Mitteilungsvorlage - VO/0074/18

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

 

  1.     Wasserschaden in der 2-fach-Sporthalle

(zuletzt s. WBUV am 06.02.2018, TOP 1.4 sowie ergänzende mündliche Mitteilung im     nicht­-öffentlichen Teil der Sitzung)

In der Mitteilung am 06.02.2018 hatte die Verwaltung über die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes der Sanierung (Duschbereiche 3 + 4) berichtet. Nachdem die für den Schaden Verantwortlichen ihre Bereitschaft erklärt haben, auch die weitere Sanierung durchzuführen, sollen die Arbeiten in den Duschbereichen 1 + 2  mit den kommenden Osterferien Ende März beginnen.

Es ist davon auszugehen, dass die Dauer der Sanierung insgesamt acht Wochen in Anspruch nimmt, so dass die betreffenden Umkleide- und Duschbereiche zumin­dest bis Ende Mai für die Vereine und Schulen nicht zur Verfügung stehen werden. Die Verwaltung wird alle Hallennutzer hierüber informieren.

 

 

  1.     Wettbewerbsverfahren für den Neubau der Feuerwache Wegberg

(zuletzt s. WBUV am 28.11.2017, TOP 1.4)

Am Freitag dem 23.02.2018 war für die teilnehmenden Planungsbüros der Abgabe­termin für die Wettbewerbsarbeiten zum Neubau der Feuerwache Wegberg. Die Modelle ihrer Entwürfe konnten zwei Wochen später bis zum 09.03.2018 abgege­ben werden. Einzureichen waren die Arbeiten beim Büro neubighubacher in Köln, welches für das komplette Wettbewerbsverfahren mit der Planung, Organisa­tion und Betreuung beauftragt ist.

Insgesamt 16 Bewerbergemeinschaften (jeweils bestehend aus Architekt und Landschaftsarchitekt) waren zum Wettbewerb zugelassen worden, fünf davon als zugeladene Teilnehmer. Von diesen 16 feststehenden Teilnehmern hatten zwei Büros bereits im Laufe des Januars aus unterschiedlichen Gründen mitgeteilt, dass sie keine Wettbewerbsarbeit abgeben werden.

Bis zum Abgabetermin am 23.02.2018 um 12.00 Uhr hatten alle verbliebenen 14 Teilnehmer ihre Wettbewerbsarbeit eingereicht.

Die weiteren Schritte und Termine des Wettbewerbsverfahrens sind die Folgenden:

 

Bis Freitag, 09.03.2018:Abgabe der Wettbewerbsmodelle

Bis Anfang April:Vorprüfung der Arbeiten in Köln durch das Büro

neubighubacher und andere an der Vorprüfung beteiligte Sachkundige

Freitag, 13.04.2018:Preisgerichtssitzung der Jury unter Beteiligung der

Vorprüfung in der Feuerwache Wegberg

Vorauss. 16.-29.04.2018Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten in der Weg­-

berger Mühle

Im Mai und Juni werden mit dem ersten Preisträger des Wettbewerbs die Vertrags­ver­­hand­lungen geführt und der Auftrag für die Planungsleistungen zum Neubau der Feuerwache vorbereitet und besprochen.

Der Beschluss des zuständigen Ausschusses bzw. des Rates der Stadt Wegberg über die Auftragserteilung soll in der Sitzung im Juli gefasst werden.

 

 

  1. Energetische Sanierung des Eingangsbereichs des Maximilian-Kolbe-Gym­na­siums, hier: Fertigstellung der Maßnahme

(zuletzt s. WBUV vom 28.11.2017, TOP 1.4)

Im Rahmen der Gesamtsanierung des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums wurden im ver­gan­genen Jahr der Eingangsbereich der Schule mit den angrenzenden Fassa­denflächen der Außen-WC-Anlagen und die zugehörigen Flachdachflächen energetisch saniert. Eine ausführliche Vorstellung dieses „Zwischen-Bauab­schnittes“ der Gesamtsanie­rung des Gymnasiums erfolgte in der Sitzung des Aus­schusses am 14.02.2017 (siehe TOP 1.7 VO/3917/17).

Mit der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der Maßnahme war das Architekturbüro GRONAU plan aus Wegberg beauftragt. Die erforderlichen Fach­planungsbeiträge wurden von folgenden Büros erbracht:

Elektrotechnik: Ing.-Büro Michel, Wegberg

Lüftung und Sanitär:Ing.-Büro Bösl, Aachen/Geilenkirchen

Brandschutz:Heister + Ronkartz, Hückelhoven

Tragwerkplanung + EnEV-

Nachweis:Ing.-Büro Wolfgang Küppers, Wegberg

SiGeKo:Thurm Sicherheitstechnik, Olpe

Die Bauarbeiten begannen mit den Sommerferien Mitte Juli 2017. Probleme im Bau­ablauf entstanden durch die Insolvenz eines beauftragten Hauptunternehmers. Die Verwaltung hat darüber in verschiedenen Mitteilungen während der Bauzeit berichtet. Letztlich musste der Firma gekündigt und ein neuer Unternehmer gesucht werden. Durch die damit verbundenen Verzögerungen konnte die Fertigstellung nicht wie geplant in den Herbstferien erfolgen, sondern erst Ende des Jahres 2017. Letzte geringfügige Restarbeiten werden derzeit noch ausgeführt.

Dieser Vorlage sind zur Veranschaulichung im Anhang zwei Fotos beigefügt, die den Zustand des Eingangsbereichs vor und nach der Sanierung zeigen.

