22.11.2018 - 2.1 Entwurf des Stellenplanes für das Haushaltsjahr...

Beschluss:
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Wortprotokoll

Die Verwaltung hat zur Beratungsvorlage eine Mitteilung am 21.11.2018 per Mail an die Ausschussmitglieder verschickt. Diese wurde in der Sitzung als Tischvorlage für den TOP 2.1. verteilt. Ebenfalls wurde eine Übersicht für den zusätzlichen Stellenbedarf im Stellenplan 2019 verteilt.

 

Herr Nießen fragt nach, ob der Baumkontrolleur in der Auflistung mit enthalten sei.

 

Frau Müller-Deilmann weist auf die Stellen hin, die in der Sitzung des Ausschusses für Personal und Personalentwicklung am 04.09.2018 dargestellt worden sind. Die Stelle des Baumkontrolleurs ist nicht im Entwurf drin, diese wurde in der Beratungsvorlage separat dargestellt. Die Anmeldung für diese Stelle sei erst nach Fertigstellung des Stellenplanentwurfes 2019 erfolgt.

 

Herr Nießen führt aus, dass ihm die Darstellung in der Vorlage etwas zu schwammig sei.

 

Herr Gellissen bezieht sich auf die Mail vom 21.09.2018 und kritisiert die späte Mitteilung der Verwaltung. Diese konnte für die heutige Sitzung nicht mehr in seiner Fraktion beraten werden. Die Ausweisungen für den Beamtenbereich sind aus seiner Sicht ein Widerspruch zum Haushaltsplanentwurf. Er möchte heute dem Beschlussvorschlag nicht folgen.

 

Herr Nelsbach bittet die Verwaltung die Vorgehensweise zu erklären.

 

Herr Stock erläutert, dass dies Auswirkungen sind, die sich erst kurzfristig am vergangenen Freitag gezeigt haben. Die Verwaltung hat sich dazu entschieden in Form einer Mitteilung zu reagieren, damit Transparenz geschaffen wird und beraten werden kann. Er schlägt vor, die Punkte im Stellenplan zu beraten und gfs. unklare Punkte in der Ratssitzung zu behandeln.

 

Frau Merz-Valsamidis schlägt vor, den Punkt von der Tagesordnung zu nehmen und im Rat zu beraten.

 

Frau von den Driesch weist darauf hin, dass man durch den Ausweis neue Beamte ins Haus holt, da aus ihrer Sicht kein interner Beamter in Frage kommt. Sie möchte die Stellen nicht so ausgewiesen wissen.

 

Frau Moll schließt sich den Ausführungen von Frau von den Driesch an. Sie beantragt den k.u.-Vermerk an der Stelle I.4/02 wegfallen zu lassen um damit flexibler zu sein. Aufgrund der hohen Kosten im iT-Bereich beantragt sie eine zusätzliche Ausbildungsstelle für das nächste Jahr anzubieten.

 

Herr Nelsbach fragt nach, ob Beratungsbedarf besteht.

 

Frau von den Driesch meldet Beratungsbedarf an.

 

Frau Müller-Deilmann wirbt dafür, bei Stellenbesetzungen auch die Möglichkeit Beamte einstellen zu können, sich nicht nehmen zu lassen. Gute Beamte dürfen nicht ausgesperrt werden. Der Bewerberkreis ist eng und die Konkurrenz mit anderen Verwaltungen sehr groß.

 

Frau von den Driesch denkt an die fiskalischen Gründe und stellt die Stellenbewertungen der Verwaltung zum Teil in Frage. Sie sieht die Notwendigkeit Beamte einzustellen nicht, auch gerade in Bezug auf das Haushaltssicherungskonzept.

