Mitteilungsvorlage - VO/0040/26

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

1.   Sport am Beeckbach – Sanierung des Grenzlandringbades

      (zuletzt im P & U am 25.11.2025, TOP 1.6 Punkt 2., VO/0203/25)

Während die Sanierungs- und Umbauarbeiten im Gebäudeinneren des Grenzland­ring­bades terminlich wie vorgesehen voranschreiten, gibt es durch die in den letzten beiden Monaten anhaltend nassen und kühlen Witterungsbedingungen deutliche Terminverzüge bei den Bauarbeiten am Dach und an den Fassaden des Gebäudes.

So konnten die Arbeiten am Wärmedämmverbundsystem (WDVS) erst am 02.03.2026 mit einem Verzug von 8 Wochen aufgenommen werden. Ähnliches gilt für die hinter­lüftete Fassade im oberen Hallenbereich sowie für die Fertigstellung der Flach­dacherneuerung über dem eingeschossigen Gebäudeteil.

Termingerecht eingebaut werden konnten jedoch die Fenster, so dass für Anschluss­arbei­ten im Innenausbau keine Behinderung vorliegt.

Auf den geplanten Fertigstellungstermin der Gesamtsanierung haben die termin­lichen Verzüge an den Außenbauteilen damit keine Auswirkungen.

Im Gebäudeinneren verlaufen die Bauarbeiten termingerecht. Die Arbeiten konzen­trieren sich aktuell auf die Räumlichkeiten der ehemaligen Caféteria und die angrenzenden Lagerräume. Nach Vergabe der haustechnischen Gewerke hatten zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Vorlage (Anfang März) die Firmen für die Sanitär- und Heizungsinstal­lationen sowie für die Elektroinstallationen die Arbeiten an ihren Roh­instal­lationen bereits aufgenommen. Das Unternehmen für die Lüftungsarbeiten war beauftragt und sollte in der 12.KW mit den Arbeiten beginnen. Ebenfalls vor Ort tätig sind derzeit die Auftragnehmer für den Trockenausbau und die Fliesenarbeiten.

Im Anhang zur Vorlage finden sich Fotos vom Baustand Anfang März 2026.

 

Weiterer Bauablauf

Der Bauablauf sieht vor, dass zunächst der Bereich der ehemaligen Caféteria weit­gehend fertiggestellt wird, bevor danach der Eingangsbereich, das Foyer und die angrenzenden Räumlichkeiten der Badleitung in Angriff genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt wird dann auch die angekündigte Schließung des Grenzland­ringbades erforderlich sein.

Wie bereits in der letzten Mitteilung prognostiziert, soll es für die Schließung bei dem Zeitraum von ca. Mitte Mai bis Ende August dieses Jahres bleiben. Das genaue Datum ist jedoch insbesondere noch abhängig von der neuen 3-Meter-Sprungbrettanlage sowie von den Lüftungstürmen vor der Hauptfassade des Gebäudes, für die die Liefer- und Einbau­termine von den Auftragnehmern zunächst noch zu bestätigen sind.

Ziel ist es, die Schließung des Bades so kurz wie möglich zu halten und erst dann vor­zunehmen, wenn die beiden vorgenannten Gewerke mit ihren Arbeiten beginnen und der Betrieb im Schwimmbad aus diesem Grund ohnehin nicht mehr möglich sein wird.

Über den genauen Zeitpunkt und den Zeitraum der Schließung wird die Verwaltung se­pa­rat informieren, sobald er mit ausreichender Sicherheit bestimmt werden kann.

Die Gesamtfertigstellung der Baumaßnahme mit den noch auszuschreibenden umfang­­reichen Arbeiten im Außenbereich soll im Herbst gegen Ende des Jahres erfolgen.

 

„Baufachliche Prüfung“ und abschließender Zuwendungsbescheid des Fördergebers

Erfreulicherweise kann mitgeteilt werden, dass die „Baufachliche Prüfung“ der dem För­der­geber (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in Bereichen Sport, Jugend und Kultur“) eingereichten Unterlagen mit einem Zeitverzug von insgesamt 15 Mo­na­ten nun endlich abschließend vorgenommen wurde. Der finale Zuwen­dungsbescheid des Projektträgers ptj Jülich erfolgte mit Schreiben vom 23.01.2026 und bestätigt die finanzielle Zuwendung des Bundes in Höhe von 1.187.160,- €, wie von der Stadt Wegberg beantragt. 

