Mitteilungsvorlage - VO/1548/10
Grunddaten
- Betreff:
-
Mitteilungen -öffentlicher Teil-
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Büro des Bürgermeisters
- Finale Freigabe:
- Bertrams, Hans
Beratungsfolge
| Status | Datum | Ausschuss | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss (HF)
|
Kenntnisnahme
|
|
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21.09.2010
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Dem
Ausschuss liegen nachfolgende schriftliche Mitteilungen vor:
1.3.1 Jahresabschluss 2009
In der Sitzung
des Haupt- und Finanzausschusses vom
Es ist nicht
auszuschließen, dass die Prüfung des Jahresabschlusses 2008 durch das
Rechnungsprüfungsamt Auswirkungen auf die Jahresrechnung 2009 hat. Die
möglichen Korrekturen bzw.
Berichtigungen aufgrund der Prüfungsergebnisse 2008 sollten bei der Aufstellung
der Jahresrechnung 2009 vorab Berücksichtigung finden. Von daher sollten die
Erfahrungen aus der Prüfungsphase 2008 mit in die Aufstellung 2009 einfließen
damit Doppelarbeiten vermieden werden.
Die Verwaltung
wird in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses über die
Aufstellung des Jahresabschlusses 2009 berichten.
1.3.2 Finanzbericht
Entwicklung
der Erträge und Aufwendungen des Produktbereichs „Allgemeine
Finanzwirtschaft“
Im
letzten Finanzbericht wurde bereits über einige wesentliche Haushaltspositionen
berichtet. Nun werden lediglich Ergebnisse dargestellt, die schon jetzt vom
Planansatz abweichen, bzw. bei denen sich im weiteren Verlauf des
Haushaltsjahres eine negative Entwicklung abzeichnet.
Erträge
gem. der erhaltenen Mitteilungen bis zum
|
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Haushaltsansatz
2010 |
Gem.
Mitteilung |
|
Anteil an der
Einkommenssteuer (Mitteilungen erfolgen quartalsweise und werden dann
entsprechend verbucht) |
10.291.200 € |
4.517.186 € (43,89 %) |
|
Anteil an der Umsatzsteuer
(Mitteilungen erfolgen quartalsweise und werden dann entsprechend verbucht) |
637.800 € |
311.968 € (48,91 %) |
Nach
der heutigen Prognose der Erträge aus der Einkommenssteuer kann der Ansatz
nicht erreicht werden. Der Minderertrag in Höhe von voraussichtlich ca.
1.468.575 € ist aus Mehrerträgen und Minderaufwendungen zu decken.
Sollerträge
am
|
|
Haushaltsansatz
2010 |
Anordnungen |
Mehr-
/Minderertrag |
|
Grundsteuer
B |
3.450.000 € |
3.500.356 € |
50.356 € |
|
Gewerbesteuerveranlagung
2010 |
5.350.000 € |
5.408.206 € |
2.294.785 € |
|
Gewerbesteuer
für Vorjahre |
2.236.579 € |
Die
Sollerträge der Gewerbesteuer haben sich im Vergleich zum letzten Bericht
nochmals erhöht.
Bei
den Erträgen aus Gebühren bleibt abzuwarten, ob der Ansatz erzielt werden kann.
Überschüsse bei den erhobenen Benutzungsgebühren für Abwasser sind dem Gebührenhaushalt
zuzuführen und innerhalb von drei Jahren auszugleichen.
In
2010 wurden erstmals für vier Jahre rückwirkend Gebühren für versiegelte
Straßenflächen von den entsprechenden Trägern erhoben.
Es
wurden für die Jahre 2006 bis 2009 für die folgenden Straßenkategorien Gebühren
erhoben:

Für
das Jahr 2010 werden den Straßenbaulastträgern folgende Gebühren festgesetzt:

Die
Auswirkungen auf den Gebührenhaushalt Abwasser und letztendlich auf die
Niederschlagswassergebühr werden in der nächsten Sitzung des Haupt- und
Finanzausschusses zusammen mit der Gebührenkalkulation Abwasser 2011
dargestellt.
Aufwendungen
|
|
Haushaltsansatz
2010 |
Gem.
Mitteilung |
Mehr-
/Minderaufwand |
|
Gewerbesteuerumlage
(Mitteilungen erfolgen quartalsweise) |
920.600 € |
645.390 € für das 1.
