zusätzlicher Entwicklungsbedarf ergeben könne.
Diese Planungen müssten ferner unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Stammbevölkerung vorgenommen werden, damit hier ein ausgewogenes Verhältnis zu bestehenden Wohnlagen erreicht werden kann.
Im Anschluss an die Präsentation erkundigt sich Ratsherr Bonitz, von welchem Zeitraum im Bezug auf die Realisierung einer Bebauung der Fläche zwischen den Straßen In Gerichhausen und Grenzlandring auszugehen sei. Herr Geyer gibt hier einen Zeitraum von ca. fünfzehn Jahren oder mehr an.
Der sachkundige Bürger K. Müller erkundigt sich hinsichtlich der Ergebnissoffenheit der angedachten Planungen und möchte wissen, ob hier zum Beispiel auch nur eine Fläche von zehn Hektar als bebaubare Fläche herauskomme könne.
Herr Geyer bestätigt dies und ergänzt, dass die Sicherung der Bedürfnisse der Stammbevölkerung und deren Kinder nicht vernachlässigt werden dürfe. Er empfehle nicht die Entwicklung der Flächen schnellstmöglich voranzutreiben. Dies führe nur zu Konkurrenzdruck zwischen den Kommunen und vernachlässige die Kapazitäten der vorhandenen Infrastruktur.
Ratsherr Böhm bittet um Angabe einiger Referenzprojekte. Ferner sollten die möglichen Bauflächen seiner Ansicht nach auch ein Angebot für externe Zuzugswillige sein.
Herr Geyer entgegnet, dass er sich dies durchaus im Hinblick auf den Raum Mönchengladbach vorstellen könne, jedoch weniger bei benachbarten Kommunen mit gleicher Struktur. Bei den vorhandenen freien Kapazitäten im Bereich der Infrastruktur seien durchaus Wanderungsgewinne möglich.
Als Referenzprojekte werden von Herrn Geyer vergleichbare Planungen in Dinslaken, Bergheim, Rheinbach und Rhede angeführt.
Ratsherr Gellissen teilt mit, dass seine Fraktion noch Fragen habe und diese in schriftlicher Form der Verwaltung übersenden werde. Aktuell erfolge bereits ein Zuzug aus größeren Kommunen aufgrund der günstigeren Baulandpreise in Wegberg.
Ratsherr Böhm erkundigt sich hinsichtlich der voraussichtlichen Dauer für die Erstellung des Masterplanes. Herr Geyer teilt mit, dass dieser ca. in 6 Monaten fertig sein könnte, incl. eines Zwischenberichtes im Ausschuss.
Der Ausschussvorsitzende Ratsherr Wolters bedankt sich bei Herrn Geyer für seinen Vortrag sowie die ergänzenden Erläuterungen und verabschiedet diesen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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3,6 MB
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