 

Frau Karneth weist darauf hin, dass sie für ihr Dezernat auch die Möglichkeiten für Beamte offen halten möchte. Wenn man Stellen extern ausschreiben will, ist der Bewerberkreis ohne das Feld für Beamte zu öffnen, zu klein. Ausschreibungen können u.a. nur mit den Voraussetzungen die ein Stellenplan vorhält ausgeschrieben werden. Aus diesem Grund ist ein beschlossener Stellenplan für die Ausschreibung notwendig. Aus ihrer Sicht gibt es für die Stelle im Bürgerservice mögliche interne Bewerber. Sie macht darauf aufmerksam, dass hierdurch auch Perspektiven für das eigene Personal geschaffen werden.

 

Frau von den Driesch fragt nach, wie die Abläufe bei Stellenbewertungen sind und spricht das Thema Bewertungskommission an.

 

Herr Nießen hat zwei Fragen zur A 10 Stelle. Aus seiner Sicht sind Bewerbungen von außen in Ordnung, aber welche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen auf dieser Stelle und warum sollte ein Bewerber ohne diese Entwicklungsmöglichkeiten unbedingt nach Wegberg kommen. Was wird passieren wenn später festgestellt wird, dass die Stelle dann doch nicht so benötigt wird. Er äußert, dass leider kein Personalentwicklungskonzept vorliegt.

 

Frau Karneth führt aus, dass Personalentwicklung sowohl stattfindet. Daher wurde festgestellt und vorgeschlagen dies für die vorliegende Stelle so umzusetzen. Für die Stelle „Verkehr“ ist ein Bedarf da, dieser wird nicht wegfallen.

 

Frau von den Driesch spricht nochmal den für ihre Fraktion notwendigen Beratungsbedarf an.

 

Herr Wolters schlägt vor über die unklaren Punkte zu reden.

 

Herr Nelsbach sagt, dass über den Stellenplan heute gesprochen werden soll.

 

Herr Nießen fragt zur Nr. 6 „Straßenbau und Abwasser“ der Eingangs zur heutigen Sitzung verteilten Übersicht nach, ob es sich hierbei um eine Stelle für einen Straßenbauer oder einen Ingenieur handelt.

 

Herr Thies erklärt, dass es sich bei dieser Stelle um die Position eines Ingenieurs handelt.

 

Herr Nießen bedankt sich für die Erklärung. Er führt weiter aus, dass die Stellen ruhender Verkehr, Schlosser und Elektriker gestrichen werden sollten. Auch wenn eine gewisse Sorge für die Stellen da sein mag ist aus seiner Sicht keine Notwendigkeit vorhanden.

 

Herr Wolters weist auf die Diskussionen der letzten Monate hin, in denen man die Überlegung verfolgte, den Baubetriebshof zu stärken.

 

Herr Thies macht darauf aufmerksam, dass nur geeignete Bewerber eingestellt werden.

 

Herr Nießen möchte wissen, was durch die zusätzlichen Stellen eingespart wird. Ihm fehlen die Begründungen für die Stelle des Baumkontrolleurs, auch dahingehend ob eine volle Stelle benötigt wird.

 

Herr Thies führt aus, wie der Stellenbedarf für die Stelle des Baumkontrolleurs ermittelt wurde.

 

Herr Schulz ergänzt, dass die Ordnungsbehörde verstärkt auf den Baumkontrolleur zurückgreift, auch im Hinblick auf den Zustand der Bäume durch den extrem heißen Sommer, sei es auf privaten oder auch auf öffentlichen Grundstücken.

 

Aufgrund des angemeldeten Beratungsbedarfs verständigen sich die Ausschussmitglieder darauf den Tagesordnungspunkt in den Rat zu vertagen. Die Verwaltung soll für die Ratssitzung den Stellenplanentwurf 2019 mit den vorgelegten Änderungen in der Mitteilung überarbeiten.

 

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Beschluss:

In der heutigen Sitzung wurde kein Beschluss gefasst. Eine abschließende Beratung über den Entwurf des Stellenplan für das Haushaltsjahr 2019 wird in der Ratssitzung am 18.12.2018 erfolgen.

Die Verwaltung wird beauftragt, die genannten Änderungen für die Ratssitzung in den Stellenplanentwurf 2019 einzuarbeiten.

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Anlagen

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