 

2.   Weitere Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) im Stadtgebiet

 (zuletzt im P & U am  25.11.2025, TOP 1.6, Punkt 5., VO/0203/25)

Die Verwaltung hatte in der Sitzung am 25.11.2025 dem Ausschuss einen Überblick über die im Stadtgebiet bereits installierten AED gegeben, sowie Vorschläge für Stand­orte weiterer AED, die im vergangenen Jahr beschafft werden konnten.

Aus den Reihen der CDU-Fraktion kam die Anregung, die in der Auflistung aller AED ersichtlichen „Doppelstandorte“ (sowohl ein AED im Gebäudeinneren, als auch ein AED öffentlich zugänglich außen am Gebäude) nach Möglichkeit zu vermeiden, und stattdessen die Versorgungsdichte im Stadtgebiet insgesamt zu erhöhen.

Die Verwaltung hat diesen Vorschlag überprüft und eine Abstimmung insbesondere mit der Stabsstelle Arbeitsschutz vorgenommen. Die veränderte beabsichtigte Verteilung der AED im Stadtgebiet sieht nun vor, aufgrund der räumlichen Nähe von Kloster, Rathaus und Forum hier eine Beschränkung auf zwei AED vorzunehmen und stattdessen an den Außenwänden der beiden Feuerwehrgerätehäuser in Rickelrath und Moorshoven AED zu installieren. Das dritte „frei gewordene“ Gerät plant die Verwaltung im Schulzentrum aufzuhängen, öffentlich zugänglich im Bereich von Edith Stein Realschule und Schule am Grenzlandring, sofern auch im Rathaus auf den „Doppelstandort“ verzichtet werden kann, was von Seiten der Stabsstelle Arbeits­schutz noch zu klären war.

Eine abschließende Abstimmung der Standorte mit der Freiwilligen Feuerwehr Weg­berg und den betreffenden Löschgruppen aus Rickelrath und Moorshoven stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Vorlage leider noch aus.

Zusammengefasst die Standorte aller AED im Wegberger Stadtgebiet im Überblick:

 

Bisherige Standorte

  1. Rathaus (im Erdgeschoss im Eingangsbereich der Stadtkasse)

    Der AED-Standort soll nach Möglichkeit (s. oben) verlegt werden in das Schulzentrum (Bereich Realschule/Schule am Grenzlandring)

  1. 3-fach-Sporthalle (im Raum der Hallenwarte)
  2. Maximilian-Kolbe-Gymnasium (im Pädagogischen Zentrum, links vom Haupt­­eingang
  3. Standesamt (im Kloster, 1. Obergeschoss in der Teeküche)

Zusätzliche Standorte

Die sieben neu beschafften AED wurden in den städtischen Baubetriebshof geliefert und dort bereits alle durch die zuständige Fachfirma in Betrieb genommen worden, so dass sie nach Montage unverzüglich genutzt werden können. Die AED werden suk­zessive durch die Elektriker des Bauhofes in Abstimmung mit der Gebäude­wirt­schaft installiert. Bisher wurden vier der Geräte an folgenden Gebäuden instal­liert:

  1. Grundschule Arsbeck (Nähe Haupteingang Turnhalle)
  2. Grundschule Beeck (Schulhof, Außenwand Turnhalle neben Fluchttreppe)
  3. Grundschule Wildenrath (am Eingang Jugendheim)
  4. Rathaus, außen (am früheren rollstuhlgerechten Eingang im Innenhof)

Die übrigen drei AED sollen in den nächsten Wochen installiert werden. Hierfür sind dann wie vor erläutert die folgenden Standorte vorgesehen:

  1. Erich Kästner Grundschule (am Eingang der Turnhalle)
  2.  Feuerwehrgerätehaus Rickelrath
  3.  Feuerwehrgerätehaus Moorshoven

Vorhandene Standorte an Feuerwehrgerätehäusern

Die bereits vorhandenen Standorte von AED an den Außenwänden von Feuerwehr­gerätehäusern sind die folgenden:

  1.  Feuerwehrgerätehaus Arsbeck
  2.  Feuerwehrgerätehaus Klinkum
  3.  Feuerwehrgerätehaus Tüschenbroich
  4.  Feuerwehrgerätehaus Rath-Anhoven
  5.  Feuerwehrgerätehaus Merbeck

 

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Finanz. Auswirkung

 

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Bauen, Klima, Umwelt, Stadtentwicklung, Mobilität & energetische Infrastruktur nimmt Kenntnis.

 

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Anlagen

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