Mitteilungsvorlage - VO/0040/26
Grunddaten
- Betreff:
-
Mitteilung des Fachbereichs 303 - Gebäudewirtschaft zu aktuellen und abgeschlossenen Bauvorhaben
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Gebäudewirtschaft
- Finale Freigabe:
- Schreurs, Hans-Josef
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Bauen, Klima, Umwelt, Stadtentwicklung, Mobilität & energetische Infrastruktur
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Kenntnisnahme
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17.03.2026
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Sachverhalt
1. Sport am Beeckbach – Sanierung des Grenzlandringbades
(zuletzt im P & U am 25.11.2025, TOP 1.6 Punkt 2., VO/0203/25)
Während die Sanierungs- und Umbauarbeiten im Gebäudeinneren des Grenzlandringbades terminlich wie vorgesehen voranschreiten, gibt es durch die in den letzten beiden Monaten anhaltend nassen und kühlen Witterungsbedingungen deutliche Terminverzüge bei den Bauarbeiten am Dach und an den Fassaden des Gebäudes.
So konnten die Arbeiten am Wärmedämmverbundsystem (WDVS) erst am 02.03.2026 mit einem Verzug von 8 Wochen aufgenommen werden. Ähnliches gilt für die hinterlüftete Fassade im oberen Hallenbereich sowie für die Fertigstellung der Flachdacherneuerung über dem eingeschossigen Gebäudeteil.
Termingerecht eingebaut werden konnten jedoch die Fenster, so dass für Anschlussarbeiten im Innenausbau keine Behinderung vorliegt.
Auf den geplanten Fertigstellungstermin der Gesamtsanierung haben die terminlichen Verzüge an den Außenbauteilen damit keine Auswirkungen.
Im Gebäudeinneren verlaufen die Bauarbeiten termingerecht. Die Arbeiten konzentrieren sich aktuell auf die Räumlichkeiten der ehemaligen Caféteria und die angrenzenden Lagerräume. Nach Vergabe der haustechnischen Gewerke hatten zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Vorlage (Anfang März) die Firmen für die Sanitär- und Heizungsinstallationen sowie für die Elektroinstallationen die Arbeiten an ihren Rohinstallationen bereits aufgenommen. Das Unternehmen für die Lüftungsarbeiten war beauftragt und sollte in der 12.KW mit den Arbeiten beginnen. Ebenfalls vor Ort tätig sind derzeit die Auftragnehmer für den Trockenausbau und die Fliesenarbeiten.
Im Anhang zur Vorlage finden sich Fotos vom Baustand Anfang März 2026.
Weiterer Bauablauf
Der Bauablauf sieht vor, dass zunächst der Bereich der ehemaligen Caféteria weitgehend fertiggestellt wird, bevor danach der Eingangsbereich, das Foyer und die angrenzenden Räumlichkeiten der Badleitung in Angriff genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt wird dann auch die angekündigte Schließung des Grenzlandringbades erforderlich sein.
Wie bereits in der letzten Mitteilung prognostiziert, soll es für die Schließung bei dem Zeitraum von ca. Mitte Mai bis Ende August dieses Jahres bleiben. Das genaue Datum ist jedoch insbesondere noch abhängig von der neuen 3-Meter-Sprungbrettanlage sowie von den Lüftungstürmen vor der Hauptfassade des Gebäudes, für die die Liefer- und Einbautermine von den Auftragnehmern zunächst noch zu bestätigen sind.
Ziel ist es, die Schließung des Bades so kurz wie möglich zu halten und erst dann vorzunehmen, wenn die beiden vorgenannten Gewerke mit ihren Arbeiten beginnen und der Betrieb im Schwimmbad aus diesem Grund ohnehin nicht mehr möglich sein wird.
Über den genauen Zeitpunkt und den Zeitraum der Schließung wird die Verwaltung separat informieren, sobald er mit ausreichender Sicherheit bestimmt werden kann.
Die Gesamtfertigstellung der Baumaßnahme mit den noch auszuschreibenden umfangreichen Arbeiten im Außenbereich soll im Herbst gegen Ende des Jahres erfolgen.
„Baufachliche Prüfung“ und abschließender Zuwendungsbescheid des Fördergebers
Erfreulicherweise kann mitgeteilt werden, dass die „Baufachliche Prüfung“ der dem Fördergeber (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in Bereichen Sport, Jugend und Kultur“) eingereichten Unterlagen mit einem Zeitverzug von insgesamt 15 Monaten nun endlich abschließend vorgenommen wurde. Der finale Zuwendungsbescheid des Projektträgers ptj Jülich erfolgte mit Schreiben vom 23.01.2026 und bestätigt die finanzielle Zuwendung des Bundes in Höhe von 1.187.160,- €, wie von der Stadt Wegberg beantragt.