Halbjahr (70 %) |
|
|
Kreisumlage |
18.030.750 € |
18.028.824 € |
-1.925 € |
Die
höheren Gewerbesteuererträge haben auf der Gegenseite höhere
Gewerbesteuerumlagen zur Folge. Der Ansatz bei der Gewerbesteuerumlage wird
demnach bis zum Jahresende nicht ausreichen. Genauere Zahlen liegen der
Verwaltung aufgrund der noch ausstehenden Meldung Gewerbesteueraufkommen des
III.Quartals 2010 an den Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) zum
Entwicklung
Kreisumlage:
Die
allgemeine Kreisumlage ist beim Produkt
In
einem Erörterungsgespräch mit den Fraktionsvorsitzenden der kreisangehörigen
Kommunen am
In
der Sitzung des Finanzausschusses des Kreises am
Für
die Stadt Wegberg ergäben sich hieraus Wenigeraufwendungen in Höhe von ca.
220.000 Euro.
Schülerbeförderung
(Produkt 03 02 01):
Der
Plansatz Aufwendungen für die Schülerbeförderung wird voraussichtlich aufgrund
der Einführung der Mittagspause mit Inbetriebnahme der Mensa um ca. 105.000
€ überschritten. Die Mehraufwendung wird aus Mehrerträgen bzw.
Minderaufwendungen gedeckt.
Für
die Weiterentwicklung im Finanzberichtswesen beabsichtigt die Verwaltung für
das kommende Haushaltsjahr 2011 das Berichtswesen mit den Tendenzen aus den
Vorjahren zu erweitern.
1.3.3 Zinsmanagement
/ Zinssicherung der Stadt
Im
Haushaltplan 2010 der Stadt Wegberg weist der Verbindlichkeitenspiegel als
voraussichtlichen Stand zum Ende des Jahres 2010 einen Kreditbestand in Höhe
von rd. 57,3 Mio. Euro aus. Der jährliche Zinsaufwand und die damit verbundenen
jährlichen Belastungen auf den städtischen Haushalt sind ein Indiz dafür, dass
im Bereich des Zinsmanagements alle Möglichkeiten und Chancen untersucht werden
sollten, damit kurz- und langfristig die Kreditstruktur und deren weitere
Entwicklung gesteuert werden kann. Derzeit durchlebt der Kreditmarkt ein
historisches Zinstief, welches auf lange Sicht aller Wahrscheinlichkeit so
schnell nicht wieder eintreten wird.
Die
Stadt Wegberg hat an der kommunalen Verschuldungsdiagnose der Kreissparkasse
Heinsberg teilgenommen. An dieser Diagnose waren auf Kreisebene u.a. die Städte
Erkelenz, Hückelhoven, Heinsberg und der Kreis Heinsberg beteiligt. Die kommunale
Verschuldungsdiagnose ist ein bundesweites Projekt der Sparkassen. An diesem
Projekt haben rund 560 Kommunen teilgenommen. Begleitet wird das Projekt in NRW
durch die WestLB.
Am
Die
Verwaltung beabsichtigt nach Vorlage der Endergebnisse und der sich daraus
ableitenden Empfehlungen hierzu in einer der nächsten Sitzungen zu berichten.
Hierbei werden dann auch andere Themen im Bereich des Zinsmanagements
(Bürgeranleihe, Zinsderivate* etc.) aufgezeigt sowie eine Stellungnahme der
Verwaltung zum Antrag der Ratsfrau Nelsbach vom
*
„Die Entscheidung über den Einsatz von Zinsderivaten sind - wie bei
anderen für die Gemeinde bedeutsamen Geschäfte - im Zweifel nicht als Geschäft der laufenden
Verwaltung zu behandeln. Haben die Zinsderivatgeschäfte jedoch nur eine völlig
untergeordnete Bedeutung für die Haushaltswirtschaft der Gemeinde, kann von
einer vorherigen Beteiligung des Rates abgesehen werden.“ (siehe hierzu
auch Runderlass des Innenministeriums vom
1.3.4 Über-
und außerplanmäßige Aufwendungen und Auszahlungen im I. und II. Quartal 2010
Folgende Mittelübertragungen
wurden im Rahmen der Haushaltsdurchführung im I. und II. Quartal 2010
genehmigt.
Anlage/n:
Mittelübertragungen I. und
II. Quartal 2010
1.3.5 Mitteilung Konjunkturpaket II
Es wird auf die
letzte Mitteilung des Konjunkturpaketes II des Haupt- und Finanzausschusses vom
Die Mittel aus
dem Konjunkturpaket II werden regelmäßig bei der Bezirkregierung Köln
abgerufen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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19 kB
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2
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(wie Dokument)
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22 kB
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