Vor Beginn der Ausschreibungsverfahren der Bauleistungen wurden die Gesamt­kosten der Sanierung auf 380.000,- €  berechnet. Aktuell fehlen zwar noch einige Schlussrechnungen von Gewerken und Planern, die Kosten der Maßnahme kön­nen jedoch bereits mit rund 382.500,- €  beziffert werden. Sie sind nur geringfügig höher als die berechneten Kosten, beinhalten aber diejenigen Mehrkosten in Höhe von rund 14.000,- €, die der Stadt Wegberg durch die vorgenannte Insolvenz eines Unternehmers entstanden sind.

Diese Mehrkosten sind durch die Verwaltung als Forderung zum Insolvenz­ver­fahren ordnungsgemäß angemeldet worden. Ob eine Erstattung der entstandenen Mehrauf­wendungen erfolgen wird, kann nicht prognostiziert werden.

Die finanziellen Mittel zur Realisierung der Baumaßnahme wurden unter der Inves­ti­tion  011304 H 917 – Sanierung Eingangsbereich Gymnasium zur Verfügung ge­stellt.

Nach Beschluss des Rates der Stadt Wegberg ist die Sanierungsmaßnahme Teil des Konzeptes zur Verwendung der Mittel aus „Gute Schule 2020“.

Im Folgenden ein Überblick über die wesentlich an der Ausführung beteiligten Fir­men:

Gerüstbauarbeiten:Muckel, Linnich

Abbruch- und Pflasterarbeiten:R & B Bauunternehmung, Hückelhoven

Zimmer- und Holzbauarbeiten:Holzbau Stassny GmbH, Heinsberg

Ertüchtigung Unterdecke:Innenausbau Gerlits, Geilenkirchen

Dach- und Abdichtungsarbeiten:Baltes Bedachungen GmbH, Wegberg

Elektroarbeiten:Elektro Roegels GmbH, Wegberg

Sanitärinstallationsarbeiten:Udo Beyer, Wegberg

Fliesen- und Estricharbeiten:Fliesen Seegers, Heinsberg

Metallbauarbeiten:MDL Metallbau GmbH, Wadersloh-Liesborn

Schlosserabreiten:Metallbau Nieren GmbH, Hückelhoven

Trockenbau:Margips, J. Klein, Wegberg

Malerarbeiten:Willibert Bonus, Wegberg

Überarbeitung Blitzschutz:Blitzschutz Dienst GmbH, Heinsberg

Vorgehängte hinterlüftete Fassade:Hamacher Bedachungen, Mönchengladbach

Sonnenschutz:Heuter Sonnenschutz e.K., Gangelt-Breberen

 

Für den nächsten Sanierungsabschnitt des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums, der in den Jahren 2019/2020 durchgeführt werden soll, wurden die Planungsaufträge durch den Ausschuss in seiner Sitzung am 06.02.2018 bereits vergeben.

 

 

  1. Ausschreibung der Gebäudereinigungsdienstleistungen, hier:

Veröffent­lichung der Auftragsbekanntmachung (Einleitung des offenen EU-weiten Verfahrens)

(zuletzt s. WBUV vom 06.02.2018, TOP 1.9)

Die Verwaltung hat die Gebäudereinigung in den städtischen Objekten zum 01.07.2018 neu ausgeschrieben, auf die Vorlagen zu den Sitzungen am 28.11.2017 (TOP Ö 1.6, VO/4246/17) und 06.02.2018 (TOP Ö 1.9, VO/0032/18) wird hinge­wiesen.

Die Übermittlung der Auftragsbekanntmachung gem. § 37 der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung - VgV) an das Amt für Veröffentlichungen der EU erfolgte am 21.02.2018, die Veröffentlichung im EU-Amtsblatt erfolgte am 23.02.2018, der Veröffentlichungstext kann im Internet unter dem Link 83078-2018 eingesehen werden.

Die Beratung und Entscheidung über die Auftragsvergabe wird durch den Rat in seiner Sitzung am 24.04.2018 erfolgen.

 

 

 

  1. Sanierung der Lüftungsanlage in der Schule am Grenzlandring, hier:

Zuwendungsbescheid für Fördermittel aus der Nationalen Klima­schutz­initiative

(zuletzt WBUV am 28.11.2017, TOP 1.5)

Die Verwaltung hatte in der Vorlage am 28.11.2017 darüber berichtet, dass ein Antrag auf Zuwendung von Fördermitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative für die Erneuerung der Lüftungsanlage in der Schule am Grenzlandring beim zustän­digen Projektträger Jülich (ptj) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktor­sicherheit gestellt wurde.

Mit Schreiben des Projektträgers ptj vom 08.02.2018 erhielt die Stadt Wegberg den Zuwendungsbescheid über die maximal mögliche und beantragte Fördersumme von 45% der zuwendungsfähigen Kosten. Die Fördersumme beträgt 29.059,- €.

Der Bewilligungszeitraum beginnt am 01.03.2018 und endet am 28.02.2019. Die nicht rückzuzahlenden Zuwendungen werden vom Projektträger in den Haushalts­jahren 2018 (2.906,- €) und 2019 (26.153,- €) zur Verfügung gestellt.

Laut Zuwendungsbescheid ist bei Veröffentlichungen eine Informa­tionen zur Natio­nalen Klimaschutzinitiative auf­zunehmen. Daher die folgenden Erläuterungen:

„Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundes­ministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutz­initiativen ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbrau­cher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“

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Finanz. Auswirkung

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Umwelt und Vergabe nimmt Kenntnis.

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Anlagen

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