2. Weitere Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) im Stadtgebiet
(zuletzt im P & U am 25.11.2025, TOP 1.6, Punkt 5., VO/0203/25)
Die Verwaltung hatte in der Sitzung am 25.11.2025 dem Ausschuss einen Überblick über die im Stadtgebiet bereits installierten AED gegeben, sowie Vorschläge für Standorte weiterer AED, die im vergangenen Jahr beschafft werden konnten.
Aus den Reihen der CDU-Fraktion kam die Anregung, die in der Auflistung aller AED ersichtlichen „Doppelstandorte“ (sowohl ein AED im Gebäudeinneren, als auch ein AED öffentlich zugänglich außen am Gebäude) nach Möglichkeit zu vermeiden, und stattdessen die Versorgungsdichte im Stadtgebiet insgesamt zu erhöhen.
Die Verwaltung hat diesen Vorschlag überprüft und eine Abstimmung insbesondere mit der Stabsstelle Arbeitsschutz vorgenommen. Die veränderte beabsichtigte Verteilung der AED im Stadtgebiet sieht nun vor, aufgrund der räumlichen Nähe von Kloster, Rathaus und Forum hier eine Beschränkung auf zwei AED vorzunehmen und stattdessen an den Außenwänden der beiden Feuerwehrgerätehäuser in Rickelrath und Moorshoven AED zu installieren. Das dritte „frei gewordene“ Gerät plant die Verwaltung im Schulzentrum aufzuhängen, öffentlich zugänglich im Bereich von Edith Stein Realschule und Schule am Grenzlandring, sofern auch im Rathaus auf den „Doppelstandort“ verzichtet werden kann, was von Seiten der Stabsstelle Arbeitsschutz noch zu klären war.
Eine abschließende Abstimmung der Standorte mit der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg und den betreffenden Löschgruppen aus Rickelrath und Moorshoven stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Vorlage leider noch aus.
Zusammengefasst die Standorte aller AED im Wegberger Stadtgebiet im Überblick:
Bisherige Standorte
- Rathaus (im Erdgeschoss im Eingangsbereich der Stadtkasse)
Der AED-Standort soll nach Möglichkeit (s. oben) verlegt werden in das Schulzentrum (Bereich Realschule/Schule am Grenzlandring)
- 3-fach-Sporthalle (im Raum der Hallenwarte)
- Maximilian-Kolbe-Gymnasium (im Pädagogischen Zentrum, links vom Haupteingang
- Standesamt (im Kloster, 1. Obergeschoss in der Teeküche)
Zusätzliche Standorte
Die sieben neu beschafften AED wurden in den städtischen Baubetriebshof geliefert und dort bereits alle durch die zuständige Fachfirma in Betrieb genommen worden, so dass sie nach Montage unverzüglich genutzt werden können. Die AED werden sukzessive durch die Elektriker des Bauhofes in Abstimmung mit der Gebäudewirtschaft installiert. Bisher wurden vier der Geräte an folgenden Gebäuden installiert:
- Grundschule Arsbeck (Nähe Haupteingang Turnhalle)
- Grundschule Beeck (Schulhof, Außenwand Turnhalle neben Fluchttreppe)
- Grundschule Wildenrath (am Eingang Jugendheim)
- Rathaus, außen (am früheren rollstuhlgerechten Eingang im Innenhof)
Die übrigen drei AED sollen in den nächsten Wochen installiert werden. Hierfür sind dann wie vor erläutert die folgenden Standorte vorgesehen:
- Erich Kästner Grundschule (am Eingang der Turnhalle)
- Feuerwehrgerätehaus Rickelrath
- Feuerwehrgerätehaus Moorshoven
Vorhandene Standorte an Feuerwehrgerätehäusern
Die bereits vorhandenen Standorte von AED an den Außenwänden von Feuerwehrgerätehäusern sind die folgenden:
- Feuerwehrgerätehaus Arsbeck
- Feuerwehrgerätehaus Klinkum
- Feuerwehrgerätehaus Tüschenbroich
- Feuerwehrgerätehaus Rath-Anhoven
- Feuerwehrgerätehaus Merbeck
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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499,6 kB
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